Eigentlich sollte heute der 1. FC Lok Leipzig zu Gast im Nordhäuser Albert-Kuntz-Sportpark sein. Zu einem Punktspiel in der Regionalliga. Doch das wurde abgesagt. Zu Gast war eine weitere Leipziger Mannschaft...
Testspiel gegen Chemie Leipzig (Foto: nnz)
Standesgemäß gewann der Regionalligist das Testspiel mit 3:1. Zur Halbzeit stand es nach Toren 1:1 durch Schloffer (7. Min.) und Müller (21. Min.).
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In der Anfangself waren Berbig, Schulze, Becker, Chaftar, Sailer, Scholl, Günzel, Djengoue, Herröder, Becken und Schloffer zu finden.
René van Eck ließ in zweiten Halbzeit dann Berbig, Schulze, Becker, Pfingsten-Reddig, Bergmann, Hägler, Pichinot, Djengoue, Peßolat, Becken und Herröder zu finden.
In der 56. Minute dann das 2:1 durch Schulze. Chemie Leipzig gab sich nicht auf, in der Mitte der zweiten Halbzeit zu einigen Chancen, doch Berbig war auf der Hut. Pichinot stellte sechs Minuten vor Schluss den Endstand von 3:1 her.
Halbfinale ausgelost
Heute wurde auch die beiden Spiele im Halbfiinale des Thüringen-Pokals ausgelost Wacker Nordhausen spielt Zuhause gegen den ZFC Meuselwitz und RWE spielt in Weimar.
Soll übrigens die nächsten 2 Jahre im Steigerwaldstadion stattfinden. Ich fände es nicht in Ordnung, sollte es dazu kommen, daß ein Drittligist gegen einen Viertligisten Heimrecht hat. Das ist die schwammige Satzung des TFV.
Na wenn sich ihre Vermutung bewahrten würde, wäre das eine Riesen Sauerei! Die Mannschaft, die in Thüringen am höchsten spielt hätte damit für die kommenden zwei Jahre im Finale Heimrecht! Natürlich muß der RWE das Finale auch erst mal erreichen!
Aber wie will man denn sonst die Vorgaben erfüllen, welche zu der fragwürdigen Finanzierung der Arena geführt haben. Irgendwie muss Leben in die völlig überdimensionierte Multifunktionsarena kommen! Ansonsten drohen Fördergelderrückzahlungen für das Tourismusprojekt!
Und ausserdem, vielleicht verhilft man so dem RWE endlich mal wieder zum Pokalsieg! Dann können die Verbandsbosse die erste Hauptrunde im DFB Pokal in gut temperierten Logen verfolgen!
Passt schon!
Im vergangenem Jahr gab es diese Diskussion auch schon
Da trugen die Vereinsbosse Blau-Gelb-Weiß. Und der Aufschrei von Ihnen blieb aus. Die Satzung läßt solches Gebahren zu, genau wie das Verlegen von Spielen wegen Nachwuchnsationalspielern.
Und die Vereinsbosse wollen eben mit allen Mitteln ihren Vereinen helfen. Fairness spielt keine Rolle in der heutigen Zeit. Die Vereine müssen den TFV dazu bringen eine verbindliche Lösung für den Endspielort zu finden. Ich wäre dafür, daß immer der unterklasse Verein Heimrecht hat. Aber solange das nicht festgeschrieben ist...
Achs,o ich habe noch keinen Kontrolleur aus Brüssel im SWS gesehen, der überprüft ob man als Tourist zählt oder nicht. Es wird keine Rückzahlungen geben. Und die guttemperierten Logen spielen schon jetzt einen Haufen Geld ein und halten den Verein am Leben.
Ich es so empfunden, dass es der Verband und das Innenministerium nicht hinbekommen, einen sicheren neutralen Endspielort mit ausreichend Polizei und Trennungsmöglichkeiten der gegnerischen Fangruppen bereitzustellen.
War das letzte Heimspiel des RWE nicht vor einigen Jahren das Finale gegen die Lobedaer, und die waren da auch noch in der 3. Liga?
Zur Klarstellung: Heimrecht gegen einen Viertligisten im Finale fände ich auch nicht ok!
" Ich fände es nicht in Ordnung, sollte es dazu kommen, daß ein Drittligist gegen einen Viertligisten Heimrecht hat.", hat sich doch am Ende der Saison für Thüringen sowieso erledigt.
Der avisierte Gewinn des Thüringenpokals ist nun für Wacker, aufgrund der festestehenden Auswärtshürde Steigerwaldstadion im Finalfall nicht leichter geworden.
Tatsächlich wäre ein HF gegen RWE das bessere Los gwesen.
Zu Bedenken ist aber : Eine mögliche DFB Erstrundenteilnahme ist im AKS eigentlich fast ausgeschlossen ! Die Zeiten sind vorbei, daß man in Nordhausen unter den vorhandenen Umständen Erstligateams empfangen könnte.
Es wird so oder so für Wacker unbefriedigend enden
Bei dem von Ihnen angesprochenem Endspiel 2009(?) hat das Los entschieden. Danach sollte der Endspielort zwischen dem SWS und dem EAS wechseln, sofern beide Teams drittklassig wären. Lobeda stieg ab und der ZFC Meuselwitz meldete eigene Ambitionen an, so daß dieser Deal hinfällig wurde. Vorher hat man jahrelang auf neutralen Platz die Endspiele ausgetragen. Im letztem Jahr ging es zu erst um das viel zu geringe Kartenkontigent für die RWE-Fans. Da der TFV formal Veranstalter war, hat dieser für eine gerechte Verteilung zu sorgen. Als dieses angeblich nicht möglich war, hat man erst ausgegraben, daß im Endspiel eben nicht automatisch der Unterklassige Heimrecht hat. Seltsamerweise war kein anderes Stadion sicher genug.
@Sinz2000 Im DFB-Pokal wird seit Ewigkeiten in Berlin gespielt und jeder weiß das. Bei unseren Thüringenpokal gibt es alle paar Jahre neue Regelungen und dadurch böses Blut.