Das Land muss dringend Gelder für die Kommunen generieren. In der Verwaltungsgemeinschaft Hainleite wird deutlich, was passiert, wenn der Schuldenberg des Landes auf dem Rücken der Kommunen gedrückt wird. Sagt die wahlkämpfende Angela Hummitzsch...
Hummitzsch, Gaßmann Foto: LINKEIm Gespräch mit Bernd Gaßmann
Freiwillige Aufgaben wie beispielsweise das Freibad Hünstein kann die Verwaltungsgemeinschaft so nicht mehr stemmen. Doch sind es gerade diese Einrichtungen, die den ländlichen Raum so lebens- und liebenswert machen, mahnte Angela Hummitzsch, Linke- Direktkandidatin für den Thüringer Landtag, während ihres Besuchs der Verwaltungsgemeinschaft.
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Gemeinsam mit Bernd Gaßmann bereiste sie die Verwaltungsgemeinschaft und nahm die Probleme vor Ort auf. Auch bei den Kindergärten darf einfach nicht weiter gespart werden. Gemeinden ohne ausgeglichenen Haushalt sind schlicht nicht handlungsfähig. So wird aufgrund fehlender Investitionsmittel im Kindergarten ein Gruppenraum gesperrt werden müssen. Eine Außentreppe, als zusätzlicher Fluchtweg, ist finanziell nicht realisierbar, erklärte Gaßmann, Vorsitzender der VG Hainleite.
Der Radwegebau ist in der Verwaltungsgemeinschaft laut Hummitzsch ebenso mangelhaft. Die Kommune habe schlichtweg kein Geld, um den Eigenanteil zu stemmen und die wichtigen Radwanderwege zu errichten. Nur ein echter Politikwechsel kann hier noch Abhilfe schaffen. Die Menschen der Verwaltungsgemeinschaft Hainleite sind gewillt etwas zu bewegen, nur fehlen ihnen die Mittel, ist sich die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Kreistag sicher.
Schon was Frau "Linke" fordert:
Geld für Schulen
Geld für Gemeindeschwestern
Geld für Straßen die die Gemeinden übernehmen sollen.
Geld für Kindergärten
Geld Radwege
Geld für das Heringe Schloss
Also Thüringen mit einen roten MB wird alle anderen Länder überholen ohne einzuholen !!!
(Zitat W.U.)
Sicherlich wäre immer mehr wünschenswert als finanzierbar ist. Aber haben die Kommunen wirklich zu wenig Geld oder geben sie es nur/auch falsch aus? Viele Pflichtaufgaben der Kommunen liegen in der Alimentierung arbeitsunwilliger Einwohner. Wenn sie davon befreit würden, bspw. indem man diese Leute zur Arbeit zwingt, wäre genug Geld für Kindergärten, Friedhöfe, Grünanlagen usw. vorhanden.
Es gibt allerdings noch einen zweiten, offensichtlichen Bereich zum Sparen: Die Personalkosten. Wenn im öffentlichen Dienst in den Kommunen ähnlich gearbeitet würde wie in den privaten Unternehmen, könnten die vorhandenen Mitarbeiter deutlich mehr leisten. Als Beispiele verweise ich auf die Einhaltung der Pausenzeiten, den Feierabend (bei Sprechstunde bis 17:30 Uhr rollt spätesten 17:17 der letzte Mitabeiter-Pkw vom Parkplatz), den "Kranken"-Stand, die Kurenden, die Frühstverrenteten, die EDV-Umstellungen, die Wochen dauern, die Umzüge, die eher noch länger dauern usw. usf. Um nicht missverstanden zu werden: Ich gebe daran gar nicht in erster Linie den Mitarbeitern die Schuld, es sind die Strukturen und die Vorgesetzten, die die Angestellten und Beamten dazu bringen !!!