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Mi, 12:17 Uhr
21.07.2004

Was wächst auf Thüringens Feldern?

Nordhausen/Erfurt (nnz). Thüringen ist zwar kein reines Agrarland,aber auch die Landwirtschaft kommt im Freistaat nicht zu kurz. Wer schon immer mal wissen wollte,was alles auf den Feldern wächst, der klickt hier auf Mehr.

Nach dem vorläufigen Ergebnis der Bodennutzungshaupterhebung 2004 bestellten die Thüringer Landwirte 380 200 Hektar, das entspricht 62 Prozent des Ackerlandes, mit Getreide (einschließlich Körnermais und Corn-Cob-Mix). Das sind 2 500 Hektar mehr als im Vorjahr.

Auf mehr als der Hälfte der Getreidefläche steht Winterweizen. Die Anbaufläche stieg um 20 200 Hektar auf 218 100 Hektar an und erreichte damit den höchsten Wert seit 1990. Als weitere Brotgetreideart steht auf 12 100 Hektar Roggen.
Auf knapp 40 Prozent der Getreidefläche wird Futter- und Industriegetreide angebaut. Die vorherrschende Getreideart ist hier die Gerste mit einem Anbauumfang von 114 500 Hektar.


Der Anbau von Ölfrüchten blieb mit 112 800 Hektar auf Vorjahresniveau. Allein auf 108 800 Hektar wurde Winterraps angebaut. Eingeschlossen sind dabei die Flächen mit Rapsanbau als nachwachsender Rohstoff z.B. für die Biodieselherstellung.

Hülsenfrüchte reifen auf 20 100 Hektar heran und liegen damit im Anbauumfang auf dem Niveau der letzten fünf Jahre. 86 Prozent der Fläche werden für den Anbau von Futtererbsen genutzt.

Die Fläche für Hackfrüchte ist mit 14 200 Hektar ebenfalls seit Jahren konstant. Zu 76 Prozent (10 900 Hektar) wird die Fläche für die Erzeugung von Zuckerrüben genutzt. Kartoffeln wurden auf 2 900 Hektar gelegt. Dies entspricht einem Viertel der Kartoffelanbaufläche von 1991.

Mit 63 500 Hektar wird auf jedem zehnten Hektar des Ackerlandes Feldfutter angebaut. Fast zwei Drittel der Futterfläche dienen dem Anbau von Silomais.

20 100 Hektar des Ackerlandes wurden insbesondere zur Erlangung der Ausgleichszahlung brach gelegt, wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilte.
Autor: nnz

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