Um die Vorbereitungen für das diesjährige Rolandsfest ist es sehr ruhig geworden. Nun ist klar: die Stadt Nordhausen darf das Fest nicht ausrichten...
Im vergangenen Jahr haben alle noch "gut Lachen"... (Foto: nnz)
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"Es ist richtig, dass die Stadtverwaltung das Rolandsfest nicht selbst veranstalten darf", teil die Pressestelle des Rathauses auf eine entsprechende Anfrage der nnz mit.
Die Kommunalaufsicht hat dies untersagt. Grund ist die angespannte Haushaltslage der Stadt, und die damit geltenden gesetzlichen Vorgaben zur vorläufigen Haushaltsführung und zur Haushaltssicherung. Aus diesem Grund soll das Rolandsfest in diesem Jahr von einem privaten Veranstalter ausgerichtet werden.
Update: In Frage kommende Bewerber werden in der kommenden Woche zu Gesprächen im Rathaus sein. Danach wird die Vergabeentscheidung getroffen. Da die Stadt keine Zuschüsse geben darf, kann die Vergabe freihändig geschehen.
Seitens der Stadt werden allerdings wie in den Vorgängerjahren die Programme auf den Bühnen, das Kinderfest und das Irische Bierdorf organisiert und umgesetzt, da dies durch Sponsorengelder ermöglicht werden kann. Die Bühnen werden vor dem Rathaus und dem Theater stehen.
Meiner Kenntnis nach haben die Bespaßungswochenenden unter Rinke 300.000 Euro verschlungen. Was für ein Irrsinn! Kostenlos wurden Bands wie 2Raumwohnung präsentiert, wo auf anderen Veranstalungen mindestens (!) 10 Euro verlangt werden. Fest steht, dass das Rolandsfest in den letzten jahren einfach zu fett war.
sie dürfen dabei nur nicht vergessen, dass der gesamte stadtrat mit von der party war. das wird nur allzu gern vergessen. solange man davon profitieren kann, sagt man kein wort, aber wenn das kind im brunnen liegt dann kommen die heuchler aus ihren löchern. pfui teufel kann man da nur sagen.
Seit dem Amtsantritt von Herrn Dr. Zeh, wurden die Kosten des Rolandsfestes stark reduziert. Im Jahr 2014 beliefen sich die Kosten wohl um 15.000 Euro. Jahre zuvor noch 150.000 Euro.
Unter Frau Rinke ist das Personal im Kulturbereich stark gewachsen. Mit Frau Dr. Klose fand Frau Rinke eine Kulturamtsleiterin, der das Geld nur so durch die Finger glitt. Nordhausen entwickelte sich zum Kulturolymp des Nordens Thüringens jedoch feierte man sich dabei gern selbst.
Selbst bei Haushaltssperrungen soll das Kulturamt nie betroffen gewesen sein.
Diese Überheblichkeit bricht uns heute das Genick, den die meisten Vereine existieren nur, weil Sie künstlich geschaffen wurden und nicht weil diese benötigt werden.
Was sind moderate Kosten? Wenn eine Kommune kein Geld hat, kann sie keine Feste feiern. Und immer müssen Sponsoren herhalten, um eigene Bedürfnisse oder Vorstellungen zu befriedigen. Solche Feste sollen doch solche Unternehmen ausrichten, die darauf spezialisiert sind. Ein Höhepunkt der Steuerverschwendung datiert in das Jahr 2004, das "noisGarden" Festival auf dem Flugplatz in Bielen.
Nachzulesen im Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes, Verschwendung von 180.000 €. Wenn es nicht das eigene Geld ist, kann man Flausen im Kopf haben. Aber wen interessiert es?
Schade, das lesen zu müssen! Alles wird in den Dreck getreten und schlechgemacht.. die Kulturamtsarbeit in der Rinke-Zeit, kostenlose Konzerte, Ausrichtung und Planung des Festes. Ich erinnere vor allem ein hochwertiges Rolandsfest mit guten Konzertbeiträgen, die in Erinnerung bleiben. Ein gutes Angebot an die Bürger war das!