eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Mi, 15:02 Uhr
29.09.2004

Nordhausen Preis wert

Nordhausen (nnz). Der Weg vom Bahnhof bis zum Rathaus, im Vorfeld stark kritisiert, ist nun doch einen Preis wert. Warum diese Verbindungsachse so schön ist und was sie dafür bekommt, die nnz weiß es.

Nordhausen Preis wert (Foto: nnz) Nordhausen Preis wert (Foto: nnz) Die Landesgartenschau brachte städtebaulich einige Veränderungen für Nordhausen. Nicht alle Bürger fanden das sofort schön. In Bürgergesprächen auf dem Petersberg äußerten sie ihr Mißfallen. Die Eröffnung brachte dann aber fast nur positive Reaktionen, trotz "Gambionen" als Unwort des Jahres 2002. Daran erinnerte in seinem einleitenden Grußwort auch Christian Juckenack, inzwischen Staatssekretär im Umweltministerium. Er wies auf die Probleme schrumpfender Städte und die damit verbundenen landschaftsarchitektonischen Herausforderungen hin.

Die Planer von 14 Projekten hatten sich bereits in den Jahren 2001 bis 2004 diesen Herausforderungen gestellt. Sie reichten ihre Arbeiten zum dritten Thüringer Landschaftsarchitekturpreis ein. Vier erhielten eine Anerkennung. Eine Innenhofgestaltung in Saalfeld, die Gestaltung der Freiflächen des Fraunhoferinstituts in Jena, das Lapidarium im Schloß Molsdorf und die Freianlagen des Klinikums Jena wurden für ihre besonderen Gestaltungsideen gewürdigt.

Der Sieger des Wettbewerbs ist die Verbindungsachse Altstadt/ Bahnhof in Nordhausen. Die Arbeitsgemeinschaft Wittig, Dr. Worschech und Partner, bestehend aus Landschaftsarchitekten, Stadtplanern und Ingenieuren habe zur nachhaltigen Aufwertung der Innenstadt beigetragen, sagte Axel Lohrer, der Vorsitzende des Preisgerichtes in seiner Laudatio.

Die Stadt Nordhausen als Bauherr erhielt eine steinerne Platte als Erinnerung. Auf Grund der wirtschaftlichen Lage ist der Preis nicht mehr dotiert. Es gibt ausschließlich Urkunden als Erinnerung und natürlich die Ehre.

Die wichtigsten Kriterien zur Beurteilung der Baumaßnahmen waren die Schaffung ästhetisch anspruchsvoller und innovativer Lösungen, die Umweltverträglichkeit der Zielsetzung und die Verbesserung der Lebensqualität für die Bewohner. Die Architektenkammer Thüringen und das Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt entschied sich gemeinsam mit einer fünfköpfigen Jury für Nordhausen. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke nahm stolz die Steintafel in Empfang.
Autor: wf

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)