Mo, 07:02 Uhr
09.12.2013
Nein zum erweiterten Gipsabbau im Südharz
Bereits vor über 20 Jahren hat sich eine breite Front der Ablehnung gegen die Erweiterung des Gipsabbaus im Südharz gebildet. Die sollte neu belebt werden, meint die Nordhäuser SPD...
Die Gipskarstlandschaft mit ihrer einmaligen Flora und Fauna dürfe nicht durch kurzfristige wirtschaftliche Interessen zerstört werden. Sie müsse endlich dauerhaft unter Schutz gestellt werden, erklärt der SPD-Ortsverein.
Vor jeder Landtagswahl wurden die Bürgerinnen und Bürger mit Versprechen vertröstet und wenn es konkret wird, stehen sie noch immer im Regen. Die Pläne für einen sanften Tourismus werden so zunichte gemacht und der Region die dringend notwendigen Entwicklungsmöglichkeiten genommen.
"Wir, als SPD-Ortsverband, fordern das Ende der weiteren Landschaftszerstörung im Südharz. Wir unterstützen die Aktivitäten der Stadtverwaltung gegen den Bescheid des Thüringer Landesbergamtes vom 14.10.2013 in Widerspruch zu gehen, der die Aufsuchung im Bergwerksfeld Rüdigsdorf/Winkelberg zulässt. Wir fordern die Stadt auf, Klage vor dem Oberverwaltungsgericht Weimar zu erheben, sollte diesem Bescheid nicht abgeholfen werden. Wir fordern weiterhin Aufklärung darüber, ob eine Genehmigung vorliegt, im Kohnstein Fremdstoffaushub von Stuttgart 21 einzubringen. Wir fordern darüber hinaus, dass die Regionale Planungsgemeinschaft alle Instrumente nutzt, den weiteren Gipsabbau im Südharz endgültig zu untersagen", so die Erklärung der Genossen.
Autor: redDie Gipskarstlandschaft mit ihrer einmaligen Flora und Fauna dürfe nicht durch kurzfristige wirtschaftliche Interessen zerstört werden. Sie müsse endlich dauerhaft unter Schutz gestellt werden, erklärt der SPD-Ortsverein.
Vor jeder Landtagswahl wurden die Bürgerinnen und Bürger mit Versprechen vertröstet und wenn es konkret wird, stehen sie noch immer im Regen. Die Pläne für einen sanften Tourismus werden so zunichte gemacht und der Region die dringend notwendigen Entwicklungsmöglichkeiten genommen.
"Wir, als SPD-Ortsverband, fordern das Ende der weiteren Landschaftszerstörung im Südharz. Wir unterstützen die Aktivitäten der Stadtverwaltung gegen den Bescheid des Thüringer Landesbergamtes vom 14.10.2013 in Widerspruch zu gehen, der die Aufsuchung im Bergwerksfeld Rüdigsdorf/Winkelberg zulässt. Wir fordern die Stadt auf, Klage vor dem Oberverwaltungsgericht Weimar zu erheben, sollte diesem Bescheid nicht abgeholfen werden. Wir fordern weiterhin Aufklärung darüber, ob eine Genehmigung vorliegt, im Kohnstein Fremdstoffaushub von Stuttgart 21 einzubringen. Wir fordern darüber hinaus, dass die Regionale Planungsgemeinschaft alle Instrumente nutzt, den weiteren Gipsabbau im Südharz endgültig zu untersagen", so die Erklärung der Genossen.

