Di, 18:18 Uhr
26.04.2016
RSV Nordhausen
Nordhäuser Radsportler in Münchenbernsdorf
Sonne, Regen, Graupel und Schnee, das alles erwartete die Radrennsportler am Sonntag in Münchenbernsdorf im Rahmen der Ostthüringentour. Der RSV Nordhausen war an diesem Tag mit Johanna Böhm, Niklas Acksteiner, Erik Wetzel, Maximilian Schleip-Ols und Nico Neblung stark vertreten. Alle starteten gemeinsam im Rennen der Jedermänner...
Während der Start der etwa 80 Teilnehmer noch bei Trockenheit erfolgte, fielen ab der zweiten Runde bereits dicke Schneeflocken vom Himmel. Im Verlauf der 14 Runden und 68 km wechselte das Wetter noch einige Male von Schneefall auf Sonne, weiter zu Regen, Graupel und wieder zu Schneefall.
Zu Beginn des Rennens war das Wetter der ärgste Gegner. Bei relativ ruhigem Anfangstempo gewöhnte sich das Feld an die schwierigen Wetter- und Straßenbedingungen. Etwa ab Mitte des Rennens zeigte sich dann die Qualität im Peloton. An einem ca. 1 km langen Bergaufstück wurde das Tempo immer wieder forciert, so dass das große Feld mehr und mehr auseinanderfiel. Maßgeblich waren hier so starke Fahrer wie Mattias Hahn und Karsten Hess, die als Junioren in einem Team mit John Degenkolb und Tony Martin gefahren waren.
Den Fahrern des Nordhäuser Teams blieb nichts anderes übrig, als die Spitze ziehen zu lassen. In einem Rennen, das nicht wenige Fahrer wegen der schlechten Bedingungen aufgaben, konnten die Nordhäuser schlussendlich sehr achtbare Ergebnisse einfahren. Besonders hervorzuheben ist die Leistung unserer weiblichen Fahrerin, Johanna Böhm, die als Zweite in der Frauenwertung auf das Siegertreppchen durfte.
Unsere männlichen Fahrer konnten sich vor allem in den ersten Runden in Szene setzen. Insbesondere Nico Neblung war sehr angriffslustig und zeigte immer wieder an der Spitze des Feldes die Nordhäuser Farben. Letztendlich konnten die folgenden Resultate (AK 1) erkämpft werden: Nico Neblung 27., Erik Wetzel 28., Maximilian Schleip-Ols 30., Niklas Acksteiner 36.
Nicht unerwähnt soll der Sieger des Rennens, Mathias Hesse, sein, der im selben Team mit den beiden o. g. Hahn und Hess fuhr. Etwa nach der Hälfte des Rennens setzte sich der spätere Gewinner vom Feld ab und fuhr allein vor dem Feld sein eigenes Rennen.
Die Nordhäuser Fahrer werden in dieser Woche noch einige Trainingskilometer absolvieren, bevor es am kommenden Sonntag zum nächsten Rennen nach Neukiritzsch geht.
S. Schleip-Ols
Autor: redWährend der Start der etwa 80 Teilnehmer noch bei Trockenheit erfolgte, fielen ab der zweiten Runde bereits dicke Schneeflocken vom Himmel. Im Verlauf der 14 Runden und 68 km wechselte das Wetter noch einige Male von Schneefall auf Sonne, weiter zu Regen, Graupel und wieder zu Schneefall.
Zu Beginn des Rennens war das Wetter der ärgste Gegner. Bei relativ ruhigem Anfangstempo gewöhnte sich das Feld an die schwierigen Wetter- und Straßenbedingungen. Etwa ab Mitte des Rennens zeigte sich dann die Qualität im Peloton. An einem ca. 1 km langen Bergaufstück wurde das Tempo immer wieder forciert, so dass das große Feld mehr und mehr auseinanderfiel. Maßgeblich waren hier so starke Fahrer wie Mattias Hahn und Karsten Hess, die als Junioren in einem Team mit John Degenkolb und Tony Martin gefahren waren.
Den Fahrern des Nordhäuser Teams blieb nichts anderes übrig, als die Spitze ziehen zu lassen. In einem Rennen, das nicht wenige Fahrer wegen der schlechten Bedingungen aufgaben, konnten die Nordhäuser schlussendlich sehr achtbare Ergebnisse einfahren. Besonders hervorzuheben ist die Leistung unserer weiblichen Fahrerin, Johanna Böhm, die als Zweite in der Frauenwertung auf das Siegertreppchen durfte.
Unsere männlichen Fahrer konnten sich vor allem in den ersten Runden in Szene setzen. Insbesondere Nico Neblung war sehr angriffslustig und zeigte immer wieder an der Spitze des Feldes die Nordhäuser Farben. Letztendlich konnten die folgenden Resultate (AK 1) erkämpft werden: Nico Neblung 27., Erik Wetzel 28., Maximilian Schleip-Ols 30., Niklas Acksteiner 36.
Nicht unerwähnt soll der Sieger des Rennens, Mathias Hesse, sein, der im selben Team mit den beiden o. g. Hahn und Hess fuhr. Etwa nach der Hälfte des Rennens setzte sich der spätere Gewinner vom Feld ab und fuhr allein vor dem Feld sein eigenes Rennen.
Die Nordhäuser Fahrer werden in dieser Woche noch einige Trainingskilometer absolvieren, bevor es am kommenden Sonntag zum nächsten Rennen nach Neukiritzsch geht.
S. Schleip-Ols










