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Di, 18:17 Uhr
21.04.2015

Große Pläne… und Kunst im Kopf?!

An der Regelschule G. E. Lessing in Nordhausen startet die Aktion „Schülerkunstgeld“ in die zweite Runde. Die Aktion “Schülerkunstgeld“ wurde von der Kulturagentin Kathleen Hahnemann unter Mitwirkung von SchülerInnen des Schülerkulturteams der Schule entwickelt...


Die Lessingschule nimmt am Bundesprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen“ seit 2012 teil. Ziel der Aktion ist es, Schüler_innen die Möglichkeit zu geben, ihre eigenen Gedanken zur Kunst und Kultur in die Tat umzusetzen. In dem dafür vorgesehenen Topf sind 2000 Euro.

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Bereits im letzten Jahr lief das Projekt so erfolgreich, dass die Schüler_innen der Lessingschule um Fortsetzung baten. Seit Anfang dieses Jahres arbeiten im Projektteam drei Bündnispartner mit: Jugendkunstschule Nordhausen, Kreisjugendring Nordhausen mit dem Schulsozialarbeiter Dustin Hoffmann und Kathleen Hahnemann als Kulturagentin.

Die Jugendkunstschule ist seit 2014 im Boot. Sie hat einen festen Platz in der Jury und unterstützte einzelne Schülerkunstgeldprojekte im ersten Durchlauf mit Rat und Tat. Die meiste Arbeit allerdings haben Max, Michelle und Laura. Diese drei Schüler_innen arbeiten daran, dass die Aktion an der Schule bekannt wird, dass sich Schüler_innen mit ihrer Projektidee bewerben, und sie waren für die Jury-Sitzung verantwortlich. Unter dem Motto „Kunst im Kopf?!“ konnten in dieser Runde Anträge eingereicht werden.

Am Donnerstag vergangener Woche erhielten alle Antragsteller_innen die Möglichkeit, sich mit ihrer Projektidee zu präsentieren. Und diese kamen zahlreich! Michelle aus der 10b stellte sich die Frage, warum Leute sich immer Ausreden einfallen lassen, anstatt sich zu engagieren. Sie möchte ein Video drehen. In ihrem Kurzfilm „say no to racism“ soll die Frage offenbleiben, ob man sich für Engagement oder dagegen entscheidet. Unter der Regie von Gregor aus der 10b entstand mit seinen Freunden eine Zirkusshow.

Dank der Unterstützung von Zappelini wird diese bereits in den nächsten Tagen Premiere haben. Die Gruppe erhielt über das Schülerkunstgeld ein kleines Budget für Theaterschminke. Michelle aus der 6b wird mit anderen Schülerinnen ein Fotoshooting mit aufgepimpten Klamotten initiieren. Ihr und ihren Freundinnen ist es dabei wichtig, ein Mädchenbild zu vermitteln, das nicht geprägt ist von „size zero“-Maßen. Emily aus der 5b will ein Buch schreiben und gestalten. Louis und Daniel haben sich vorgenommen, einen Werbefilm über die Jugendkunstschule zu machen. Maximus und seine Freunde dagegen einen Actionfilm ohne viel Blut aber mit Hai.

Weiter wurde Geld für ein Grusical, eine Gothic Tanzperformance, Seifenkisten, Lenkwagen und eine Lichtshow benötigt. Allen Anträgen wurde mit ein paar Auflagen auch in diesem Jahr stattgegeben. Alle Schüler_innen können frei entscheiden, wie sie die Fördermittel in ihren Projekten anlegen. Allerdings müssen auch hier Auflagen erfüllt werden, wenn es um die korrekte Abrechnung der Ausgaben und die Präsentation der Ergebnisse geht. Die Jury dankt vor allem der Schulleitung und den Lehrer_innen, die dieses Projekt unterstützen.
Große Pläne… und Kunst im Kopf?! (Foto: privat)
Große Pläne… und Kunst im Kopf?! (Foto: privat)
Große Pläne… und Kunst im Kopf?! (Foto: privat)
Autor: red

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