Mi, 14:53 Uhr
04.09.2013
Ein Jahr für Albanien
Vor einigen Wochen besuchte Kerstin Jabs noch die Fachhochschule Nordhausen für Gesundheits- und Sozialwesen. Jetzt wird die 22-jährige für 14 Monate ein Projekt der größten deutschen Jugendhilfsorganisation - Schüler Helfen Leben – in Albaniens Hauptstadt Tirana unterstützen. Sie berichtet von ihren ersten Eindrücken aus ihrer neuen Heimat...
Das Projekt, in dem sich Kerstin engagiert, nennt sich Chance für Straßenkinder und wird seit September 2010 von der Jugendhilfsorganisation Schüler Helfen Leben gefördert. Im Vordergrund dieses Projekts steht die Arbeit mit Straßenkindern in Albanien. Kerstin führt mit ihrem Team wöchentlich Besuche in besonders armen Vierteln Tiranas durch, leistet dort Direkthilfe und bietet Bildungs- sowie Workshopmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in zwei Einrichtungen an.
Den eindrucksvollsten Arbeitseinsatz hatte ich am vergangenen Freitag: Wir haben Essen und Trinken an Menschen in einer Roma-Siedlung mitten in Tirana verteilt. Diese Menschen wurden in den letzten Tagen vertrieben, weil jemand neue Gebäude auf dem Grundstück ihrer Siedlung bauen will. Es war ein sehr zerreißender Anblick zu sehen, wie ein Mann seine Hütte aus Wellblechteilen abriss, um das Material an einem anderen Ort wieder verwenden zu können, sagt Kerstin.
Kerstin interessiert sich schon lange für andere Kulturen und blickt voller Vorfreude auf ihren zukünftigen Freiwilligendienst: Ich hoffe, dass ich schnell Albanisch lernen werde, damit ich gut arbeiten und tief in die albanische Kultur eintauchen kann. Auf ihrem Internet-Blog www.diekerstiin.wordpress.com kann man Kerstin folgen und mehr über ihre Eindrücke und Erlebnisse in Tirana erfahren.
Schüler Helfen Leben ist eine Jugendinitiative, die während des Jugoslawienkrieges 1992 von Schülerinnen und Schülern gegründet wurde. Seit 1998 richtet der Verein den inzwischen jährlich stattfindenden Sozialen Tag aus. Bei dieser bundesweiten Spendenaktion gehen Schülerinnen und Schüler für einen Tag arbeiten und spenden ihren Lohn an die Projekte von Schüler Helfen Leben.
Diese umfassen überwiegend die Jugend- und Bildungsarbeit in Südosteuropa sowie die Hilfe für syrische Flüchtlinge in Jordanien. Beim vergangenen Sozialen Tag im Juni kamen rund 1,6 Millionen Euro zusammen.
Autor: redDas Projekt, in dem sich Kerstin engagiert, nennt sich Chance für Straßenkinder und wird seit September 2010 von der Jugendhilfsorganisation Schüler Helfen Leben gefördert. Im Vordergrund dieses Projekts steht die Arbeit mit Straßenkindern in Albanien. Kerstin führt mit ihrem Team wöchentlich Besuche in besonders armen Vierteln Tiranas durch, leistet dort Direkthilfe und bietet Bildungs- sowie Workshopmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in zwei Einrichtungen an.
Den eindrucksvollsten Arbeitseinsatz hatte ich am vergangenen Freitag: Wir haben Essen und Trinken an Menschen in einer Roma-Siedlung mitten in Tirana verteilt. Diese Menschen wurden in den letzten Tagen vertrieben, weil jemand neue Gebäude auf dem Grundstück ihrer Siedlung bauen will. Es war ein sehr zerreißender Anblick zu sehen, wie ein Mann seine Hütte aus Wellblechteilen abriss, um das Material an einem anderen Ort wieder verwenden zu können, sagt Kerstin.
Kerstin interessiert sich schon lange für andere Kulturen und blickt voller Vorfreude auf ihren zukünftigen Freiwilligendienst: Ich hoffe, dass ich schnell Albanisch lernen werde, damit ich gut arbeiten und tief in die albanische Kultur eintauchen kann. Auf ihrem Internet-Blog www.diekerstiin.wordpress.com kann man Kerstin folgen und mehr über ihre Eindrücke und Erlebnisse in Tirana erfahren.
Schüler Helfen Leben ist eine Jugendinitiative, die während des Jugoslawienkrieges 1992 von Schülerinnen und Schülern gegründet wurde. Seit 1998 richtet der Verein den inzwischen jährlich stattfindenden Sozialen Tag aus. Bei dieser bundesweiten Spendenaktion gehen Schülerinnen und Schüler für einen Tag arbeiten und spenden ihren Lohn an die Projekte von Schüler Helfen Leben.
Diese umfassen überwiegend die Jugend- und Bildungsarbeit in Südosteuropa sowie die Hilfe für syrische Flüchtlinge in Jordanien. Beim vergangenen Sozialen Tag im Juni kamen rund 1,6 Millionen Euro zusammen.



