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Mo, 10:38 Uhr
23.08.2004

Müll geht zurück

Nordhausen (nnz). Es gibt weniger Müll im Land Thüringen. Das haben die Statistiker ermittelt. Wieviel Müll auf die Deponien im Freistaat gekippt wurde, das erfahren Sie mit dem bekannten Klick.

Im Jahre 2003 wurden nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik auf 21 Deponien (drei weniger als im Jahr zuvor und weniger als im Jahr 2001) rund 920 Tausend Tonnen Abfälle beseitigt. Das war über ein Zehntel weniger (knapp 110 Tausend Tonnen) als im Jahr zuvor.

555 Tausend Tonnen bzw. mehr als 60 Prozent der auf Deponien verbrachten Menge sind Siedlungsabfälle, die sich im Wesentlichen aus Hausmüll, hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen und Sperrmüll zusammensetzen. Das entsprach einem Rückgang gegenüber dem Jahr zuvor um 6 Prozent.

Die Menge der Siedlungsabfälle sank von 287 kg je Einwohner im Jahr 2001, 247 kg je Einwohner im Jahr 2002 auf 234 kg je Einwohner im Jahr 2003, mit anderen Worten auf 4,5 kg je Einwohner pro Woche.

Die Menge an reinem Hausmüll, die im Jahr 2003 auf den Thüringer Deponien landete, lag bei 364 Tausend Tonnen. Damit verursachte jeder Thüringer im vergangenen Jahr im Durchschnitt 2,95 kg Restmüll pro Woche.


P.S. Nach einer Zeitungsmeldung fallen allein im Athleten-Dorf in Athen jeden Tag 50 Tonnen Abfall an. Die Offiziellen und Besucher verursachen obendrein täglich 1,5 Kilogramm Müll pro Person.
Autor: nnz

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