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Di, 15:49 Uhr
22.06.2004

Heirat zum Sommeranfang

Nordhausen (nnz). In Nordhausen ist gestern geheiratet worden. Die interessierten Spatzen pfiffen es schon im Frühjahr vom Dach, auch die nnz berichtete damals mehrfach. Jetzt ist geheiratet worden. Amtlich so zusagen...


Die Spatzen pfiffen es bereits im Frühjahr vom Dach und genau zum Sommeranfang – also am 21. Juni 2004 – haben sich der Verband der Wirtschaft Nordhausen und der Industrielle Stammtisch Nordhausen unter notarieller Aufsicht das „Ja-Wort“ gegeben. Nach 10 Jahren der Unabhängigkeit in den Verbandsstrukturen des Verbandes der Wirtschaft und des Industriellen Stammtisches, aber auch nach
10 Jahren gleicher Positionierung zu Wirtschafts- und Kommunalthemen dieser Region, richten sich die beiden Verbände nun unter dem Dach des „Nordhäuser Unternehmerverbandes“ neu aus nach dem Motto: „Einigkeit macht stark“.

Unter hoher Beteiligung der Mitgliedschaft aus den bisherigen beiden Verbänden verschmolz man am Nachmittag und versprach sich, sehr schnell ein neues „Wir-Gefühl“ zu entwickeln. Da die Pro’s für die Verschmelzung wie: Adäquate Vereinsziele, Kräftebündelung, Ressourcenbildung, höhere Effizienz, Akzeptanzgewinn sowie Neuausrichtung auf die wirtschaftliche Situation der Region entscheidende Faktoren für den gemeinsamen Weg waren, ist es vom „Ich“ zum „Wir“ für alle Beteiligten sicher nur ein kleiner Schritt.

Für die Übergangszeit von rund 6 Monaten fungiert bis zu offiziellen Neuwahlen zunächst ein Interimsvorstand. Der bisherige Vorsitzende des Verbandes der Wirtschaft, Hans-Joachim Junker, wurde einmütig von den Anwesenden als Interimschef des „Nordhäuser Unternehmerverbandes“ bestätigt. Ihm zu Seite stehen Roland Handrek als 1. Stellvertreter und Klaus Vincenz als Schatzmeister.

Die wesentlichen Aufgaben und Ziele des Nordhäuser Unternehmerverbandes sieht Achim Junker zielführend unter anderem in:

- Einheitliches Auftreten und Agieren der regionalen Wirtschaft in der Öffentlichkeit durch eine starke Interessenvertretung.
- Bündelung der Interessen der Mitgliedsunternehmen und effektive Durchsetzung ihrer Belange im Zusammenwirken mit der regionalen Politik, anderen Verbänden, den Kammern und wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen.
- Bereitschaft der Zusammenarbeit mit allen wirtschaftsorientierten Verbänden und Interessengruppen.
- Beendigung der zeitraubenden Diskussion um Industriegebiete, Schutzzonen, Landesentwicklung Region Nordthüringen.
- Aktive Beiträge durch die Besetzung regionaler Kompetenzfelder für nachaltige Entwicklung (z.B. Kooperationsverbund Baustoffe, Sachverständigenausschuss, Regionalmanagement)
- Gewinnung weiterer Verbandsmitglieder.

Als kompetentes, kraftvolles Sprachrohr der Wirtschaft sowie Streiter für Unternehmensinteressen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen möchte der Nordhäuser Unternehmerverband mit seiner Arbeit an der Wirtschaftsvision „Zukunft Nordthüringen“ beitragen. Mit dem „Tag der Wirtschaft“ am 13. August 2004 im Rahmen der Landesgartenschau soll die Wirtschaftsehe feierlich begangen werden und dieser Tag nicht nur in seiner historischen Bedeutung in Erinnerung bleiben.
Autor: nnz

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