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Sa, 07:31 Uhr
03.07.2004

nnz-Rückspiegel: 3. Juli 2003

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Zoff, Rücktritt und Sieger


Zoff um Schließung
In vielen Verwaltungen des Landkreises Nordhausen werden Personalkosten gespart. Das geht mitunter zu Lasten der Dienstleistungen. Stellen Sie sich vor, Sie kaufen sich ein neues oder gebrauchtes Auto an einem Dienstagnachmittag im Landkreis Nordhausen. Der Kauf ist perfekt, der Händler bietet als Service an, das Fahrzeug für den Kunden zuzulassen. Wer nun als Kunde denkt, dass er mit dem „Neuen“ am Mittwoch schon losdüsen kann, der hat sich getäuscht. Eine Zulassung ist am Mittwoch nicht mehr möglich. Seit dem 1. Juli hat die Zulassungsstelle bei Bielen ihre Pforten geschlossen. Für die Kfz-Innung und für die gesamte Kreishandwerkerschaft Nordthüringens ist dieser „Service“ nicht hinnehmbar. Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Senft sprach gegenüber nnz sogar von einem geschäftsschädigenden Verhalten der Behörden. Dr. Senft fordert für die Automobilverkäufer an diesem Mittwoch Sonderzeiten für die An- oder Abmeldung der Händler. Der Kunde würde die jetzige Regelung und ihre Auswirkungen sowieso nur schwer verstehen...ausführlich im nnz-Archiv


Fast fertig und weiter
Fertig? Die Arbeiten auf der Westseite der Bahnhofstraße nähern sich ihrem Ende. Doch dann soll es weitergehen. Die aktuellen Informationen vom Baufortschritt in der Einkaufsmeile wie immer in Ihrer nnz. Am Wochenende soll die noch bestehende Lücke im zweiten Bauabschnitt zum Bahnhofsvorplatz geschlossen werden. In der kommenden Woche sind zwar noch Restarbeiten zu erledigen, Fußgänger können dann jedoch bereits ungehindert zum Bahnhof laufen, sagte Apothekerin Julie Garke als Sprecherin der IG Bahnhofstraße nach der Bauberatung vom Donnerstag. Einziges Hindernis auf der Westseite wird die Lücke an der Uferstraße bleiben, die erst zum Abschluss der Bauarbeiten geschlossen werden...ausführlich im nnz-Archiv


PDS-Chef zurückgetreten! Na und?
Wechsel an der Kreisspitze der PDS gehörten in den zurückliegenden Jahren zum politischen Alltag. Jetzt verließ der jüngste Vorsitzende, der die Sozialisten im Landkreis führen sollte, seinen Posten. Thoralf Kox, der 37jährige aus Bleicherode, hätte wissen müssen, auf was er sich bei seiner Wahl einließ. Er hätte wissen müssen, dass in diesem Kreis ohne die mächtige Stadt nicht viel läuft. Das ist bei Verwaltungen so, das ist in den Parteien so. Die Macht der Nordhäuser PDS ist ungebrochen, das musste man akzeptieren, Thorlaf Kox wollte dagegen angehen.

Am Dienstag gab es eine erweiterte Kreisvorstandssitzung der PDS und Kox verkündete seinen Abschied. Niemand hatte dem Blonden widersprochen, es wurde schlicht und ergreifend zur Kenntnis genommen. Weiter in der Tagesordnung. Für Klaus Hummitzsch, der nie Kreisvorsitzender war, ist der Rücktritt von Kox eigentlich eine logische Konsequenz. Ihm fehle schlicht und ergreifend die Lebenserfahrung, er sei nicht in der Lage gewesen, die Partei im Kreis zu führen. Hinzukomme die allgemeine politische Situation in diesem deutschen Lande für die PDS nach der Bundestagswahl...ausführlich im nnz-Archiv


Nordhäuser Azubi ist Landessieger
Der Beste Die Ausbildung in der Nordhäuser Stadtverwaltung kann sich sehen lassen. Erst jetzt stellte ein junger Gärtner aus Nordhausen sein Können unter Beweis. Er ist der beste Lehrling in Thüringen und fährt nun nach Rostock. Für Thüringen und für Nordhausen. Sebastian Kalbitz, Garten- und Landschaftsbauer im dritten Ausbildungsjahr bei der Stadt Nordhausen, wird Thüringen beim Bundeswettstreit des Berufswettbewerbes der Gärtner vom 3. bis 5. September in Rostock vertreten. Beim Landesentscheid belegte Sebastian Kalbitz mit zwei weiteren Azubis den 1. Platz und qualifizierte sich damit zur Teilnahme am Bundeswettstreit Anfang September. Sebastian wird bis Ende September in der Stadtverwaltung beschäftigt und will dann eine Technikerausbildung absolvieren.
Autor: nnz

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