Rund 30 Mitglieder der Nordhäuser Sozialdemokraten kamen gestern Abend im Nordhaus zusammen um den Ortsvorstand neu zu bestimmen. Mit deutlicher Mehrheit wurde Georg Müller zum neuen Ortsvorsitzenden gewählt...
Georg Müller (rechts) wird neuer Ortsvorsitzender der Nordhäuser SPD (Foto: SPD Ortsverband Nordhausen) v.l.: Sophie Meinecke, Matthias Jendricke, Alexandra Rieger, Andreas Wieninger, Nancy Kämmerer, Jan-Niklas Reiche und Georg Müller
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Insgesamt entfielen 86% der Stimmen auf Stadtratsmitglied Müller. Die Stellvertreter sind zukünfitg Sophie Meinecke, Alexandra Rieger und Matthias Jendricke. Schatzmeister wird Manfred Breitrück. Als Beisitzer wurden Jan-Niklas Reiche, Bettina Schlenz, Barbara Rinke, Nancy Kämmerer und Andreas Wieninger bestimmt.
... das sind ja dann schon fast alle Genossen mit Parteibuch in der Stadt. Solch eine winzigen Ortsverein können drei Leute führen. Das wird nie mehr was, mit der SPD...
Da die SPD in der Stadt über 100 Mitglieder hat ist es durchaus gerechtfertigt 9 Vorstandsmitglieder zu wählen. Insbesondere wenn die dann auch aus allen Lebensbereichen der Stadt kommen.
Wie viel über hundert sind es denn genau? 101 oder 110? traut man sich nicht die genaue Zahl bekannt zu geben, sind es vielleicht sogar unter 100? Bleiben wir einmal bei 100, da kommt auf neun Mitglieder ein Vorstandsmitglied. Trotz der Aufstellung, bringt diese Partei nicht zu Stande.
Eins schafft sie doch, sehr viel Müll.
Das 100? Mitglieder etwas wenig sind ist klar, aber bei den anderen Parteien sieht es doch nicht besser aus. Die FDP ist winzig, die Grünen sind nur ein harter Kern, klar die CDU und die Linken sind ein paar mehr aber das ist historisch bedingt und der Altersdurchschnitt wird auch immer höher.
Natürlich kreide ich das auch den Parteien an die zuviel Mist gemacht haben die letzten Jahrzehnte. Und auch das geklüngel innerhalb dieser Kreise haben schon den ein oder anderen vertrieben trotzdem muss sich da jeder an seine eigene Nase fassen.
Die Parteien sind nunmal die die den Ton angeben (sollten) innerhalb unseres Systems aber trotzdem engagieren sich die Leute kaum noch, obwohl scheinbar jeder eine politische Meinung hat die er auch ununterbrochen zum besten gibt.
Nur ändern tut dieser ausserparteiliche Austausch von Hasstiraden(jeder Richtung), Häme und Spott nichts. Während also ein kleiner Teil weiter vor sich hin regiert zerfetzen sich alle anderen gegenseitig und stören nicht den Betrieb.
Also wenn euch was nicht passt und ihr meint das das undemokratisch ist dann werdet selbst politisch aktiv statt hier nur den ganzen Tag rumzujammern.