TBC und kein Ende: Erneut kocht in einer Behörde das Thema der offenen Tuberkulose hoch. Die Mitarbeiter sind verunsichert, die Reaktionen der Chefetage sind mindestens zu hinterfragen...
Jobcenter Nordhausen (Foto: nnz)
Mehrfach hatte die nnz zu diesem Thema berichtet. Einer der beiden Verstorbenen war nnz-Recherchen zufolge Kunde im Nordhäuser Jobcenter.
Dessen Mutter soll nach dem Tod des Mannes in der Behörde angerufen und die Mitarbeiter vom Tod ihres Sohnes in Kenntnis gesetzt haben. Darauf hin sei man aktiv geworden. Wie Heiko Röder, der Leiter des Jobcenters der nnz mitteilte, wurden die "Kolleginnen und Kollegen, die in einem bestimmten Zeitraum Kontakt mit dem Erkrankten hatten, vom Gesundheitsamt einem medizinischen Test unterzogen" worden.
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Und weiter schreibt Röder am Montag: "Ein offizielles Ergebnis dazu liegt mir nicht vor, daher kann ich die Erkrankung einer Mitarbeiterin an TBC nicht bestätigen."
Allerdings hatten Recherchen der nnz ergeben, dass wenige Tage nach dem Test am 2. Juli ein positiver Bescheid ergangen sein soll, der besagte, dass eine Mitarbeiterin sich angesteckt habe. Das machte natürlich die Runde im Jobcenter und seit dem geht die Angst bei vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hinsichtlich einer Ansteckung um. Parallel hätten auch andere Kundinnen und Kunden der Behörde vorgesprochen, die Kontakt mit dem Verstorbenen hatten. Auch sie haben Angst.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters, so wurde der nnz berichtet, haben einfach - wohlwollend ausgedrückt - ein ungutes Gefühl, denn erst in der kommenden Woche, also drei Wochen nach den Tests soll es eine Informationsveranstaltung durch das Gesundheitsamt des Landratsamtes geben. Dessen Leiterin und auch die Pressestelle des Landratsamtes waren heute nicht zu erreichen Peter-Stefan Greiner
Ein Schelm der schlimmes dabei denkt, wenn in Deutschland plötzlich
Krankheiten ihr Comeback feiern, die hier als ausgerottet galten, aber wir haben doch in Deutschland eine gute Gesundheitsversorgung, sogar für die neu zugewanderten die nie einen Cent eingezahlt haben, und die Kosten trägt wieder die dumme Allgemeinheit.
Die braucht man ja vom Landratsamt nicht zu informieren, sie gehören ja nicht zu den auserwählten des ''nordhäuser system''. Aber wehe es hätte einen TBCverdacht bei einem der nordhäuser Bälle oder Empfänge gegeben .... K. Baltres
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Jäger53
18.07.2018, 17:32 Uhr
TBC und andere wieder kommendr Krankheiten
Und wieder wird die Bevölkerung und im speziellen die Mitarbeiter der AfA für Dumm
gehalten. Wenn man aber nachdenken tut gibt es nur eine Erklärung für immer wieder auftrtende
Krankheiten die seid langem (bis 2015) als ausgerottet galten.Die Warheit darf man aber nicht
sagen.Dann ist man plötzlich ein Nazi.
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Andreas Dittmar
18.07.2018, 18:45 Uhr
Normalerweise....
Wenn TBC bis 2015 als ausgerottet galt, ist mir schleierhaft, wie es da zum Comeback kommen kann. Hat man hier etwa nicht so genau hingeschaut ?
https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__36.html
https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__31.html
Das sind keine Handlungsempfehlung, sondern Gesetze, die sicherstellen, das ansteckende Krankheiten erkannt und eine Ausbreitung verhindert wird. Maßnahmen sollten natürlich auch dokumentiert sein. Ärztliche Zeugnisse sowiso und wer sich röntgen lässt bekommt das auch bestätigt.
Auch das Strafmaß ist definiert. Wer mit Vorsatz am Werk ist und letztendlich die Ausbreitung einer Krankheit zu verantworten hat, für den sieht das Gesetz bis zu 5 Jahre Haft vor.
Was ist die Wahrheit,und auf welche nachweisbaren Fakten berufen Sie sich dabei?
Ich kann mir nicht vorstellen,daß zweifelsfreie Wahrheiten hier gelöscht werden.
Natürlich werden die Ergebnisse der ärztlichen Untersuchungen nicht nur von den Mitarbeitern der AfA und vielen der dortigen Kunden mit Spannung erwartet,auch ein grosser Kreis der Angehörigen ist diesbezüglich am Ergebnis höchst interessiert.Wenn es eine Kontamination gegeben haben sollte,wäre dies fatal.Warten wir die Ergebnisse ab.Hoffentlich können diese die Lage entspannen,wenn nicht,dann gibt es Gesetze in diesem Land ,wie schon von einem Kommentator hier erwähnt.
Sollte der geschilderte Sachverhalt zutreffen, müssten auch benachbarte Gesundheitsämter informiert werden. So weit ich weiss (falls sich das nicht geändert hat) befinden sich in diesem Gebäude auch der Integrationsfachdienst für schwerbehinderte Arbeitssuchende und der Amtsarzt.
Und dorthin werden auch "Kunden" anderer Jobcenter und Arbeitsagenturen der anderen Kreise Nordthürigens geschickt. Also regional eng begrenzt wäre das Problem damit nicht mehr.
Da es kein Hirn und keine Backsteine regnet, müssen die ehemals bei uns ausgerotteten Krankheiten wohl vom Himmel gefallen sein.