Nach einer fast zweijährigen Bauzeit ist in Niedersachswerfen heute die Bundesstraße 4 wieder offiziell für den Verkehr freigegeben worden. Die nnz war für Sie dabei...
Durchgeschnitten Foto: nnzVon links: Franz Rohmund (Chef des Straßenbauamtes Nordthüringen), Bürgermeister Stephan Klante, Frank Witting, Behindertenbeauftragter des Landkreises Nordhausen und Inge Klaan beim Banddurchschnitt
Mehr als 13.000 Fahrzeuge quälten sich bislang an jedem Tag durch den Ortsteil der Landgemeinde Harztor. Und das auf einer oftmals zu schmalen Straße, die im nördlichen Teil nicht einmal einen ordentlichen Gehweg hatte, von einem Radweg ganz zu schweigen. Mit drei Millionen Euro vom Land Thüringen hat sich das nun geändert.
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Es fahren zwar immer noch täglich 13.000 Fahrzeuge durch Niedersachswerfen, doch die Straße wurde auf 6,5 Meter verbreitert und es gibt einen kombinierten Rad-Gehweg. Vor dem Durchschneiden des obligatorischen Bandes freute sich Verkehrsstaatssekretärin Inge Klaan (CDU) als "gelernte" Stadtplanerin auch und insbesondere über die Verbesserung der Lebensqualität für die Einwohner des Ortes sowie die Verschönerung des Ortsbildes generell. Sie dankte dem bauausführenden Unternehmen für die akkurate Arbeit, die ohne Unfälle realisiert wurde.
Harztor-Bürgermeister Stephan Klante erinnerte in seinem Grußwort ebenfalls an die verbesserte Verkehrssituation für Fußgänger und Radfahrer. In den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts war bereits die Bundesstraße im südlichen Teil von Niedersachswerfen grundhaft ausgebaut worden. Dann allerdings war das Geld alle. Knapp 14 Jahre später ist das Werk vollendet und gemeinsam konnte das schwarz-rot-goldene Band durchschnitten werden.
Toll das der Ortsteil Niedersachswerfen nun endlich eine schöne Straße hat. Um das Geld dafür aufzubringen mußte ja unbedingt diese fragwürdige "Ehe" mit Ilfeld eingegangen werden. Da ihr nun eure Straße habt ist doch der Zweck dieser Ehe erfüllt und einer von vielen Seiten sehnlich erwünschten Scheidung stände nichts im Wege.