Mi, 10:07 Uhr
04.08.2004
1.500 junge Leute ohne Ausbildungsplatz
Nordhausen (nnz). Neben den aktuellen Arbeitsmarktdaten geben auch die Zahlen für die Ausbildungsstellen Anlaß zur Sorge. Noch immer haben fast 1.500 junge Frauen und Männer keine Lehrstelle in Nordthüringen.
Ende Juli waren 4.215 Jugendliche als Bewerber um einen Ausbildungsplatz in der Berufsberatung gemeldet, 1.494 davon sind bisher noch nicht versorgt, das sind 79 weniger als vor einem Jahr. Insgesamt haben 1.531 Mädchen und Jungen, 245 weniger als vor einem Jahr, bereits einen Ausbildungsvertrag unterschrieben. 616 der Bewerber wählten eine weiterführende schulische Ausbildung.
Von den 1.494 noch nicht vermittelten Ausbildungsplatzsuchenden haben 589 einen Abschluss der mittleren Reife, 445 einen Hauptschulabschluss und rund 150 eine Fachhochschul- oder Hochschulreife. Aus Sonderschulen sind noch 137 Mädchen und Jungen zu vermitteln, für diese werden vor allem Fördermaßnahmen entsprechend SGB III geprüft. Ohne einen Schulabschluss betreuen die Berufsberater noch 166 Jugendliche. Diese müssen über besondere Maßnahmen an eine Ausbildung herangeführt werden.
Ende Juli suchten noch 205, vorwiegend männliche Bewerber, eine Ausbildung in Metallberufen, 51 möchten gern den Beruf des Elektrikers erlernen, und an Bauberufen sind immer noch 289 Jugendliche interessiert. Von den noch nicht versorgten Bewerbern suchen 183 eine Lehrstelle in Organisations -, Verwaltungs - und Büroberufen, davon sind 62 Prozent Mädchen. Noch 264 Bewerber wünschen eine Ausbildung zum Waren- und Dienstleistungskaufmann.
Im Vergleich zum Vorjahr akquirierten die Berufsberater mit 1.476 Ausbildungsstellen 252 weniger. Ende Juli standen noch 449 dieser Stellen zur Besetzung an. Vermittlungsvorschläge sind für diese Stellen bereits erfolgt.
Insgesamt stellt sich die Situation am Ausbildungsmarkt noch schwieriger dar als vor einem Jahr. In Vorbereitung sind zurzeit die Maßnahmen für Jugendliche aus Sonderschulen, denen nach § 241 III. Buch Sozialgesetzbuch eine geförderte Ausbildung gewährt wird. Die Berufsberater nutzen nach wie vor bei der Vermittlung auch die bundesweiten Ausbildungsstellen, um dem Defizit in Nordthüringen entgegenzuwirken.
Ende Juli hatten im Landkreis Nordhausen 445 Bewerber einen Ausbildungsvertrag unterschrieben, aber 523 suchen noch einen Ausbildungsplatz. Von 519 akquirierten Stellen sind 154 noch nicht besetzt.
Im Kyffhäuserkreis betreuen die Berufsberater seit Oktober 1.298 Jugendliche bei der Ausbildungsplatzsuche. 471 dieser Bewerber haben noch keinen Ausbildungsvertrag. Die Wirtschaftsunternehmen des Landkreises stellten 422 Ausbildungsplätze bereit, für 139 liegen noch keine Ausbildungsverträge vor.
Insgesamt 1.565 Mädchen und Jungen nahmen die Hilfe bei der Ausbildungsplatzsuche im Landkreis Eichsfeld in Anspruch. Ende Juli suchten noch 500 dieser Schulabgänger einen Ausbildungsbetrieb. Industrie und Handwerk des Landkreises stellten 535 Ausbildungsplätze den Berufsberatern zur Vermittlung bereit, bei 156 dieser Stellen haben sich die Unternehmen noch nicht endgültig für einen Bewerber entschieden.
Autor: nnzEnde Juli waren 4.215 Jugendliche als Bewerber um einen Ausbildungsplatz in der Berufsberatung gemeldet, 1.494 davon sind bisher noch nicht versorgt, das sind 79 weniger als vor einem Jahr. Insgesamt haben 1.531 Mädchen und Jungen, 245 weniger als vor einem Jahr, bereits einen Ausbildungsvertrag unterschrieben. 616 der Bewerber wählten eine weiterführende schulische Ausbildung.
Von den 1.494 noch nicht vermittelten Ausbildungsplatzsuchenden haben 589 einen Abschluss der mittleren Reife, 445 einen Hauptschulabschluss und rund 150 eine Fachhochschul- oder Hochschulreife. Aus Sonderschulen sind noch 137 Mädchen und Jungen zu vermitteln, für diese werden vor allem Fördermaßnahmen entsprechend SGB III geprüft. Ohne einen Schulabschluss betreuen die Berufsberater noch 166 Jugendliche. Diese müssen über besondere Maßnahmen an eine Ausbildung herangeführt werden.
Ende Juli suchten noch 205, vorwiegend männliche Bewerber, eine Ausbildung in Metallberufen, 51 möchten gern den Beruf des Elektrikers erlernen, und an Bauberufen sind immer noch 289 Jugendliche interessiert. Von den noch nicht versorgten Bewerbern suchen 183 eine Lehrstelle in Organisations -, Verwaltungs - und Büroberufen, davon sind 62 Prozent Mädchen. Noch 264 Bewerber wünschen eine Ausbildung zum Waren- und Dienstleistungskaufmann.
Im Vergleich zum Vorjahr akquirierten die Berufsberater mit 1.476 Ausbildungsstellen 252 weniger. Ende Juli standen noch 449 dieser Stellen zur Besetzung an. Vermittlungsvorschläge sind für diese Stellen bereits erfolgt.
Insgesamt stellt sich die Situation am Ausbildungsmarkt noch schwieriger dar als vor einem Jahr. In Vorbereitung sind zurzeit die Maßnahmen für Jugendliche aus Sonderschulen, denen nach § 241 III. Buch Sozialgesetzbuch eine geförderte Ausbildung gewährt wird. Die Berufsberater nutzen nach wie vor bei der Vermittlung auch die bundesweiten Ausbildungsstellen, um dem Defizit in Nordthüringen entgegenzuwirken.
Ende Juli hatten im Landkreis Nordhausen 445 Bewerber einen Ausbildungsvertrag unterschrieben, aber 523 suchen noch einen Ausbildungsplatz. Von 519 akquirierten Stellen sind 154 noch nicht besetzt.
Im Kyffhäuserkreis betreuen die Berufsberater seit Oktober 1.298 Jugendliche bei der Ausbildungsplatzsuche. 471 dieser Bewerber haben noch keinen Ausbildungsvertrag. Die Wirtschaftsunternehmen des Landkreises stellten 422 Ausbildungsplätze bereit, für 139 liegen noch keine Ausbildungsverträge vor.
Insgesamt 1.565 Mädchen und Jungen nahmen die Hilfe bei der Ausbildungsplatzsuche im Landkreis Eichsfeld in Anspruch. Ende Juli suchten noch 500 dieser Schulabgänger einen Ausbildungsbetrieb. Industrie und Handwerk des Landkreises stellten 535 Ausbildungsplätze den Berufsberatern zur Vermittlung bereit, bei 156 dieser Stellen haben sich die Unternehmen noch nicht endgültig für einen Bewerber entschieden.

