Mi, 06:42 Uhr
23.06.2004
nnz-Rückspiegel: 23. Juni 2003
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Vorher-Nachher und Dorf-Zuschlag
Vorher oder nachher?
Der Nordhäuser Kreistag soll morgen über eine Änderung seiner Geschäftsordnung entscheiden. Eigentlich ein trockenes Thema, wenn es nicht die Bürgerfragestunde betreffen würde. Die nnz hatte bereits ausführlich am 11. Juni darüber berichtet (siehe dazu auch im Archiv: Bürgerfragestunde). Es geht um die Frage, wann die Bürger fragen dürfen: Zu Beginn der Sitzung oder zum Schluß? Bereits im Kreisausschuß gab es dazu eine kontroverse Diskussion. Bislang besteht das Fragerecht im Kreistag immer nach der öffentlichen Sitzung. In Bleicherode oder Sollstedt ist sie am Schluß der Sitzung, in Nordhausen zu Beginn angesetzt.
Jetzt hat sich der Sollstedter Bürgermeister Jürgen Hohberg zu Wort gemeldet. Für Hohberg hängt die Beantwortung der oben gestellten Frage unmittelbar mit seinem Verständnis von parlamentarischer Demokratie zusammen. Schließlich seien es die Kreis-, die Gemeinde- und die Stadträte, die von den Bürgern gewählt seien. Und die würden über anstehende Entscheidungen beraten und dann auch beschließen...ausführlich im nnz-Archiv
Wer hat den Zuschlag erhalten?
Die Erneuerung der Dörfer ist schön – und teuer. Deshalb muß Jahr für Jahr eine Förderung beantragt werden. Die nächste Phase der Erneuerung erstreckt sich über fünf Jahre. 17 Dörfer und Ortsteile hatten sich beworben, der Fachmann sagt, hatten eine Förderung im Rahmen der Dorferneuerung beantragt. Nur vier erhielten allerdings den Zuschlag und in der vergangenen Woche eine entsprechende Urkunde: Herrmannsacker, Kleinfurra, Lipprechterode und der Nohraer Ortsteil Wollersleben. Die Urkunden sind in diesem Jahr in Wolfsberg (Ilmkreis) übergeben worden. Verantwortlich für die Ausschüttung der Gelder ist das Flurneuordnungsamt Gotha, das neben dem Landkreis Nordhausen noch weitere sieben Thüringer Landkreise betreut. Bislang wurden in diesen acht Landkreisen insgesamt 160 Millionen Euro ausgereicht, damit konnten rund 17.000 Einzelmaßnahmen unterstützt werden.
Autor: nnzVorher-Nachher und Dorf-Zuschlag
Vorher oder nachher?
Der Nordhäuser Kreistag soll morgen über eine Änderung seiner Geschäftsordnung entscheiden. Eigentlich ein trockenes Thema, wenn es nicht die Bürgerfragestunde betreffen würde. Die nnz hatte bereits ausführlich am 11. Juni darüber berichtet (siehe dazu auch im Archiv: Bürgerfragestunde). Es geht um die Frage, wann die Bürger fragen dürfen: Zu Beginn der Sitzung oder zum Schluß? Bereits im Kreisausschuß gab es dazu eine kontroverse Diskussion. Bislang besteht das Fragerecht im Kreistag immer nach der öffentlichen Sitzung. In Bleicherode oder Sollstedt ist sie am Schluß der Sitzung, in Nordhausen zu Beginn angesetzt.
Jetzt hat sich der Sollstedter Bürgermeister Jürgen Hohberg zu Wort gemeldet. Für Hohberg hängt die Beantwortung der oben gestellten Frage unmittelbar mit seinem Verständnis von parlamentarischer Demokratie zusammen. Schließlich seien es die Kreis-, die Gemeinde- und die Stadträte, die von den Bürgern gewählt seien. Und die würden über anstehende Entscheidungen beraten und dann auch beschließen...ausführlich im nnz-Archiv
Wer hat den Zuschlag erhalten?
Die Erneuerung der Dörfer ist schön – und teuer. Deshalb muß Jahr für Jahr eine Förderung beantragt werden. Die nächste Phase der Erneuerung erstreckt sich über fünf Jahre. 17 Dörfer und Ortsteile hatten sich beworben, der Fachmann sagt, hatten eine Förderung im Rahmen der Dorferneuerung beantragt. Nur vier erhielten allerdings den Zuschlag und in der vergangenen Woche eine entsprechende Urkunde: Herrmannsacker, Kleinfurra, Lipprechterode und der Nohraer Ortsteil Wollersleben. Die Urkunden sind in diesem Jahr in Wolfsberg (Ilmkreis) übergeben worden. Verantwortlich für die Ausschüttung der Gelder ist das Flurneuordnungsamt Gotha, das neben dem Landkreis Nordhausen noch weitere sieben Thüringer Landkreise betreut. Bislang wurden in diesen acht Landkreisen insgesamt 160 Millionen Euro ausgereicht, damit konnten rund 17.000 Einzelmaßnahmen unterstützt werden.

