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Fr, 19:23 Uhr
25.06.2004

nnz-Forum: Fairness und Vernunft

Nordhausen (nnz). Es scheint nicht nur der Endspurt bei den Kommunalwahlen gekommen zu sein, auch beim Industriegebiet in der Goldenen Aue. Dazu ein Statement des Planungsverbandes.


Die erklärten Gegner des Industriegebietes "Goldene Aue" bemühen sich in jüngster Zeit erneut, mit Spekulationen und unbelegten Behauptungen die Öffentlichkeit in ihrem Sinne zu verunsichern. Es sei deutlich gesagt: Falschmeldungen und Unterstellungen sind schädlich, denn die Widersacher verbauen damit vor allem den jungen Leuten hier vor Ort eine echte - und realistische - Zukunftsperspektive, weil Beschäftigungsmöglichkeiten verhindert werden.

Der Planungsverband lässt sich von diesen Vorwürfen allerdings nicht vom Ziel abbringen: den einzigen Industriestandort in Nordthüringen zu schaffen. Denn damit wird ein echtes Projekt der Fairness realisiert für diejenigen, die ohne Beschäftigung sind; aber auch für diejenigen, die hier bereits unternehmerische Initiative entfaltet haben und denen sich mit der Ansiedlung großer Betriebe neue Möglichkeiten eröffnen - insbesondere sind dies die kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Dass die Mehrheit der Menschen dieses Industriegebiet befürwortet und damit zeigt, dass eine echte Chance auf die Zukunft nicht verpasst werden darf, lässt sich klar belegen - nicht zuletzt auch mit den eindeutigen Befunden einer Umfrage der Nordhäuser Fachhochschule unter 2000 Bürgerinnen und Bürger. Die Mehrheit hat dort klipp und klar gesagt: Das Industriegebiet wird gebraucht, es ist unverzichtbar.

Auch wer sich ernsthaft mit den Anforderungen von Investoren, mit Akquisition und künftiger Wirtschaftsstruktur beschäftigt, dem ist klar: Nur die Kommunen haben Chancen, Investoren zu gewinnen, die die günstigsten Rahmenbedingungen vorweisen können. Die sogenannten "weichen Standortfaktoren" hier vor Ort stimmen: Die Region Nordhausen besitzt mit der Fachhochschule Wissenschafts-, Forschungs-, Bildungs- und Ausbildungskompetenzen und ist Standort eines überregional wichtigen Krankenhauses, es gibt eine breite Vielfalt der Schulformen, Nordhausen ist Verkehrsknoten und Verwaltungsstandort, hinzu kommt der Autobahnanschluss - all dies unterstreicht die oberzentrale Funktion.

Die Errichtung des Industriegebietes ist also die logische Konsequenz einer langjährigen Entwicklung, ist quasi der nötige letzte Schritt - und damit auch ein Projekt der Vernunft. Sämtliche Planungen für das Industriegebiet, auch dies sei hier noch einmal unterstrichen, halten sich an Recht und Gesetz. Dass bedeutet zugleich, dass Probleme wie Naturschutz, Überschwemmungsgebiet, Bahnanschluss erst dann öffentlich diskutiert werden, wenn sie geklärt sind. Unser Planungsverband arbeitet seriös, deshalb werden alle Fragen des Bauleitverfahrens nach gesetzlicher Vorgabe abgearbeitet. Inzwischen sind die Planungen fachlich soweit abgeschlossen, dass sie über einen Satzungsbeschluss zur Genehmigung eingereicht werden können. Bei einem solchen Vorhaben gibt es Institutionen, die in das Verfahren eingebunden werden müssen. Hier ist noch ein Abgleich mit einigen Behörden erforderlich.

Wir appellieren an die Gegner des Industriegebiets, das Schlechtreden dieses Vorhabens zu beenden. Akzeptieren Sie die gesetzlich vorgeschriebenen Verfahren und behindern Sie nicht länger die wirtschaftliche Entwicklung einer ganzen Region.
Planungsverband "Industriegebiet Goldene Aue"

Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnz

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