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Fr, 09:55 Uhr
06.08.2004

nnz-Forum: Alles Utopie?

Nordhausen (nnz). Die Meinungen von nnz-Leser Frank Linsel geben weiter Anlaß zu Diskussionen. Im nnz-Forum meldet sich jetzt Jürgen Nagel zu Wort.


Alles das, was Herr Linsel schreibt ist auf der einen Seite logisch, geht aber auf der anderen an den objektiven Grundlagen dieser Gesellschaft vorbei.

1. Arbeitslosigkeit resultiert aus einem Überangebot der Ware Arbeitskraft.
2. Dieses Überangebot ist objektiv, weil heute nicht mehr produziert wird wie zu Zeiten der Schlesischen Weber.
3. Der heutige Arbeiter/Angestellte hat bereits nach rund drei Stunden seine Lohnkosten erwirtschaftet.
4. 4,5 Stunden arbeitet er demzufolge unentgeldlich für den Unternehmer.

Daraus folgt: Um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, müssten in 24 Stunden nicht drei, sondern fünf Arbeiter beschäftigt sein. Utopie? Ja klar, weil dieser Vorschlag in einem System mit kapitalistischer Produktionsweise nicht machbar ist.

Auch wenn die Arbeitskraft wie eine Tube Zahnpasta Ware ist, kann sie sich, im Gegensatz zu dieser, gegen ihr Ausdrücken auflehnen. Nein, sie muss es. Deshalb ist die ausserparlamentarische Oposition, der Weg auf die Strasse der einzig gangbare.

Von den Politikern können wir nichts erwarten. Siehe unter anderem die Statements der Frau Wollenberger/Lengsfeld und andere sogenannter "Bürgerrechtler".
Jürgen Nagel, Nordhausen

Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnz

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