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Fr, 15:22 Uhr
02.07.2004

Ausgewertet und kritisiert

Nordhausen (nnz). Die Bündnisgrünen im Landkreis Nordhausen haben in dieser Woche die Kommunalwahlen und insbesondere das Abschneiden ihrer Partei ausgewertet. Dabei gab es lobende Worte, aber auch Kritik.


Die kritische Auswertung der Kommunalwahlen durch die Bündnisgrünen erfolgte im Beisein der Geschäftsführerin der Partei in Thüringen, Jennifer Reddig. Die Geschäftsführerin schloss sich der allgemeinen Freude über den Wiedereinzug der Grünen in den Kreistag an. Die korrekte Haltung der Kreiswahlkommission unter Leitung von Matthias Jendricke wurde nicht nur dafür gelobt, weil auch die Grünen Stimmen zugewinnen konnten, sondern insbesondere dafür, dass demokratische Spielregeln eingehalten wurden.

Um so enttäuschter zeigte sich Gisela Hartmann, dass der Stadtwahlausschuss auf Grund einer ähnlichen Sachlage einer Nachzählung bisher nicht zugestimmt hat. Die Unsicherheit durch nicht eindeutige Kriterien für die Stimmenauswertung müssten auch in der Stadt Nordhausen zu einer Neuauszählung der Wahlzettel führen, so Gisela Hartmann.

Momentan ist eine Anfechtung der Wahl zum Nordhäuser Stadtrat nicht angedacht. Die Bündnisgrünen wollen erst die Wahlanalyse der Kreistagswahlen prüfen. Sollte sich jedoch ergeben, daß der überwiegende Teil der Falschauszählungen aus Wahllokalen der Stadt Nordhausen kam, dann erwägen einige Parteimitglieder die Wahl zum Nordhäuser Stadtrat anzufechten. Dazu haben sie laut Wahlgesetz zwei Wochen Zeit.
Autor: nnz

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