Als sie von einer Polizeistreife kontrolliert wurde, rastete eine Frau vermutlich im Drogenrausch völlig aus. Einzelheiten wie immer in Ihren Nordthüringer Online-Zeitungen...
Kontrollen sind notwendig (Foto: ADAC)
Kurz vor 18 Uhr hatten ein Beamter und eine Beamtin die 30-Jährige mit ihrem Auto auf der Leinefelder Bahnhofstraße gestoppt. Aufgrund ihres auffälligen Verhaltens wurde ein Drogenvortest durchgeführt, der den Genuss von Amphetaminen anzeigte.
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Ab diesem Zeitpunkt wurde die Frau ausfallend und aggressiv. Sie beleidigte und beschimpfte die Beamten und schloss sich schließlich mit ihrem sechs Monate alten Kind im Auto ein. Sie ließ sich nicht überreden wieder auszusteigen. Erst nach geraumer Zeit gelang es der Mutter der Frau, die inzwischen verständigt worden und zum Ort des Geschehens geeilt war, sie zum Aussteigen zu bewegen.
Nach längerem Zureden übergab die renitente Frau ihr Kind der Mutter, verweigerte sich aber weiterhin jeglichen polizeilichen Maßnahmen. Als die Frau schließlich tätlich gegen die Polizeibeamten vorging und der Beamtin einen Faustschlag versetzte, musste sie überwältigt und in Handschellen gelegt werden.
Nachdem die Frau im Streifenwagen untergebracht war, sollte die Fahrt in Richtung Krankenhaus zur Blutentnahme erfolgen. Das wiederum verhinderte die Mutter der Beschuldigten, indem sie sich mit dem Säugling auf dem Arm vor den Streifenwagen stellte. Der Fahrer musste den Wagen verlassen und auf die Frau einreden und sie von der Straße schieben. In der Zwischenzeit verursachte die 30-Jährige im Streifenwagen erneut ein Handgemenge.
Dabei verletzte sie die Polizistin mit Tritten gegen den Körper und den Kopf. Erst nachdem auch dieser Angriff abgewehrt und die Angreiferin sicher im Auto untergebracht wurde, konnte die Fahrt zur Blutentnahme unter weiteren Beschimpfungen und Entgleisungen der Frau erfolgen.
Gegen die 30-Jährige wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Beleidigung, Widerstands gegen Vollzugsbeamte, Körperverletzung und weiteren Delikten ermittelt.
Widerstand und Körperverletzung gegen Vollzugsbeamte lese ich jeden Tag aufs Neue gerne!
Muss aber dazu schreiben, dass mir nicht gefällt, dass die Polizistin ins Gesicht getreten wurde.
So weit sollte es wohl nicht gehen!?
Auch dass in dieser Angelegenheit ein Kleinkind verwickelt war und die Großmutter sich mit diesem als lebendiges Schutzschild in den Weg gestellt hat, ist jenseits des nachvollziehbaren.
Welches Problem haben Sie mit Vollzugsbeamten? Befürworten Sie Gewalt gegen diese tatsächlich? Ich hoffe, dass Sie nie die Hilfe der Polizei oder anderer Vollzugsbeamte benötigen...
aber soviel soll von meiner Seite geschrieben sein.
Ich habe in den letzten Jahren so viel "Hilfe" von Seitens dieser Klientel erfahren, dass ich spielend jetzt und in Zukunft auf eine Solche verzichten kann.
Und wann und wie viel in diesem Staate vollzogen wird, dass sollte nicht eine Handvoll "Auserwählter" sich anmaßen zu bestimmen, denn die Staatsgewalt geht immer noch vom Volke aus.
Ich hoffe, @Ossi013 Ihnen ausreichend mit diesen Zeilen gedient zu haben und verabschiede mich hiermit in meine Stammkneipe, weil ich jetzt unbedingt etwas herunterschlucken und verdauen muss.
Auch wenn Polizisten, wie alle Menschen, mal Fehler machen, gehe ich davon aus, dass die überwältigend große Mehrheit polizeilicher Vollzugsmaßnahmen richtig und gerechtfertigt ist. Leider enden aber manche Vollzugsmaßnahmen irgend wann einmal. Dies korreliert dann manchmal mit einer plötzlich rasant ansteigenden Zahl sinnentleerter Ergüsse mancher Onlinkommentatoren. Ein Schelm, wer hier kein Gesetz erkennt...
...die Polizei hat am mal Wochenende frei!!! Nix mit Einsatz im Fußballstadion, nix mit Einsatz bei Demos von Rechts und Links. Nur dann lernt auch der letzte Bürger die Arbeit der Prügelknaben der Nation zu schätzen.
Meiner Meinung nach, geht unsere Polizei in solchen Fällen meist viel zu behutsam mit solchen Personen um. Wer nichts "ausgefressen" hat, hat doch wohl auch nichts zu befürchten. Und wer tatsächlich in begründeten Fällen kontrolliert wird, der hat eben die berühmte Karte gezogen und sollte froh sein, dass die Kontrolle für ihn nicht mit dem Gesicht auf dem Boden und den Händen mit Kabelbindern fixiert, vollzogen wird.
Warten wir es ab - auch die Zeit wird noch kommen, dass ein Kollege stets die entsicherte Waffe zum Schutz seines Kollegen auf die zu kontrollierende Person richtet.
wenn Sie öfter Kontakt mit "diesem Klientel" (wie Sie die Kollegen der Polizei nennen) hatten, wird dies wohl seine Gründe gehabt haben... Ich habe keine Probleme mit Vollzugsbeamten. Fakt ist, jegliche Gewalt (egal gegen wen oder was) hat in einer zivilisierten Gesellschaft nichts zu suchen!
Gut, dass PVB-e eine gute psychologische Ausbildung haben, denn damit können sie viele Situationen ohne Anwendung von körperlicher Gewalt entschärfen. Und viele Beteiligte können froh sein, dass ihre Angriffe mit den mildesten Mitteln abgewehrt werden...
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Anmerk. d. Redaktion: Diskussion ist beendet