Di, 13:16 Uhr
26.07.2016
Adieu Gipswerk
Der erste Turm ist gefallen
Das erste Verladesilo des alten Gipswerkes in Niedersachswerfen ist teilweise gefallen. Dabei erweist sich der stillgelegte Industriekoloss bei seiner Demontage als widerspenstig…
Mit einem lauten Grollen ist am Morgen ein Großteil des Verladesilos in sich zusammengestürzt. Kurz vor 10 Uhr war das Ende des gut 35 Meter hohen Gipssilos in ganz Niedersachswerfen zu hören.
In den vergangenen Tagen hatte das Team von der Firma Plannerer aus Pullenreuth in Bayern den Abriss vorbereitet. Doch der Stahlkoloss erweist sich als recht widerspenstig. Ein erster Versuch, das Silo umzulegen, musste am Montagabend abgebrochen werden. Der zweite Anlauf am Dienstag glückte dann: Nach einer kleineren Sprengung fiel das Silo kurze Zeit später in sich zusammen.
In den kommenden Tagen sollen alle weiteren Silos auf dem Gipswerkgelände fallen, sagte Geschäftsführer Stephan Plannerer. Neben den bayrischen Abbruch-Experten ist auch die Firma Eckert Industrieabbruch mit dem Rückbau der stillgelegten Industrieanlage beschäftigt.
Unterstützung erhalten die Abrissexperten in diesen Tagen von der Feuerwehr Harztor, die während der Demontage mit im Einsatz ist. Die Männer und Frauen sorgen mit Wasser dafür, dass die Staubbelastung während des Abrisses gering bleibt. Ganz zu vermeiden ist das aber auch mit Wassereinsatz nicht, sagt Plannerer. Denn in den Verladesilos befinden sich auch gut 14 Jahre nach Stilllegung des Werkes noch immer Reste des feinen Gipsmehls.
Im Dezember 2002 musste das bayerische Unternehmen Wildgruber (WICO) das Gipswerk am Kohnstein schließen. Die Firma Knauf Deutsche Gipswerke KG in Rottleberode ist seit 2004 Besitzer des stillgelegten Gipswerkes - braucht es aber angesichts seiner Fabrik in Rottleberode nicht mehr. Seit Jahresbeginn lässt das Gipsunternehmen das einstige Wildgruber-Anhydrit-Werk in Niedersachswerfen abreißen und zurückbauen.
Autor: redMit einem lauten Grollen ist am Morgen ein Großteil des Verladesilos in sich zusammengestürzt. Kurz vor 10 Uhr war das Ende des gut 35 Meter hohen Gipssilos in ganz Niedersachswerfen zu hören.
In den vergangenen Tagen hatte das Team von der Firma Plannerer aus Pullenreuth in Bayern den Abriss vorbereitet. Doch der Stahlkoloss erweist sich als recht widerspenstig. Ein erster Versuch, das Silo umzulegen, musste am Montagabend abgebrochen werden. Der zweite Anlauf am Dienstag glückte dann: Nach einer kleineren Sprengung fiel das Silo kurze Zeit später in sich zusammen.
In den kommenden Tagen sollen alle weiteren Silos auf dem Gipswerkgelände fallen, sagte Geschäftsführer Stephan Plannerer. Neben den bayrischen Abbruch-Experten ist auch die Firma Eckert Industrieabbruch mit dem Rückbau der stillgelegten Industrieanlage beschäftigt.
Unterstützung erhalten die Abrissexperten in diesen Tagen von der Feuerwehr Harztor, die während der Demontage mit im Einsatz ist. Die Männer und Frauen sorgen mit Wasser dafür, dass die Staubbelastung während des Abrisses gering bleibt. Ganz zu vermeiden ist das aber auch mit Wassereinsatz nicht, sagt Plannerer. Denn in den Verladesilos befinden sich auch gut 14 Jahre nach Stilllegung des Werkes noch immer Reste des feinen Gipsmehls.
Im Dezember 2002 musste das bayerische Unternehmen Wildgruber (WICO) das Gipswerk am Kohnstein schließen. Die Firma Knauf Deutsche Gipswerke KG in Rottleberode ist seit 2004 Besitzer des stillgelegten Gipswerkes - braucht es aber angesichts seiner Fabrik in Rottleberode nicht mehr. Seit Jahresbeginn lässt das Gipsunternehmen das einstige Wildgruber-Anhydrit-Werk in Niedersachswerfen abreißen und zurückbauen.









