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Di, 15:03 Uhr
10.08.2004

(Fast) keine Jugend mehr

Nordhausen (nnz). Was Experten schon mehrfach prophezeit haben, das könnte durchaus Realität werden: Es wird viel weniger Jugendliche in den kommenden Jahren geben, als bisher angenommen. Die aktuellen Schätzungen wie immer mit einem einzigen Klick.


Morgen ist der "Internationale Tag der Jugend". In Deutschland gab es zum Jahresbeginn 15,1 Millionen junge Menschen unter 18 Jahren. Bis Ende 2010 werden es voraussichtlich noch 13,7 Millionen sein, bis 2020 noch 13 Millionen. Diese Werte hat das Statistische Bundesamt in seiner 10. Vorausberechnung ermittelt.

Dass es in Deutschland voraussichtlich immer weniger Menschen unter 18 Jahren geben wird, liegt an den insgesamt sinkenden Geburtenzahlen. Speziell die Altersgruppe der Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren wird dabei besonders stark abnehmen, bis 2020 um ein gutes Fünftel. Im früheren Bundesgebiet ist zunächst, bis 2010, keine wesentliche Abnahme dieser Altersgruppe zu erwarten, erst danach sinken die Zahlen.

In den neuen Ländern wirkt sich der Einbruch der Geburtenzahlen nach der Wiedervereinigung aus: Die Zahl der 15- bis 17-Jährigen wird bis 2010 um gut 60 Prozent abnehmen, um dann bis 2020 wieder leicht zu steigen. Dennoch wird es in Ostdeutschland 2020 schätzungsweise nur noch halb so viele 15- bis 17-Jährige geben wie heute.

Diese Zahlen beruhen auf der Annahme, dass die Geburtenzahlen bis 2020 nicht wesentlich sinken werden und dass außerdem jährlich mindestens 200 000 mehr Menschen nach Deutschland zuwandern als von hier fortziehen.
Autor: nnz

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