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Fr, 09:27 Uhr
27.08.2004

LGS braucht zusätzliches Geld

Nordhausen (nnz). Während die Landesgartenschau GmbH sich über den Besucher mit der Nummer 300.000 freute, ist die Freude hinter den Kulissen nicht mehr so groß. Da klafft nach Informationen der nnz ein relativ großes Finanzloch.


Das Finanzloch, so ist es in einer Beschlußvorlage für die nächste Stadtratssitzung zu finden, wird mit fast 1,4 Millionen Euro beziffert. Diese Mehrkosten sind durch Kostensteigerungen in vier Gruppen verursacht worden. Vor allem im LGS-Kernbereich, zu dem der Petersberg, der Petersberggarten, das Frauenbergkloster, die Zorgepromenade und die Sundhäuser Straße gehören.

Mehr Geld als geplant wurde beim Herrichten und Erschließen (+45%), bei den befestigten Flächen (+25%), bei den technischen Anlagen (+90%) und sonstigen Maßnahmen (+300%) ausgegeben. So seien die zusätzlichen Ausgaben durch „unterirdische Abbruch- und Verfüllarbeiten sowie zusätzliche Gründungsabreiten beim Gabionenbau“ oder bei der behindertengerechten Erschließung des Petersberges verursacht. Probleme soll es darüber hinaus auch bei der Entwässerung des Petersbergplatz gegeben haben. Hier ging es bei Ver- und Entsorgungsleitungen unter anderem um die Frage, ob die Leitungen in der Erde als temporär oder nicht temporär eingestuft werden. Da nun die Nachnutzung des Platzes favorisiert wird, können die Experten nicht mehr von temporär ausgehen.

Doch letztlich wird es nicht bei den 1,4 Millionen Euro bleiben, die jetzt die Stadt nachschießen muß. Es wird weniger. Denn die Kostenexplosion konnte teilweise kompensiert werden. „Wichtigste Einsparpotentiale waren der Wegfall des kostenträchtigen Holzdecks als große Veranstaltungsfläche und der Ersatz dieser durch Schotterrasen sowie die Reduzierung der Fontänenanlage am Petriturm. Die jetzt entstandenen Mehrkosten bei den Kernmaßnahmen auf dem und am Petersberg können durch die zur Zeit „freien Mittel im Deckungskreis der Begleitmaßnahmen“ sowie durch weitere Einsparungen im Vermögenshaushalt der Stadtverwaltung finanziert werden.

Bislang sei zu dieser Beschlußvorlage – in Ermangelung eines Finanzausschusses - nur im Ältestenrat gesprochen worden. Da stehen die Signale auf Grün für eine Beschlußfassung im September-Stadtrat. Wohl aber gebe es zum Beispiel für Tily Pape aus der CDU-Fraktion in einigen Punkten noch Klärungsbedarf, auch hinsichtlich der Verantwortlichkeiten.
Autor: nnz

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