Di, 10:57 Uhr
24.08.2004
Personalien und mehr
Nordhausen (nnz). Schaut man sich die Tagesordnung für die nächste Kreistagssitzung an, dann könnte dem Außenstehenden durchaus schwindelig werden. Das liegt aber in erster Linie an der Verteilung der Ämter und Posten...
34 Tagesordnungspunkte müssen die Kreistagsmitglieder inklusive Einwohnerfragestunde allein im öffentichen Teil abarbeiten. Dabei geht es um die Besetzung von Sitzen in diversen Aufsichtsräten, aber auch um das Mischen der Karten für die Ausschüsse des Kreistages. Gestern schon hatte sich der Ältestenrat darauf verständig. Es wird zwei große Ausschüsse (Finanzen sowie Schule, Kultur und Sport) mit je neun Mitgliedern geben, die anderen haben sechs Mitglieder. Bei den Großen beanspruchen die CDU und die PDS jeweils drei Sitze, die SPD bekommt zwei und die FDP wird mit einem Kreistagsmitglied vertreten sein. Bei der Sechsern erhalten CDU und PDS zwei Sitze, SPD und FDP einen. Fakt ist nun auch, daß Bündnis90/Die Grünen keine stimmberechtigten Mitglieder entsenden können, wohl aber sei den beiden Bündnisgrünen die Mitarbeit in zwei Ausschüssen angeboten worden. Für einen Fraktionsstatus der grünen Partei wird es in diesem Kreistag vermutlich keine Mehrheit geben.
Interessant ist da aber schon mal der Blick auf noch zu besetzende Posten im Kreistag. Kaum Probleme – aufgrund der Mehrheiten – wird es für Birgit Keller (PDS) für den Job als Kreistagsvorsitzende geben. Keller wurde bislang von allen politischen Seiten eine gute Arbeit in dieser Funktion bescheinigt. Neu sind jedoch die Ambitionen der Sozialisten hinsichtlich des ehrenamtlichen Beigeordneten. Bislang agierte hier Winfried Theuerkauf von der SPD, doch der Posten wird den Sozis in dieser neuen Legislaturperiode von der PDS mit Blick auf die neue Kräfteverteilung im Kreistag streitig gemacht. Zum aussichtsreichsten Kandidat avanciert da Klaus Hummitzsch, der nach der Abgabe des Fraktionsvorsitz vielleicht noch ein bisschen Luft hat.
Die SPD-Fraktion hat vermutlich diese Polit-Kröte geschluckt, will sie doch auch in den kommenden fünf Jahren wieder mit der Sozialisten zusammenarbeiten. Beide Fraktionen verfügen gegenüber CDU und FDP über einen Vier-Sitze-Vorsprung.
Autor: nnz34 Tagesordnungspunkte müssen die Kreistagsmitglieder inklusive Einwohnerfragestunde allein im öffentichen Teil abarbeiten. Dabei geht es um die Besetzung von Sitzen in diversen Aufsichtsräten, aber auch um das Mischen der Karten für die Ausschüsse des Kreistages. Gestern schon hatte sich der Ältestenrat darauf verständig. Es wird zwei große Ausschüsse (Finanzen sowie Schule, Kultur und Sport) mit je neun Mitgliedern geben, die anderen haben sechs Mitglieder. Bei den Großen beanspruchen die CDU und die PDS jeweils drei Sitze, die SPD bekommt zwei und die FDP wird mit einem Kreistagsmitglied vertreten sein. Bei der Sechsern erhalten CDU und PDS zwei Sitze, SPD und FDP einen. Fakt ist nun auch, daß Bündnis90/Die Grünen keine stimmberechtigten Mitglieder entsenden können, wohl aber sei den beiden Bündnisgrünen die Mitarbeit in zwei Ausschüssen angeboten worden. Für einen Fraktionsstatus der grünen Partei wird es in diesem Kreistag vermutlich keine Mehrheit geben.
Interessant ist da aber schon mal der Blick auf noch zu besetzende Posten im Kreistag. Kaum Probleme – aufgrund der Mehrheiten – wird es für Birgit Keller (PDS) für den Job als Kreistagsvorsitzende geben. Keller wurde bislang von allen politischen Seiten eine gute Arbeit in dieser Funktion bescheinigt. Neu sind jedoch die Ambitionen der Sozialisten hinsichtlich des ehrenamtlichen Beigeordneten. Bislang agierte hier Winfried Theuerkauf von der SPD, doch der Posten wird den Sozis in dieser neuen Legislaturperiode von der PDS mit Blick auf die neue Kräfteverteilung im Kreistag streitig gemacht. Zum aussichtsreichsten Kandidat avanciert da Klaus Hummitzsch, der nach der Abgabe des Fraktionsvorsitz vielleicht noch ein bisschen Luft hat.
Die SPD-Fraktion hat vermutlich diese Polit-Kröte geschluckt, will sie doch auch in den kommenden fünf Jahren wieder mit der Sozialisten zusammenarbeiten. Beide Fraktionen verfügen gegenüber CDU und FDP über einen Vier-Sitze-Vorsprung.



