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Do, 06:24 Uhr
30.09.2004

nnz-Rückspiegel: 30. September 2003

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Besuch, Auszeichnung, Auftritt und Geld


Besuch aus Norwegen
Hochrangige Gäste aus Norwegen haben sich für morgen in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora angekündigt. Über den Hintergrund des Besuches informiert schon heute Ihre nnz. Björn Egge, langjähriger Kommandierender General bei UN-Friedenseinsätzen, Willy Fredlund und andere prominente Mitglieder des norwegischen Widerstandes gegen die NS-Besatzungsherrschaft ihres Landes befinden sich zur Zeit auf Deutschland-Reise, um sich ein Bild über deutsche Gedenkstätten zu machen. Hintergrund ist die geplante Gründung einer nationalen Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus in Oslo …ausführlich im nnz-Archiv


Nachwuchsarbeit ausgezeichnet
Geehrt Das Unternehmen ThüringenGas hat gestern erstmals Nachwuchsförderpreise vergeben. Zu den Glücklichen gehörte auch ein Sportverein aus dem Landkreis Nordhausen. Gestern wurde durch die Gasversorgung Thüringen GmbH (ThüringenGas) erstmals der ThüringenGas-Nachwuchsförderpreis vergeben. Zehn Vereine des Freistaates Thüringen können sich über je 2.000 Euro freuen. Aus dem Landkreis Nordhausen konnte die Abteilung Fußball der Spielgemeinschaft Heringen/Görsbach einen Scheck entgegen nehmen …ausführlich im nnz-Archiv


Und immer wieder das Geld
Eigentlich verlief zur heutigen Kreistagssitzung alles sehr ruhig, obwohl es ums Geld ging. Vermutlich wussten aber alle Kreistagsmitglieder, dass da nicht groß diskutiert werden müsse. Und im kommenden Jahr werde es kaum besser, umriß Landrat Joachim Claus (CDU) seinen haushalterischen Ausblick. Für die Erarbeitung des Haushaltsentwurfes für das Jahr 2004 gebe es aus Sicht der Verwaltung mehrere Prämissen. Da ist zum einen die gesetzlich vorgeschriebene Rücklage, die dringend einer Auffüllung bedürfe, da sollen die Kosten im sozialen Bereich endlich auf Thüringer Niveau, dass heißt, gesenkt werden, und da soll an der Reduzierung der Personalkosten weiter gearbeitet werden. Das alles soll kein Geld kosten, sonder weniger Kosten verursachen. Vielleicht, so der Landrat, ergeben sich aus all diesen Sparzwängen auch Chancen zur Weichenstellung. So sollen die Potentiale im ländlichen Raum besser genutzt werden, wenn eine neue Sportkonzeption für den Landkreis geboren wird. Warum sollen Vereine oder Sportgruppen, die aus Erwachsenen bestehen, neben den Betriebskosten nicht auch einen Teil der Miete für die Sporthalle bezahlen, fragte Joachim Claus …ausführlich im nnz-Archiv


Der „Rechenschaftsbericht“
Im Kreistag muß jeder mal einen Auftritt haben. Sicher nimmt sich das ein Kreistagsmitglied in den fünf Jahren Legislaturperiode vor. Heute hatte Jürgen Hohberg seinen Auftritt. Der Auftritt wurde von einigen Kreistagsmitgliedern als Rechenschaftsbericht empfunden und nicht als Bestandteil zur Diskussion über den Bericht des Landrates, denn Hohberg wollte eigentlich den Vorwurf gegen ihn aus dem Weg räumen, er sehe alles immer durch die Brille eines Bürgermeisters. Das sei zwar bedingt richtig, doch er sehe auch über die Brille hinweg und lasse die Erfahrungen als Bürgermeister und Chef des kreislichen Gemeinde- und Städtebundes mit einfließen …ausführlich im nnz-Archiv


77 Prozent fehlerhaft
Die nnz berichtete gestern exklusiv über Ungereimtheiten bei Verbeamtungen im Nordhäuser Landratsamt. Heute liefern wir weitere Einzelheiten und Details zu dieser durchaus pikanten Geschichte. Es war der Rechnungsprüfungsausschuß des Kreistages, der diesen Prozeß anschob. Das Gremium erteilte dem Rechnungsprüfungsamt der Kreisverwaltung einen Auftrag. Und da sollten die Prüfer die Verbeamtungen und Beförderungen in den zurückliegenden Jahren unter ihre Lupe nehmen. Das taten sie auch und lieferten dem Ausschuß einen überraschenden Bericht. So seien seit 1994 57 Mitarbeiter der Behörde zu Beamten auf Lebenszeit ernannt oder sie waren befördert worden. Von diesen Verfahren hätten sich bei der Überprüfung sage und schreibe 44 als fehlerhaft erwiesen. Das sind stolze 77 Prozent. Doch seien von diesen Fehlern nicht alle derartig gravierend, dass nun Verfahren eingeleitet werden müssen …
Autor: nnz

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