Alle zwei Jahre verwandelt sich das Nordhäuser Theater in eine Fantasiewelt. Thema des diesjährigen Bühnenballs ist der Wilde Westen. nnz-Karikaturist Martin Höfer hat dazu seine ganz eigene "Meinung"...
Zum Auftakt des Bühnenballs wird eine von Achim Lenz geschriebene und inszenierte Western-Revue die Ballgäste in den Happy Cow Saloon entführen – einen heruntergekommenen Schuppen mitten im kleinen gottverlassenen Wildweststädtchen North House Town. Die Nordthüringer Online-Zeitungen werden in Wort und Bild ausführlich berichten.
...dann bitte ich um entschuldigung.
ich dachte, es soll in eine satirische richtung gehen, "beim bühnenball wird nur 'rumgestanden und gegessen" oder so.
...darf ich mir herausnehmen, dazu aus erster Hand zu sagen: Unsinn. Dieses Gerede von "zur Premiere oder zum Bühnenball gehen nur Leute, die zu den oberen Zehntausend gehören und sehen und gesehen werden wollen" - das war vielleicht mal früher so, aber wenn, dann auch lange vor meiner Zeit.
Gerade das Nordhäuser Theater ist so bürgernah wie es nur geht.
Wann waren Sie das letzte Mal unser Gast, Herr Hobby-Politiker?
schon 2-3 mal beim Bühnenball gewesen. Uns haben aber dann die Preise abgeschreckt. Wenn man die Bilder hier in der Bildergalerie anschaut, ist das freilich nur ein Schaulaufen von Möchtegern-Promis. Ein normaler Bürger kann sich die Eintrittskarten nicht leisten. Also Bürgernähe sieht anders aus.
ist die mit Abstand beste Show, die hier in der Region angeboten wird. Und im Vergleich zu den E-Klasse Bands und F-Klasse Catering in diversen Autohäusern sogar preislich sehr moderat! Wer genießen möchte geht zum Bühnenball, wer gesehen werden möchte geht woanders hin.