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Do, 08:56 Uhr
19.03.2015

Lokomotive der Wirtschaft

Fast zehn Prozent aller Beschäftigten arbeiten im Landkreis Nordhausen im Baugewerbe. Ein Fünftel hat das 55. Lebensjahr bereits überschritten. Die demografische Entwicklung wird spürbar und bei den Firmenchefs dreht sich derzeit alles um die Nachwuchsgewinnung. Ganz oben auf der Agenda steht der Erhalt der regionalen Berufsschulen...

Entscheidend sei, so Hauptgeschäftsführer Klaus-Dieter Worm von der Kreishandwerkerschaft, dass eine standortnahe Berufsausbildung garantiert werden könne. "Wir werden schwer junge Leute finden, die mit Freude zur Berufsschule nach Gotha oder Erfurt pendeln wollen", argumentiert er.

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"Es geht hier um Größenordnungen." Immerhin rede man mit fast 2.800 Beschäftigten von der zweitgrößten Branche des Landkreises im verarbeitenden Gewerbe. "Die gilt es zu erhalten und zu unterstützen. Das sei auch der Grund, weshalb man sich für den Berufsschulstandort Nordthüringen so einsetze. "Der Bau geht voran und die anderen werden folgen."

Für Karsten Froböse, Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur, ist die Bauwirtschaft einer der zukunftsträchtigen Wirtschaftszweige und eine für die Region tragende Säule: "Wir bieten jungen Leuten in der Baubranche gute Ausbildungsmöglichkeiten in einem breiten Berufsspektrum."

Fast zehn Prozent aller Beschäftigten arbeiten im Landkreis Nordhausen im Baugewerbe. (Foto: Agentur für Arbeit Nordhausen) Fast zehn Prozent aller Beschäftigten arbeiten im Landkreis Nordhausen im Baugewerbe. (Foto: Agentur für Arbeit Nordhausen)
Um Jugendliche für Bauberufe zu begeistern sei allerdings wichtig, dass das Gesamtpaket stimmt. Und dazu gehöre neben einer entsprechenden Entlohnung, die Berufsschule in greifbarer Nähe zu haben. Nur so könne man junge Leute dazu bewegen, in der Region zu bleiben.

Bestätigung kommt auch von Günther Kirchner, dem stellvertretenden Kreishandwerksmeister: "Das Handwerk hat nicht nur goldenen Boden sondern ist auch noch die Lokomotive der Wirtschaft. Wir brauchen auf dem Bau gute Fachleute." In vielen Bereichen bilde die Bauwirtschaft schließlich das Fundament für die nachfolgenden Gewerke. Ausbildung ist für Günther Kirchner, der zugleich Obermeister der Bauinnung ist, ein wesentlicher Grundstein für die Sicherung des eigenen Fachkräftebedarfes. Pro Jahr bildet der Unternehmer zwei Bewerber zum Maurer in der Fachrichtung Hoch- oder Tiefbau aus. "Eine Berufsschule vor Ort anbieten zu können, heißt Ausbildung im Handwerk zu sichern", betont Günther Kirchner.
Autor: red

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