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Mo, 12:53 Uhr
03.04.2017
Die Opfer des 3. und 4. April 1945 mahnen

Gedenken an der Stele

Dieser 3. Tag im April wird wohl für noch lange Zeit ein Tag sein, an dem in Nordhausen die Zeit stehen bleibt. Auch wenn es nur für einen Moment ist. Heute Mittag war es wieder soweit...

Weiße Rosen und bunte Friedensballons (Foto: nnz) Weiße Rosen und bunte Friedensballons (Foto: nnz)

Mit einem Gedenken erinnerte die Stadt Nordhausen am Mittag an die fast 9.000 Menschen, die in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges bei einem britischen Luftangriff ums Leben gekommen waren.

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Bürgermeisterin Jutta Krauth sagte, dass der Krieg, den Deutschland fast sechs Jahre zuvor entfacht hatte, an diesem 3. und 4. April 1945 zurück kam. Nach Nordhausen. Und genau dieser Umstand sei der Grund immer und immer wieder zu mahnen, dass Frieden und Verständigung zwischen den Völkern in Europa und in der Welt das höchste Gut der Menschheit seien.

Sie zu bewahren sei die Aufgabe aller Generationen und so freue sie sich, dass neben älteren Nordhäuserinnen und Nordhäusern auch viele Schülerinnen und Schüler des Humboldt-Gymnasiums und der Käthe-Kollwitz-Schule heute an der Gedenkfeier teilnahmen.

Bürgermeisterin Jutta Krauth erinnerte an die Schrecken des Krieges (Foto: nnz) Bürgermeisterin Jutta Krauth erinnerte an die Schrecken des Krieges (Foto: nnz)

Sie, die Vertreter der jungen Generation, hatten zuvor schon an einem Zeitzeugengespräche im Bürgerhaus teilgenommen und erfuhren so, dass sich Krieg nie wiederholen dürfe. Neben den weißen Rosen, die heute an der Stele vor dem Rathaus niedergelegt wurden, ließen die jungen Menschen 50 Luftballons aufsteigen, an denen Friedenswünsche befestigt waren. Einige der Ballons blieben über dem Baum neben der Stele hängen. Symbolisch als Schutzschild für den Frieden, der für uns alle so normal geworden ist.
Peter-Stefan Greiner

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Erinnerung und Mahnung am 3. April 2017 (Foto: nnz)
Erinnerung und Mahnung am 3. April 2017 (Foto: nnz)
Erinnerung und Mahnung am 3. April 2017 (Foto: nnz)
Erinnerung und Mahnung am 3. April 2017 (Foto: nnz)
Erinnerung und Mahnung am 3. April 2017 (Foto: nnz)
Erinnerung und Mahnung am 3. April 2017 (Foto: nnz)
Erinnerung und Mahnung am 3. April 2017 (Foto: nnz)
Erinnerung und Mahnung am 3. April 2017 (Foto: nnz)
Erinnerung und Mahnung am 3. April 2017 (Foto: nnz)
Autor: red

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Kommentare
H.Freidenker
03.04.2017, 15:24 Uhr
Deutsches Säbelrasseln
und zur gleichen Zeit, Gedenken und Mahnung an eine sehr schlimme Zeit, gehen im Einklang.
Nie wieder Krieg von deutschem Boden!
Wie verlogen diese Aussage ist,lehrt uns die Gegenwart.
Heute führen wir Krieg und nennen es Verteidigung und erneut sind getötete Soldaten zu beklagen,die für diese friedliebende BRD, ihr Leben ließen.
Wir sind schon wieder mitten drin und bereiten uns unter dem Deckmantel der Verteidigung und im Schatten der NATO-Verteidigungsmaschinerie, auf einen russischen "Angriff" vor. Mit welchen Lügen wird das deutsche Volk ein drittes Mal hinter die Fichte geführt wird.

Was hat Albert Einstein eigentlich gemeint,als er sagte,
der 4.Weltkrieg wird wieder mit Stock und Steinen ausgetragen?

Die gerade laufende Modernisierung der atomaren US-Waffen,auf dem Boden der "suoveränen"BRD, sowie die militärische Präsenz an der Grenze zu Russland, dient natürlich nur der Friedenssicherung.

Unser Vorwurf an die Bevölkerung der 30ziger Jahre war, warum habt ihr das zugelassen. Dieser Vorwurf ist blanker Zynismus, wenn wir erkennen würden, was wir heute schon wieder zulassen.
Waldemar Ceckorr
03.04.2017, 15:40 Uhr
albert einstein meinte damit,
der mensch ist unfähig aus seiner vergangenheit zu lernen.

der waldi
M0g3lNicht
03.04.2017, 19:13 Uhr
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henry12
03.04.2017, 20:38 Uhr
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