Di, 12:28 Uhr
03.08.2004
nnz-spezial: 1. poeTon Musikfestival
Nordhausen (nnz). Das 1. poeTon Musikfestival in Nordhausen vom 20.-22. August bietet ein umfangreiches Programm an Musik, Lesungen, Hörspielen und Theater. Die nnz stellt Ihnen die Programmpunkte vor. Heute: ANGELIKA EXPRESS & KNORKATOR
Nordhausen (nnz). Das 1. poeTon Musikfestival in Nordhausen vom 20.-22. August bietet ein umfangreiches Programm an Musik, Lesungen, Hörspielen und Theater. Die nnz stellt Ihnen die Programmpunkte vor. Heute: ANGELIKA EXPRESS & KNORKATOR
Am Freitag, 20. August ab 20 Uhr weihen die nachfolgend vorgestellten Bands ein funkelnagelneues Open-Air-Gelände auf dem Spendekirchhof ein:
Geh doch nach Berlin, schlugen die Kölner Punkrocker Jens Bachmann, Robert Drakogiannakis und Alex Jezdinsky im Januar 2003 trotzig vor. Vermutlich haben sie nicht einmal geahnt, dass schon wenig später selbst in der Hauptstadt zu ihrem frechen Liedchen getanzt wurde. Da war der Alltag für drei Helden im Anzug schnell zu Ende. Plötzlich waren Angelika Express das beste Powerpoptrio, das dieses Land je hervorgebracht hatte. Alle wollten ihre deutsch gesungenen Titel hören. Geschichten, Emotionen und Reflektionen: alles ganz großes Kino mit kleinem Budget.
Von diesem Zeitpunkt an tourten sich die drei den Arsch ab. Und so geht das: Hinstellen, Einstöpseln, Zack, drauf und los.
Es ist atemberaubend, wie diese Band live alles abräumt, was sich im Raum befindet. Musikalisch geht der Parcoursritt von Beatles und Brit-Pop bis zu Stiff Little Fingers. Die Folgen sind Blut, Schweiß und Tränen - und Spekulationen darüber, ob mehr davon vor oder auf der Bühne fließen. Alltag für alle heißt das neue Album, das gerade erschien.
Das ist Punkrock, keine Frage!
Die Frage ist eher: who the f*** is Angelika?
Knorkator sind mit ihren ersten drei Alben schnell vom Geheimtipp zum Super-Act avanciert. Wer die Band anfänglich erfolgreich ignorieren konnte, der musste sie bei ihrer grandiosen Teilnahme am deutschen Vorausscheid zum Grand Prix de Eurovision zur Kenntnis nehmen. Bescheiden nennen sie sich selbst: die meiste Band der Welt. Mangels besserer Argumente ist ihnen da nicht zu widersprechen.
Mastermind Alf Ator, Stimmwunder Stumpen und der Gitarrenlegende Buzz Dee sind berühmt. Zu Recht. Keine andere deutsche Band hat so wie Knorkator begriffen, dass große Kunst sich nie ernst nimmt, chaotisches Aussehen auf Dauer großen formalen Geschickes bedarf und Schwermetall auch Spaß machen kann. Ihr neues Album Ich hasse Musik unterstreicht beeindruckend, was in der Musik alles möglich ist. Musikalisches Genie trifft Max Goldtschen Mutterwitz. Oder : Countertenor trifft Keyboard-Tasten.
Und Live? Erstmalig treten KNORKATOR mit einer echten Live-Band auf und sind nun zu fünft auf der Bühne zu erleben!
Autor: oschNordhausen (nnz). Das 1. poeTon Musikfestival in Nordhausen vom 20.-22. August bietet ein umfangreiches Programm an Musik, Lesungen, Hörspielen und Theater. Die nnz stellt Ihnen die Programmpunkte vor. Heute: ANGELIKA EXPRESS & KNORKATOR
Am Freitag, 20. August ab 20 Uhr weihen die nachfolgend vorgestellten Bands ein funkelnagelneues Open-Air-Gelände auf dem Spendekirchhof ein:
Geh doch nach Berlin, schlugen die Kölner Punkrocker Jens Bachmann, Robert Drakogiannakis und Alex Jezdinsky im Januar 2003 trotzig vor. Vermutlich haben sie nicht einmal geahnt, dass schon wenig später selbst in der Hauptstadt zu ihrem frechen Liedchen getanzt wurde. Da war der Alltag für drei Helden im Anzug schnell zu Ende. Plötzlich waren Angelika Express das beste Powerpoptrio, das dieses Land je hervorgebracht hatte. Alle wollten ihre deutsch gesungenen Titel hören. Geschichten, Emotionen und Reflektionen: alles ganz großes Kino mit kleinem Budget.
Von diesem Zeitpunkt an tourten sich die drei den Arsch ab. Und so geht das: Hinstellen, Einstöpseln, Zack, drauf und los.
Es ist atemberaubend, wie diese Band live alles abräumt, was sich im Raum befindet. Musikalisch geht der Parcoursritt von Beatles und Brit-Pop bis zu Stiff Little Fingers. Die Folgen sind Blut, Schweiß und Tränen - und Spekulationen darüber, ob mehr davon vor oder auf der Bühne fließen. Alltag für alle heißt das neue Album, das gerade erschien.
Das ist Punkrock, keine Frage!
Die Frage ist eher: who the f*** is Angelika?
Knorkator sind mit ihren ersten drei Alben schnell vom Geheimtipp zum Super-Act avanciert. Wer die Band anfänglich erfolgreich ignorieren konnte, der musste sie bei ihrer grandiosen Teilnahme am deutschen Vorausscheid zum Grand Prix de Eurovision zur Kenntnis nehmen. Bescheiden nennen sie sich selbst: die meiste Band der Welt. Mangels besserer Argumente ist ihnen da nicht zu widersprechen.
Mastermind Alf Ator, Stimmwunder Stumpen und der Gitarrenlegende Buzz Dee sind berühmt. Zu Recht. Keine andere deutsche Band hat so wie Knorkator begriffen, dass große Kunst sich nie ernst nimmt, chaotisches Aussehen auf Dauer großen formalen Geschickes bedarf und Schwermetall auch Spaß machen kann. Ihr neues Album Ich hasse Musik unterstreicht beeindruckend, was in der Musik alles möglich ist. Musikalisches Genie trifft Max Goldtschen Mutterwitz. Oder : Countertenor trifft Keyboard-Tasten.
Und Live? Erstmalig treten KNORKATOR mit einer echten Live-Band auf und sind nun zu fünft auf der Bühne zu erleben!

