Das junge Nordhausen hatte heute schon einmal die Möglichkeit seine Stimme für die kommende OB-Wahl abzugeben. Nicht verbindlich versteht sich, der eigentliche Wahlgang wird erst am 10. Septmeber stattfinden. Als Stimmungsbarometer der Nordhäuser Jugend taugen die Ergebnisse aber allemal...
Die Ergebnisse (Foto: Kreisjugendring)
Geht es nach den jungen Nordhäusern, dann würde Inge Klaan wohl Oberbürgermeisterin werden. 213 mal setzten die Jugendlichen ihr Kreuz bei der derzeitigen SWG-Chefin, ein Anteil von 35,98%.
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Direkter Verfolger ist Michael Mohr mit 147, bzw. 24,83% der Stimmen. Platz drei ging an Kai Buchmann. 115 Kreuze und damit 19,43% der Stimmen entfielen auf den politischen Neueinsteiger.
Weniger begeistern konnten Bürgermeisterin Jutta Krauth und Dirk Erfurt. Für Frau Krauth votierten 10,81% der Wähler-in-spe mit 64 Stimmen, für Herrn Dirk Erfurt entschieden sich lediglich 53 Jungen und Mädchen, ein Anteil von 8,95%.
Insgesamt haben sich 592 Kinder und Jugendliche an der Jugendwahl des Kreisjugendrings beteiligt. Angelo Glashagel
Unsere Schüler haben gewählt und schicken Frau Klaan und Herrn Mohr in die Stichwahl. Unter dem Motto: "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" könnte man ja denken sie haben die Meinung der Eltern mit in die Schule gebracht. Na wenn das am 10. September genau so kommt, gibt es viele lange Gesichter.
Erfahrung und Kompetenz setzen sich durch und Frau Klaan wird OB.
Jugendliche haben oftmals eine andere politische Meinung, als ihre Eltern. Das hat auch der Brexit in Großbritanien gezeigt, die Jugend hat sich für den Verbleib in der EU ausgesprochen, ältere dagegen. Die Älteren haben mehr Lebenserfahrung und glauben den Versprechungen und den schönen Worten weniger, weil ihre Lebenserfahrung nicht mit diesen Worten übereinstimmt.
Also, von diesem Ergebnis auf das Wahlverhalten der Eltern zu schließen ist trügerisch.
Ich hoffe zur richtigen Wahl sieht das anders aus.
Frag mich was sie uns bieten kann,die SWG Chefin. Meine Wohnung die von der SWG vermietet wird nimmt sich jedenfalls meiner Probleme nicht an. Nach mehreren Beschwerden sind die Fenster im Haus immer noch zu dicht sodass sie anlaufen und man im Winter mit zu hoher Luftfeuchtigkeit,nassen Fenstern und Schimmel zu kämpfen hat. Reaktion der SWG lautet nur,wir lüften alle falsch. Das ist wie bei der Wahl...vorher nett und freundlich und danach wenn alles safe ist braucht man sich nicht mehr zu kümmern.