Mi, 11:45 Uhr
25.08.2004
Zur Zeit nicht!
Nordhausen (nnz). Die nnz berichtete Ende Juli von den inneren Befindlichkeiten der CDU hinsichtlich des Jahres 2006. Da soll ein neuer Landrat gewählt werden. Doch auch die Oberbürgermeisterwahlen sind schon jetzt ein Thema.
Erinnern wir uns: Im Jahr 2000 konnte sich die jetzige Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) gegen den jetzigen Thüringer Sozailminister Dr. Klaus Zeh (CDU) durchsetzen. Doch in zwei Jahren, da soll - bitteschön - in Nordhausen wieder ein CDU-Mann regieren. Vielleicht darf es auch eine Frau sein, nur nicht Barbara Rinke, orakelt man derzeit in christdemokratischen Kreisen. Und man geht auf die Suche nach geeigneten Kandidaten. Fast kein Geheminis mehr ist eine Favoritin: Inge Klaan. Das wäre doch eine Kandidatin für diesen Posten, raunt man sich in Nordhäuser CDU-Kreisen zu. Doch so geheimnisvoll ist das mit der jetzigen Geschäftführerin der Landesgartenschau GmbH nun auch nicht. In den Kreisen der neuen CDU-Stadtratsfraktion soll darüber ebenso gesprochen worden sein, wie in diversen Vorständen.
Und so könnte Inge Klaan nicht nur eine Verlegenheitslösung sein, das ist den wahren Strategen in der CDU nun auch nicht zuzutrauen. Vermutlich nicht von ungefähr kam ja schließlich auch die Eingebung, Inge Klaan für eine Ehrenbürgerschaft vorzuschlagen. Könnte Sie auch das Zeug für ein politisches Amt haben? Diese Frage beschäftigt derzeit viele kommunale Größen der Christdemokratischen Partei hier in Nordhausen.
Nur haben die Strategen auch schon mit Inge Klaan gesprochen? Die nnz fragte nach. Für Inge Klaan sind das alles Gerüchte. Mit mir hat noch kein Mensch geredet, sagte sie heute der nnz. Bisher habe sie keine Ambitionen für eine politische Betätigung. Ihre klare Antwort nach einer Kandidatur für die Oberbürgermeisterwahlen im Jahr 2006: Nein! Und überhaupt seien die Jobs einer Oberbürgermeisterin oder eines Landrates keine Herausforderungen für Inge Klaan. Allerdings kommt dann ein Nebensatz, der fast schon im Stile eines Politikers anmutet: Zum heutigen Zeitpunkt würde ich nie mehr nie sagen!
Indes werden aber auch bei der SPD die Marschrichtungen für das Jahr 2006 vorbereitet. Kein Thema ist die Stadt, hier ist Amtsinhaberin Barbara Rinke auch nach 2006 die verläßliche und unanfechtbare Größe. In einem nnz-Gespräch (siehe Archiv) hatte sich Rinke bereits klar zu einer erneuten Kandidatur als Oberbürgermeisterin bekannt. Doch da gibt es 2006 ja auch noch einen neuen Landrat zu wählen. Über die CDU-internen Machtkämpfe wurde an dieser Stelle schon berichtet. Wer aber soll es dann für die SPD richten? Aus Sicht des kreislichen Parteivorstandes sei wohl Matthias Jendricke ein Kandidat, wohl aber nicht der Kandidat. Man verweist bei den Sozialdemokraten gern auf Erfahrungen in anderen Thüringer Gefilden. Da gingen Wahlen mit Kandidaten aus dem eigenen Verwaltungshaus fast immer in die Hose.
Was bleibt, das sind Möglichkeiten eines Imports oder die, eine Frau zu nominieren. Intern gibt der einstige Landtagskandidat für die Stadt Nordhausen, Richard Dewes, gern seine eigenen Strategien bekannt. So könne er sich vorstellen, lieber als Landrat die Möglichkeit zum Gestalten zu haben, denn als Landtagsabgeordneter mitmachen zu müssen. Jetzt ist Richard Dewes nicht mal mehr Landtagsabegordneter und kann aufs Mitmachen verzichten.
Doch vermutlich gibt es auch eine andere Lösung, eine feminine: Deren Name ist Dagmar Becker. Man habe sie zwar noch nicht angesprochen, meinte sie gegenüber nnz politisch korrekt, aber einen Schuß Pikanterie habe ein Landratswahlkampf gegen Egon Primas schon, war von Becker zu hören. Doch ob nun gegen Egon Primas oder Joachim Claus gekämpft wird, das ist schon wieder eine andere Frage, die vor allem in christdemokratischen Kreisen beantwortet werden muß.
Autor: nnzErinnern wir uns: Im Jahr 2000 konnte sich die jetzige Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) gegen den jetzigen Thüringer Sozailminister Dr. Klaus Zeh (CDU) durchsetzen. Doch in zwei Jahren, da soll - bitteschön - in Nordhausen wieder ein CDU-Mann regieren. Vielleicht darf es auch eine Frau sein, nur nicht Barbara Rinke, orakelt man derzeit in christdemokratischen Kreisen. Und man geht auf die Suche nach geeigneten Kandidaten. Fast kein Geheminis mehr ist eine Favoritin: Inge Klaan. Das wäre doch eine Kandidatin für diesen Posten, raunt man sich in Nordhäuser CDU-Kreisen zu. Doch so geheimnisvoll ist das mit der jetzigen Geschäftführerin der Landesgartenschau GmbH nun auch nicht. In den Kreisen der neuen CDU-Stadtratsfraktion soll darüber ebenso gesprochen worden sein, wie in diversen Vorständen.
Und so könnte Inge Klaan nicht nur eine Verlegenheitslösung sein, das ist den wahren Strategen in der CDU nun auch nicht zuzutrauen. Vermutlich nicht von ungefähr kam ja schließlich auch die Eingebung, Inge Klaan für eine Ehrenbürgerschaft vorzuschlagen. Könnte Sie auch das Zeug für ein politisches Amt haben? Diese Frage beschäftigt derzeit viele kommunale Größen der Christdemokratischen Partei hier in Nordhausen.
Nur haben die Strategen auch schon mit Inge Klaan gesprochen? Die nnz fragte nach. Für Inge Klaan sind das alles Gerüchte. Mit mir hat noch kein Mensch geredet, sagte sie heute der nnz. Bisher habe sie keine Ambitionen für eine politische Betätigung. Ihre klare Antwort nach einer Kandidatur für die Oberbürgermeisterwahlen im Jahr 2006: Nein! Und überhaupt seien die Jobs einer Oberbürgermeisterin oder eines Landrates keine Herausforderungen für Inge Klaan. Allerdings kommt dann ein Nebensatz, der fast schon im Stile eines Politikers anmutet: Zum heutigen Zeitpunkt würde ich nie mehr nie sagen!
Indes werden aber auch bei der SPD die Marschrichtungen für das Jahr 2006 vorbereitet. Kein Thema ist die Stadt, hier ist Amtsinhaberin Barbara Rinke auch nach 2006 die verläßliche und unanfechtbare Größe. In einem nnz-Gespräch (siehe Archiv) hatte sich Rinke bereits klar zu einer erneuten Kandidatur als Oberbürgermeisterin bekannt. Doch da gibt es 2006 ja auch noch einen neuen Landrat zu wählen. Über die CDU-internen Machtkämpfe wurde an dieser Stelle schon berichtet. Wer aber soll es dann für die SPD richten? Aus Sicht des kreislichen Parteivorstandes sei wohl Matthias Jendricke ein Kandidat, wohl aber nicht der Kandidat. Man verweist bei den Sozialdemokraten gern auf Erfahrungen in anderen Thüringer Gefilden. Da gingen Wahlen mit Kandidaten aus dem eigenen Verwaltungshaus fast immer in die Hose.
Was bleibt, das sind Möglichkeiten eines Imports oder die, eine Frau zu nominieren. Intern gibt der einstige Landtagskandidat für die Stadt Nordhausen, Richard Dewes, gern seine eigenen Strategien bekannt. So könne er sich vorstellen, lieber als Landrat die Möglichkeit zum Gestalten zu haben, denn als Landtagsabgeordneter mitmachen zu müssen. Jetzt ist Richard Dewes nicht mal mehr Landtagsabegordneter und kann aufs Mitmachen verzichten.
Doch vermutlich gibt es auch eine andere Lösung, eine feminine: Deren Name ist Dagmar Becker. Man habe sie zwar noch nicht angesprochen, meinte sie gegenüber nnz politisch korrekt, aber einen Schuß Pikanterie habe ein Landratswahlkampf gegen Egon Primas schon, war von Becker zu hören. Doch ob nun gegen Egon Primas oder Joachim Claus gekämpft wird, das ist schon wieder eine andere Frage, die vor allem in christdemokratischen Kreisen beantwortet werden muß.

