Die Welt, sie geht nicht unter - zumindest nicht an einem 11. November und zumindest nicht in Bleicherode. Denn dort wurde bei nassem Wetter die 65. Kampagne des Bleicheröder Carneval Clubs eröffnet...
Der Schlüssel ist übergeben (Foto: nnz)
Nach einige lyrischen Auslassungen von Bürgermeister Frank Rostek über die Bleicheröder und die Thüringer Welt konnte das Stadtoberhaupt endlich den Schlüssel für das Rathaus an BCC-Präsident Andreas Weigel abgeben.
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Nun übernehmen unter dem Motto: "Mit 65 Jahren ist nicht Schluss - der BCC, der bleibt ein Muss!" die Närrinnen und Narren das Zepter in der ehemaligen Bergarbeiterstadt. Seit 10 Uhr sind die Jecken wieder durch die Bleicheröder Innenstadt marschiert, angeführt von den verkleideten Herren des Bergmannsblasorchesters. An verschiedenen Stationen hatten sie angehalten, hatten gesungen und getanzt und das eine oder andere Gläschen bechern können.
Vor der Machtübernahme bedankte sich Andreas Weigel bei all denen, die jetzt die Kampagne vorbereitet haben. Mit vielen Arbeitsstunden, aber auch mit dem einen oder anderen Euro. Viele Sitzungen werden auch im ersten Renten-Jahr dem närrischen Volke angeboten: Festsitzungen, die Rosenmontagsparty, der Männerballettwettbewerb, das Tanzfestival und zum ersten Mal wieder eine ordentliche Weiberfastnacht. Einer der Höhepunkt ist am 11. Februar 2018 der Festumzug durch die Stadt, zu der natürlich nicht nur alle Bleicheröder, sondern auch die karnevalistischen Vereine der Region eingeladen wurden. Die erste Festsitzung mit der Prinzenproklamation, die steht am 6. Januar 2018 im närrischen Kalender. Peter-Stefan Greiner
Kaum hat man im Frühjahr den Aschermittwoch herbeigesehnt, schon ist der 11.11. wieder da.
Als würde man nicht das ganze Jahr von Narren umgeben sein.
Aber diese werfen auch noch mit Bonbons um sich.
Ein Grauen in der Grauen Jahreszeit.
Die Narren sind los, eigentlich das ganze Jahr......Ob auf Arbeit oder durch andere "Bereicherungen", scheint egal.... Wir leben scheinbar in einer sehr dekadenten Gesellschaft, spreche keinen mehr an, gibt nur noch blöde Antworten.....Daran wird auch "Fasching" nichts ändern. Feiert und vergesst euer desolates Umfeld, für den Augenblick wenigstens.....
.. ist eine Karnevalssaison kürzer als eine Legislaturperiode...
Ja wahrscheinlich sogar kürzer als das Jamaika-Trauerspiel inklusive hoffentlich schnell kommender Neuwahlen.
Da ertrage ich eher Karneval oder Fasching mit einem Augenzwinkern. Wozu sich über etwas ärgern, das für mich, im Gegensatz zum derzeitigen Elendszirkus der Politik, nicht alternativlos ist.
Mich stört nur der exzessive Missbrauch des Synonyms "Nörgler", aber das schrieb schon an anderer Stelle und ist nur eine Randnotiz.
habe ich mal den Sprechchor "Jecke verrecke!!" gehört. Mit viel gutem Willen war das Ironie. Ne, mein Ding ist es auch nicht.
Aber es gibt auch den Spruch "Leben und leben lassen!". Laßt sie doch feiern. Es gibt genügend Freizeitangebote. Also, was soll das?
Also was mich betrifft, fühle ich mich durchaus ganzjährig mehr oder weniger glücklich. Und - stellen Sie sich vor - das funktioniert sogar ohne verordnete Fröhlichkeit auf Saisonbasis. Mache ich da was falsch?
... dass die hier häufig als selbsternannte Bewahrer der deutschen Kultur auftretenden Kommentatoren eben diese deutsche Kultur jetzt plötzlich nicht mehr leiden können.
Bin auch kein Jeck... Aber bitte schön, habt Spaß.