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So, 09:25 Uhr
29.08.2004

Problem: Stand by

Nordhausen (nnz). Die praktischen elektrischen Helfer im Haushalt und Berufsalltag haben oftmals einen großen Schwachpunkt: die Stand-By Schaltung. Hiermit wird unnötig und nutzlos viel Strom verbraucht. Einer der Strom- und somit auch "Geldfresser" ist das Untertisch-Heißwassergerät, das in Millionen von Haushalten, besonders in Mietwohnungen, den Warmwasserbedarf deckt...


Zumeist sind diese Geräte so unzugänglich eingebaut, dass das Ein- und Ausschalten dem Verbraucher zu lästig ist. Somit sind sie rund um die Uhr nur für die Bereithaltung von warmem Wasser in Betrieb, auch zu Zeiten, in denen gar keines benötigt wird. Über eine Kontrollschaltung wird die elektrische Heizung des Gerätes immer wieder aktiviert, wenn die Temperatur
unter einen bestimmten Wert sinkt. Dies geschieht nicht nur nach der Wasserabnahme, sondern auch, wenn sich der Speicher durch Wärmeabstrahlung abgekühlt hat. Die Folge ist ein erheblicher, unnötiger Energieverbrauch.

Ein kleines Vorschaltgerät mit Abschaltautomatik und Fernansteuerung kann hier Abhilfe schaffen. Zwischen Steckdose und Speicher montiert, kann das Wasser bequem mittels außerhalb des Spülenschrankes montierten Schalters per Knopfdruck dann aufgeheizt werden, wenn es auch gebraucht wird. Nach wenigen Minuten ist das Wasser heiß und die Spannungsversorgung wird wieder unterbrochen. Der Stand-By-Stromverbrauch ist auf Null reduziert. Zusätzlich verlängert sich durch die Verminderung der täglichen Betriebszeit auf wenige Minuten die Lebensdauer des Gerätes.

Mehr zu dem Thema ist bei der Energieberatung der Verbraucher-Zentrale Thüringen e.V. zu erfahren. Die Beratung in Nordhausen wird am 1. und 3. Montag des Monats jeweils von 13 bis 18 Uhr kostenfrei von Dipl.-Ing. Lars Lange durchgeführt. Selbstverständlich gibt er auch kompetenten Rat zu allen anderen Fragen des Energiesparens.
Autor: nnz

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