Dreimal umgezogen ist wie einmal abgebrannt. Glaubt man dieser Weisheit, dann müsste Axel Heck mindestens einmal - nun ja, Sie können selbst rechnen... Wir haben Heck in seinem neuen unternehmerischen Zuhause besucht und genossen erst einmal den Blick auf Nordhausen...
Axel Heck hat jetzt den Überblick (Foto: nnz)Heck kann bis zur Kirche, dem Turm oder dem Dom blicken
Es begann einst in der Hauptstraße in Salza, danach folgten zwei Zwischenstationen in der Rautenstraße, nun hat Axel Heck seinen Firmensitz an die Ecke Gerhart-Hauptmann-Straße/Parkallee verlegt und gleich einen Namen für das markante Gebäude mit den blauen Rahmen gefunden: "Parkallee Center".
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"Wir sind nicht etwa immer wieder umgezogen, weil wir alle so einen großen Bock auf die zusätzliche Arbeit haben. Wir sind umgezogen, weil Unternehmen wie unsere Ansprüche größer wurden. Es war selbst in der Rautenstraße 8 kein ausreichender Platz mehr da. Zum Beispiel für Praktikanten, die immer wieder anfragten. Auch gab es dort keinen Aufzug."
Im Dezember dann hatte Axel Heck wieder Kontakt zum damals aktuellen Eigentümer der Immobilie ander Europa-Kreuzung, der sie bis Jahresende verkaufen wollte. Heck war mit einem Schreiben der Bank der Schnellste und zwischen Weihnachten und Neujahr wurden die Verträge unterschrieben.
Das Gebäude mit seinen 5.000 Quadratmetern Gewerbefläche war nur zur Hälfte vermietet, für Heck die Chance, eigene Ideen umzusetzen. Aktuell ist nur die Fläche des einstigen Penny-Marktes frei, die anderen Quadratmeter sind zum Beispiel an Ärzte oder Psychotherapeuten vergeben. "Wir haben die Möglichkeit, die Zuschnitte exakt auf die Bedürfnisse der Mieter anzupassen. So konnten wir zum Beispiel ein OP-Zentrum hier etablieren", erzählt der Unternehmer.
Es gibt aber auch am gesamten Areal einiges zu tun. Eine bessere Zuwegung muss hier, die Anbindung generell verbessert werden. Die Fassade wird aufgepeppt, die Fenster der Südseite erhalten eine neue Sonnenschutzverglasung, das Dach muss saniert werden, nur: das Blau bleibt. Es passt zu dem Weiß der Fassade. Obwohl 23 Jahre kaum in die Sanierung investiert wurde, war die Immobilie zu ihrer Bauzeit und auch jetzt "kein langweiliges Haus, es besitzt eine moderne Architektur", wie es Heck beschreibt.
Die einstige Discounterfläche von 1.300 Quadratmeter ist noch nicht vermietet. Axel Heck wünschte sich einen Bio-Markt, doch alle Ketten winkten ab, Nordhausen habe nicht das Potential. Wer Heck kennt, weiß, dass er sich damit nicht zufrieden geben wird.
Ist er nun endlich angekommen? "Wir haben 450 Quadratmeter für die eigene Firma, können durch Schiebeelemente Räume vergrößern oder verkleinern. Wir haben jetzt viele Arbeitsplätze für unser Team, aber haben auch Rückzugsräume." Anfangs sei das Team nicht so begeistert gewesen, jetzt aber ist alles Paletti - hoch oben im "Parkallee Center". Peter-Stefan Greiner
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Schultze
01.06.2018, 08:33 Uhr
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Schultze
01.06.2018, 08:56 Uhr
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SuperMerkel2k9
04.06.2018, 20:17 Uhr
Ein Biomarkt...
...wäre wirklich eine Bereicherung zu Edeka und Co. schön das Herr Heck diesen Gedanken hat. Ich hoffe das er den wirklich genialen Gedanken nicht verwirft. Alnatura wäre echt toll in Nordhausen.
Ein Biomarkt mit Produkte von regionalen Anbietern wäre super. Ein Markt ohne lästige Plastikverpackungen, wie es in größeren Städten bereits etabliert ist noch viel besser!!
... ja bitte, unbedingt. Aber doch nicht in dieser gottverlassenen Gegend. Da hilft auch kein aufmöbeln des Gebäudes. Diese Ecke war, ist und bleibt...naja. So etwas muss zentral gelegen sein, um auch nur ansatzweise ein Erfolg in Nordhausen werden zu können. Ich kann mir sogar gut vorstellen, dass die meisten Nordhäuser nicht das Geld dafür ausgeben WOLLEN, weil einfach das Verständnis für dieses Thema fehlt.
zu einem Markt mit regionalen unverpackten Bio-Produkten würde ich regelmäßig gehen. Ich würde mein Geld ja z.B. für frische Milch, die nur ein paar KM transportiert wurde, ausgeben, kann es aber leider nicht in Nordhausen.
Zu einer überregionalen Bio-Markt-Kette würde ich aber auf keinen Fall gehen. Ich denke, das braucht man in Nordhausen wirklich nicht versuchen.
Was ist an dieser Ecke gottverlassen und naja? Ist z.B. das Roland-Tor etwa besser?
@ Flitzpiepe: Ich bin voll auf Ihrer Seite. Nur wie definieren Sie denn "zentral"? Fakt ist: damit ein Geschäft halbwegs Gewinn abwerfen und nachhaltig wirtschaften kann, sollten entsprechend genügend (Biomarkt-)Abnehmer vorhanden sein. Dazu zählen sowohl Autofahrer als auch Fußvolk. Fakt ist, dass vor allem Letztere ihre Biomilch-Glasflaschen nicht durch die halbe Stadt schleppen möchten. Die Innenstadt (ja, unter anderem das Roland-Tor) nutzen mehr Menschen, um nach der Arbeit nochmal bummeln und einkaufen zu gehen. Man verbindet halt gerne das Nützlich mit dem Angenehmen. Abgesehen vom Standort bin ich mir sicher, dass zu wenige Nordhäuser Interesse an einem solchen Markt haben. Sie lieben halt ihre Discounter in denen sie alles bekommen. Das ist für sie in einem RICHTIGEN (wenn rein regional) Biomarkt nicht möglich.
wenn ich Lebensmittel einkaufe, bummle ich nicht und umgekehrt. Da bin ich wohl auch nicht der Einzige.
Am Roland-Tor bummeln? ok :D
Nordhausen ist keine Stadt zum Bummeln. Dazu ist das Zentrum zu fragmentiert bzw. es gibt keins.
Zum Lebensmittel-Kaufen fahre oder gehe ich hin und wieder nach Hause. Wo das in der Stadt ist, ist mir egal.
Ein Bio-Markt im Parkallee-Center an der Henschu-Kreuzung hätte genug Parkplätze und hat sogar Straba-Anbindung. Das ist für mich zentral genug.
Die Ehm. Discothek eignet sich wunderbar für echt American essen, fast food , echtes build pork ( 24 Stunden geräuchertes) mega große Portionen schaut ihr Mal DMAX ??? Sowas ist hier Mal angebracht hätte ich ein Investor ich würde es machen..... Super Anbindung zum Freibad Riesen Parkplatz mit Truckstop, Biker treffen, Live-Musik der Newcomer Rockmusik aus Thüringen..fressen wie bei Mutter zu realen Preisen und nicht überteuerte billig Produkte aufgewärmt und bei Netto eingekauft....alles frisch aus echtem Kurbelrind und schwein aus dem Harz....
Das wäre mein Traum
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Andreas Dittmar
10.06.2018, 17:21 Uhr
keine dumme Idee
Die Idee ist nicht so dumm. Pulled Port ist weich geschmorter Schweinenacken und das Kurbelrind wohl Ochs am Spieß (Hühnchen an der Stange ist wieder was anderes). Da sollte aber schon des Fleisches wegen der Laden brummen oder erstmal mit einer Tiersorte starten.
und man sich nur über Qualitätssender wie DMax informiert, da kommt man schon mal auf die Idee, mit "Kurbelrind" mit megagroßen Portionen Fressen wie bei Muttern zu realen Preisen anbieten zu können...
NdhRW-usw.: auf DMax wird offensichtlich nicht gesagt, was Kobe-Rind real so kostet, hm?
Da ist die Idee des Bio-Ladens, welche von vielen Kommentatoren hier präferiert wird, näher an der Realiät, als dass sich bei Ihnen jeden Tag mit "Build Pork" und Kurbelrind der Bauch vollgeschlagen wird.
Bio wäre toll, aber was es wirklich braucht ist traditionelle Küche. Ich könnte mir Ketwurst und eine leckere Grilletta vorstellen. Warum immer nur vom neuen großen Bruder abkupfern. Back to the roots!