Do, 20:09 Uhr
26.08.2004
Wacker in Zugzwang
Nordhausen (nnz). Bereits nach dem 3. Spieltag in der Landesklasse Ost hat sich bei Wacker 90 Nordhausen Ernüchterung breit gemacht. Nach dem deklassierenden 0:5 in Dachwig muss nun gegen Gera unbedingt ein Sieg her. Eine Vorschau von nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.
Während die A-Junioren unter ihrem Trainer Dirk Fuhrmann zu Bestform auflaufen und in der Landesliga derzeit den 2. Tabellenplatz einnehmen, hat die Realität Wackers Erste schneller wieder eingeholt, als erwartet. Vom Neuling Fahner Höhe wurde die Mannschaft in Dachwig regelrecht vorgeführt. Kopflos, ideenlos, ohne Biss und fast kampflos fügte man sich dem Schicksal. So lustlos kann und darf man nicht spielen, wenn der angepeilte Aufstieg geschafft werden soll.
Die inakzeptable Spielweise muss Ursachen haben, denn schließlich stehen in der Elf mehrere Kicker, die über Oberliga- und Thüringenerfahrung verfügen und von denen man mehr als bisher gezeigt erwarten kann. Dass sie zu besseren Leistungen in der Lage sind, steht außer Zweifel. Jetzt sind Präsident und Trainer gefragt, die Mannschaft aufzurichten und eventuellen Frust aus den Weg zu räumen. In Vorbereitung auf das große Gründungsjubiläum, wo man auf die Unterstützung zahlreicher Sponsoren hofft, muss man von der 1. Mannschaft erwarten können, dass sie auch ihren Beitrag in Form von ansprechenden Leistungen leistet.
Nach drei Begegnungen hat die Truppe bereits fünf Punkte Rückstand zu der führenden Elf aus Bad Blankenburg. Sicher, es ist noch nichts verloren, die Saison ist noch jung und noch kann sehr viel passieren. Aber wenn die Einstellung zum Gegner nicht stimmt, Selbstüberschätzung oder eventuell sogar Frust innerhalb der Mannschaft die Oberhand gewinnen, steht man ganz schnell auf verlorenem Posten – wie der vergangene Samstag zeigte. Das Leistungspotenzial ist vorhanden, nur muss jeder Spieler in jeder Partie sein Leistungsvermögen abrufen und das Letzte aus sich heraus holen, sonst wird Wacker 90 auch nach dieser Saison weiterhin in der Landesklasse umher tümpeln.
Am Samstag um 15 Uhr trifft Wacker 90 im Albert-Kuntz-Sportpark auf den FC Blau Weiß Gera, der zuletzt gegen Mitaufstiegsaspirant Ilmenau den einzigen Punkt erkämpfte. Gegen den Neuling zählt für die Mannschaft von Uwe Etzrodt nur ein Sieg. Alles andere wäre eine weitere herbe Enttäuschung. Das Spiel Ilmenau gegen Salza wurde auf einen späteren Termin verlegt.
Autor: rhWährend die A-Junioren unter ihrem Trainer Dirk Fuhrmann zu Bestform auflaufen und in der Landesliga derzeit den 2. Tabellenplatz einnehmen, hat die Realität Wackers Erste schneller wieder eingeholt, als erwartet. Vom Neuling Fahner Höhe wurde die Mannschaft in Dachwig regelrecht vorgeführt. Kopflos, ideenlos, ohne Biss und fast kampflos fügte man sich dem Schicksal. So lustlos kann und darf man nicht spielen, wenn der angepeilte Aufstieg geschafft werden soll.
Die inakzeptable Spielweise muss Ursachen haben, denn schließlich stehen in der Elf mehrere Kicker, die über Oberliga- und Thüringenerfahrung verfügen und von denen man mehr als bisher gezeigt erwarten kann. Dass sie zu besseren Leistungen in der Lage sind, steht außer Zweifel. Jetzt sind Präsident und Trainer gefragt, die Mannschaft aufzurichten und eventuellen Frust aus den Weg zu räumen. In Vorbereitung auf das große Gründungsjubiläum, wo man auf die Unterstützung zahlreicher Sponsoren hofft, muss man von der 1. Mannschaft erwarten können, dass sie auch ihren Beitrag in Form von ansprechenden Leistungen leistet.
Nach drei Begegnungen hat die Truppe bereits fünf Punkte Rückstand zu der führenden Elf aus Bad Blankenburg. Sicher, es ist noch nichts verloren, die Saison ist noch jung und noch kann sehr viel passieren. Aber wenn die Einstellung zum Gegner nicht stimmt, Selbstüberschätzung oder eventuell sogar Frust innerhalb der Mannschaft die Oberhand gewinnen, steht man ganz schnell auf verlorenem Posten – wie der vergangene Samstag zeigte. Das Leistungspotenzial ist vorhanden, nur muss jeder Spieler in jeder Partie sein Leistungsvermögen abrufen und das Letzte aus sich heraus holen, sonst wird Wacker 90 auch nach dieser Saison weiterhin in der Landesklasse umher tümpeln.
Am Samstag um 15 Uhr trifft Wacker 90 im Albert-Kuntz-Sportpark auf den FC Blau Weiß Gera, der zuletzt gegen Mitaufstiegsaspirant Ilmenau den einzigen Punkt erkämpfte. Gegen den Neuling zählt für die Mannschaft von Uwe Etzrodt nur ein Sieg. Alles andere wäre eine weitere herbe Enttäuschung. Das Spiel Ilmenau gegen Salza wurde auf einen späteren Termin verlegt.

