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Mo, 21:53 Uhr
21.04.2014

Linke steht zur Fachhochschule

Mit Verwunderung wurde eine Pressemeldung der Nordhäuser SPD am Ostermontag in der Barfüßerstraße 18 aufgenommen. Darin hieß es, DIE LINKE würde die Fachhochschule Nordhausen in Frage stellen. Dies ergebe sich aus einem Bericht der linken Landtagsfraktion...


„Man muss den Bericht schon sehr selektiv lesen, um zu dieser Interpretation zu kommen“, zeigt sich die linke Direktkandidatin Katja Mitteldorf irritiert. Die Studie sei auf Basis der jetzigen Hochschulsituation entstanden und kein festgezurrtes Handlungsprogramm.

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„Während die jetzige Landesregierung den Hochschulen dringend nötige Mittel verweigert und gleichzeitig verspricht, alles beim Alten zu belassen, soll dieser Bericht Möglichkeiten einer nachhaltigen Hochschulentwicklung in ganz Thüringen aufzeigen“, so Mitteldorf weiter.

„Wer die Studie aufmerksam liest, kann nicht übersehen, dass der Hochschulstandort auf jeden Fall erhalten bleiben soll, auch bei einer möglichen länderübergreifenden Kooperation mit der Hochschule Harz. Andere Behauptungen sind Wahlkampfgeplänkel, die in einer sachlichen Diskussion über die Qualität von Forschung und Lehre wenig zielführend sind“, unterstreicht Mitteldorf.

Diese Haltung bekräftigt auch Landrätin Birgit Keller: „Die Fachhochschule ist aus Nordhausen nicht mehr wegzudenken. Dazu stehe ich.“ Ebenso verwundert zeigt sich der Stadtvorsitzende der Partei DIE LINKE, Michael Mohr: „Natürlich stehen wir ohne Wenn und Aber zum Hochschulstandort Nordhausen. Schließlich ist die FH ein wichtiger Standortfaktor und eine echte Erfolgsgeschichte. Etwas anderes aus dem Bericht unserer Landtagsfraktion herauszulesen, grenzt schon an Böswilligkeit.“

Darüber hinaus unterstreicht Mohr die soziale Bedeutung der Fachhochschule: „Die Studierenden bereichern unsere Stadt in vielfältiger Weise, sei es im Nachtleben, durch kulturelle Projekte oder Sportangebote. Unsere Stadt gewinnt dadurch an Lebensqualität. Die Fachhochschule ist damit ein wichtiger Faktor im Kampf gegen den Wegzug der jüngeren Generation.“
Autor: red

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Kommentare
suedharzer
22.04.2014, 07:04 Uhr
lokales Rückzugsgefecht der Linken
was ist daran denn misszuverstehen? Im Gutachten der Linken wird eine Abkehr von der Standortgarantie der Hochschulen gefordert und dann die FH Nordhausen als einzige Hochschule pauschal verunglimpft. Als "Lösung" wird eine rechtlich und praktisch fast unmögliche Fusion der Hochschulen von NDH und Wernigerode gefordert, als ob Sachsen-Anhalt nur darauf wartet, thüringer Hochschulen (natürlich umsonst) mitverwalten zu dürfen. Verfasser des "Gutachtens" ist ausgerechnet ein Mitglied der Uni Erfurt, der für die LINKEN im Landtagswahlkampf kandidiert. Gehts noch???
Kein Wunder, dass den Nordhäuser Linken nichts anderes übrig bleibt als zu dementieren - leider total unglaubwürdig. Besser wäre es, die Nordhäuser Linken nötigen ihrem Zentralorgan/Landtagsfraktion ein Standortbekenntnis zu Nordhausen ab!
mandy1990
22.04.2014, 07:20 Uhr
linke Schadensbegrenzung
Da stellt sich doch eher die Frage in welchen bevorzugt Landesteil Thüringens die Schullizenz verschoben werden soll?
Beim MP Vogel soll es noch Normal gewesen sein, dann strömte alles in das Eichsfeld und jetzt in den Süd Osten Thüringens. Trotz nahe Autobahn.
Wir haben ja Kali-gruben und können den Müll anderer Aufnehmen!
Ausgerechnet die Linken wollen die aktive und wendige Fachhochschule Nordhausen Verschachern.
Der jährliche vermehrte Zustrom von Studierenden scheint den Auftraggebern der Studie bewusst entgangen zu sein!
Bei einer Fremdverwaltung, was bleibt für die FH übrig?
Überdimensioniert ist sie auch nicht.
Das schreit nach Ahnungslosigkeit und Inkompetenz!

Nach der Aussage von Herrn Wieninger gewinnt die Frage um so mehr an Bedeutung, ob diese Partei wählbar ist! Mein Kreuz auf dem Wahlzettel im Mai ist gesetzt.
Mandy Voigt
Bodo Bagger
22.04.2014, 08:17 Uhr
diversifizierung des studienangebotes
wäre z.b. ein mittel der Wahl. ein anderes wäre z.b. eine engere Kooperation mit der tu Clausthal in einige Fachbereichen.

was ich persönlich an der fh ndh vermisse sind ingenieurwissenschaftliche studiengänge in den klassischen bereichen wie z.b. Maschinenbau, Elektrotechnik und ähnlichen.

zwar werden studiengänge im ingenieurwissenschaftlichen Bereich angeboten, allerdings beschränken sich diese auf "modefachrichtungen" wie z.b. regenerative energietechnik oder wirtschaftingenieurwesen für nachhaltige Technologien... was immer darunter zu verstehen ist. was diese abschlüsse letztlich wert sind in Zeiten wo sich z.b. die energiewende auf deren ideologischen Fundament diese studiengänge basieren nach und nach verabschiedet wird die zeit zeigen. hier sollte weniger Energie auf die ideologische Bildung und glorifzierung des studienganges verschwendet werden sondern geschaut werden, was der markt wirklich benötigt und das sind gut und breit ausgebildete Ingenieure und keine Ideologen.
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