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Do, 08:54 Uhr
12.12.2013

Die Qual der Wahl: Sechs aus 21

Die Qual der Wahl: 21 Boxer stehen aktuell im Kader der Bundesligastaffel des Nordhäuser SV. Cheftrainer Konrad Werner und Mannschaftsleiter Michael Döring fiel die Entscheidung wahrlich nicht leicht, wer am Sonnabend um 19.30 Uhr, beim Heimkampf gegen den Boxring Hanau antreten soll...


Sechs dürfen schließlich nur. Nun steht die Aufstellung. Aber auch nur fast, denn auf zwei Positionen gibt es gleich mehrere Optionen. "Wir haben eine richtige Luxussitiuation", sagt Döring angesichts der positiven Signale von den jeweiligen Heimtrainern. "Jeder will in Nordhausen boxen. Die gute Atmosphäre hat sich mittlerweile herumgesprochen."

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Auf Bewährtes setzten die beiden in der Gewichtsklasse bis 58 Kilogramm (Leichtgewicht). Beim Auftaktkampf in Velbert wusste Salomo Ntuve bereits zu begeistern und sicherte überraschend einen Punkt für die Nordhäuser. Nun darf der 25-jährige Schwede erneut ran und zuerst die besondere Atmosphäre in der Ballspielhalle genießen. "Der Vorverkauf läuft gut", sagt Döring, der wie bereits in den Vorjahren mit einer ausverkauften Ballspielhalle und einem begeisterten Publikum rechnet.

Noch dazu wird das Nordhäuser Publikum beim zweiten Saisonkampf noch mehr als sonst gefragt sein. "Das Publikum spielt eine richtig große Rolle", weiß auch Werner. Insbesondere nach der Auftaktniederlage, der NSV unterlag in Velbert mit 8:10, sollen die Punkte an diesem Wochenende in der Rolandstadt bleiben. Doch die Nordhäuser haben mit Hanau eine schwere Aufgabe vor der Brust. Schließlich verbuchte der Aufsteiger schon drei Punkte auf der Habenseite. Zum Auftakt behielt er gegen Straubing mit 9:8 die Oberhand und überraschte beim Serienmeister Velbert mit einem 9:9-Unentschieden. "Ich lasse mich jetzt nicht verrückt machen. Ich weiß, was die Jungs können", sagt Werner mit Blick auf die schwere Heimaufgabe.
Für den NSV:  (Foto: Karsten Thorhauer)
Für den NSV:  (Foto: Karsten Thorhauer)
Salomo Ntuve (Foto: Karsten Thorhauer)
Für die Nordhäuser wäre ein Punktgewinn gegen Hanau, die sich in der Sommerpause unter anderem mit den Ex-Nordhäusern Xhek Paskali und Johann Witt verstärkten, das Minimalziel. Dafür müssen drei der sechs Kämpfe gewonnen werden. Werner hofft, dass die halbe Miete schon vor der Halbzeitpause eingefahren wird. Dafür muss auch in der Gewichtsklasse bis 65 Kilogramm (Halbweltergewicht) der nötige Zähler eingefahren werden. Dafür könnte beispielsweise Angelo Welp sorgen. Auch David Müller vom Thüringer SSV Saalfeld ist im Gespräch.

Gesetzt ist das Gesicht des ersten Heimkampfs Balázs Bacskai, der im Weltergewicht (bis 70 Kilogramm) seine Klasse unter Beweis stellen soll. Im Gegensatz zum ersten Kampf in Velbert wird es in den oberen Gewichtsklassen einige Veränderungen geben. Im Mittelgewicht (bis 76 Kilogramm) ließen sich Werner und Döring den Namen des Boxers nicht entlocken. Etwas konkreter wurde es bei den Namen im Halbschwergewicht (bis 82 Kilogramm) und im Schwergewicht (+ 82 Kilogramm). Leon Bunn und Artur Mann erhalten das Vertrauen des Cheftrainers.

Bei den verschmitzten Lächeln von Werner und Döring ist diese Aufstellung nur als vorläufig zu betrachten. Überraschungen sind nämlich nicht ausgeschlossen. Schließlich haben die beiden die Qual der Wahl.
Autor: red

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