Der zweite Einzelspieltag in der Kegel-Kreisliga brachte das mit Spannung erwartete Duell der beiden derzeit stärksten Männermannschaften, Kreismeister Handwerk Nordhausen und Vizemeister TSG Salza. Die Spannung hielt sich Spiel dann allerdings in Grenzen und die erzieleten Leistungen blieben bis auf Ausnahmen unter den Erwartungen...
Unter den Erwartungen ganz klar der komplette erste Durchgang. Vor allem im Räumen blieben alle weit unter ihren Möglichkeiten. Der Durchgang ging vor allem durch das gute Spiel von Silvio Bock in die Vollen (292 Holz) dennoch mit 29 Holz Vorsprung an die Handwerker, die beide Einzel für sich entscheiden konnten.
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Hoffnung keimte bei den Salzaer Gästen nach den ersten 25 Wurf im zweiten Durchgang auf. Erwin Fessel begann im Kampf mit Matthias Bock stark, ließ dann zwar nach und verlor noch drei Zähler. Aber Dirk Steinmüller machte im Spiel der beiden Kapitäne gegen Holger Matthes durchweg ein großes Spiel. Vor dem ersten Rämen war der Rückstand der TSG auf 14 Zähler geschrumpft. Die Hoffnung bekam aber sofort wieder einen Dämpfer. Bei Dirk Steinmüller liefs weiter sehr gut und er baute seinen Vorsprung weiter aus.
Doch Ewin Fessel brach gegen den immer besser werdenden Matthias Bock im Räumen ein. Beim Bahnwechsel hatte Handwerk wieder ein Plus von 24 Holz. Erwin Fessel steigerte sich dann zwar gewaltig, konnte zwischenzeitlich sogar etwas gut machen, doch als dem keine Schwäche zeigenden Matthias Bock im letzten Räumen drei glatte Neuner in Folge gelangen waren endgültig alle Unklarheiten beseitigt. Im anderen Duell behielt Dirk Steinmüller mit einer gleichfalls sehr guten Leistung gegen den stark kämpfenden Holger Matthes deutlich die Oberhand, konnte aber am verdient klaren Sieg der Handwerker nicht mehr rütteln.
M. Bock (Foto: Uwe Tittel)Salza fällt damit vorerst auf Tabellenplatz Drei zurück, da die 1. Männermannschaft des Nordhäuser SV gegen das Salzaer Mixedteam den erwarteten Sieg einfuhr und nun Zweiter ist. Der Sieg fiel am Ende auch sehr deutlich aus, doch das Mannschaftsergebnis von nicht einmal 1500 Holz war völlig unbefriedigend. Einzig der fast 80jährige Rudi Nagler wusste zu überzeugen. Nach tollen 224 Holz auf der ersten Bahn fehlte ihm hinten heraus zwar etwas die Kraft, dennoch mit 409 Holz ein starkes Resultat. Bei Salza konnte nur Herbert Kehmstedt gefallen. Er ärgerte sich aber über einige unötige Fehlwürfe, die ihm den Vierhunderter gekostet hatten. Fehlwürfe waren überhaupt das bestimmende Merkmal des Kampfes. 49 NSV, 61 Salza. Dennoch ging das Räumen mit 444:411 Holz an die Gäste. Der NSV aber verschuf sich in die Vollen ein beruhigendes Polster.
Der Spieltag konnte nicht komplett abgeschlossen werden, da das von NSV-Frauen gegen ihre 1. Männermannschaft eigentlich mit 1560:1508 gewonnene Spiel wegen einer Unstimmigkeit wiederholt werden muss. Uwe Titel