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Di, 10:02 Uhr
20.07.2004

100 neue Arbeitsplätze

Nordhausen (nnz). Na bitte, es geht doch! In Nordhausen wird sich ein Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie ansiedeln. Vor einigen Monaten war bereits über die Investitionsabsichten berichtet worden, jetzt ist es amtlich. Wer in Nordhausen 100 Arbeitsplätze schaffen wird, das erfahren Sie mit dem Klick auf MEHR.


Der Tiefkühlbackwaren-Hersteller Klemme AG wird in Nordhausen eine neue Produktionsstätte errichten. Mit seiner Investition von 40 Millionen Euro will das Unternehmen insgesamt 100 Arbeitsplätze und 12 Ausbildungsplätze schaffen. Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz begrüßte gegenüber der nnz die Entscheidung als "Zeichen für die wachsende Konkurrenzfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Nordthüringen". Vor allem das vorhandene Mitarbeiterpotenzial und die entstehende Verkehrsinfrastruktur habe den Ausschlag zugunsten der Region gegeben. "Mit der Neuansiedlung wird Nordhausen zudem als traditioneller Standort der Lebensmittelproduktion gestärkt", sagte der Minister.

Die 1993 gegründete Klemme AG mit Produktionsstätten in Mansfeld und Eisleben (beide Sachsen-Anhalt) produziert mit derzeit rund 650 Beschäftigten Tiefkühlbackwaren für Bäckereien, Hotels, Systemgastronomen, Catering, Tankstellen, Heimlieferdienste und den Lebensmitteleinzelhandel. Zu den Abnehmern zählen Unternehmen wie Langnese, Nestlé, McDonalds; Absatzregionen sind neben Deutschland praktisch alle europäischen Länder, insbesondere Großbritannien, Benelux und Frankreich. Mit einer Produktionsmenge von 55 000 Tonnen zählt Klemme nach eigenen Angaben zu den führenden Backwaren-Produzenten in Europa.

In Nordhausen wird die Klemme AG im Industriegebiet Nördlicher Darrweg eine Produktionsstätte mit vier Produktionslinien zur Herstellung von Tiefkühlbackwaren errichten. Der Baubeginn ist für Oktober 2004 vorgesehen. Das neue Werk soll die Produktionskapazität des Unternehmens erhöhen, weil die vorhandenen Kapazitäten aufgrund der positiven Markt- und Umsatzentwicklung derzeit stark ausgelastet sind. Im Herbst kommenden Jahres soll das Produktionsgebäude fertiggestellt und die ersten beiden Produktionslinien in Betrieb genommen werden.

Die Aufträge für die Errichtung der Produktionsstätte und die Installation der Maschinen sollen - ebenso wie künftige Aufträge zur Lieferung von Rohstoffen (z.B. Mehl) und Verpackungsmaterial - überwiegend an Firmen der Region vergeben werden.
Autor: nnz

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