Do, 09:01 Uhr
30.09.2004
Kurzfristig geändert
Nordhausen (nnz). Heute treffen sich Vertreter der Thüringer Volkshochschule zu ihrer Mitgliederversammlung in Nordhausen. Eigentlich sollte es um das Thema Qualität der Weiterbildung gehen. Doch nach der Regierungserklärung von Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) gibt es noch andere Diskussionspunkte …
Neben dem ursprünglich geplanten Thema Qualität in der Weiterbildung werden Fragen nach der weiteren Ausgestaltung der Volkshochschularbeit in Thüringen im Mittelpunkt stehen. Das Grußwort des Thüringer Kultusministeriums wird durch den Staatssekretär Kjell Eberhardt überbracht. Die Volkshochschulen erhoffen sich davon erste Informationen zu den Vorstellungen des Kultusministeriums für den Bereich der Erwachsenenbildung. Seit der Novellierung des Erwachsenenbildungsgesetzes im Vorjahr stellen sich die Volkshochschulen in Thüringen den Anforderungen des Gesetzes. So wird ein Schwerpunkt auf flächendeckende Angebote im Bereich der Elternbildung gelegt.
Weiterhin stellen sich seit 2003 zwölf Volkshochschulen und der Landesverband einer externen Qualitätstestierung nach dem bundesweit anerkannten Qualitätsmodell LQW (Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung). Weitere Volkshochschulen folgen und beginnen im nächsten Quartal mit der externen Testierung. Zu diesem Thema spricht Prof. Klaus Meisel, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung, auf der Mitgliederversammlung.
2003 wurden durch die Volkshochschulen ca. 335.000 Unterrichtsstunden geleistet, an denen 147.000 Bürgerinnen und Bürger teilnahmen. Dabei tragen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 40 % den Hauptanteil an der Finanzierung der Bildungsangebote.
Um den Auftrag der Volkshochschule, die Versorgung für alle Gruppen der Bevölkerung mit Bildungsangeboten zu sozial verträglichen Preisen erfüllen zu können, benötigen die Einrichtungen auch weiterhin die bisherige Unterstützung durch das Land Thüringen. Man begrüße die Aussagen der Landesregierung, in einer angespannten Haushaltslage die Kräfte auf bestimmte Bereiche zu konzentrieren. Bildung als Investition in die Zukunft gehört zu diesen Bereichen. Die Volkshochschule vertrauen darauf, dass das Land für diese Schwerpunktsetzungen die notwenigen finanziellen Mittel bereitstellt.
Autor: nnzNeben dem ursprünglich geplanten Thema Qualität in der Weiterbildung werden Fragen nach der weiteren Ausgestaltung der Volkshochschularbeit in Thüringen im Mittelpunkt stehen. Das Grußwort des Thüringer Kultusministeriums wird durch den Staatssekretär Kjell Eberhardt überbracht. Die Volkshochschulen erhoffen sich davon erste Informationen zu den Vorstellungen des Kultusministeriums für den Bereich der Erwachsenenbildung. Seit der Novellierung des Erwachsenenbildungsgesetzes im Vorjahr stellen sich die Volkshochschulen in Thüringen den Anforderungen des Gesetzes. So wird ein Schwerpunkt auf flächendeckende Angebote im Bereich der Elternbildung gelegt.
Weiterhin stellen sich seit 2003 zwölf Volkshochschulen und der Landesverband einer externen Qualitätstestierung nach dem bundesweit anerkannten Qualitätsmodell LQW (Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung). Weitere Volkshochschulen folgen und beginnen im nächsten Quartal mit der externen Testierung. Zu diesem Thema spricht Prof. Klaus Meisel, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung, auf der Mitgliederversammlung.
2003 wurden durch die Volkshochschulen ca. 335.000 Unterrichtsstunden geleistet, an denen 147.000 Bürgerinnen und Bürger teilnahmen. Dabei tragen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 40 % den Hauptanteil an der Finanzierung der Bildungsangebote.
Um den Auftrag der Volkshochschule, die Versorgung für alle Gruppen der Bevölkerung mit Bildungsangeboten zu sozial verträglichen Preisen erfüllen zu können, benötigen die Einrichtungen auch weiterhin die bisherige Unterstützung durch das Land Thüringen. Man begrüße die Aussagen der Landesregierung, in einer angespannten Haushaltslage die Kräfte auf bestimmte Bereiche zu konzentrieren. Bildung als Investition in die Zukunft gehört zu diesen Bereichen. Die Volkshochschule vertrauen darauf, dass das Land für diese Schwerpunktsetzungen die notwenigen finanziellen Mittel bereitstellt.

