In den zurückliegenden Jahren hatte die nnz mehrfach über Menschen berichtet, die es in ihren Mietwohnungen nicht mehr aushielten. Hintergrund waren Lärm- und Dreckbelästigungen von Mietern, die aus einem anderen Kulturkreis kommen. Gestern erreichte uns wieder eine Momentaufnahme...
Kurz nach der ersten Aufräumaktion (Foto: privat)
Northeimer Straße 23, Salza, ein unsanierter Plattenbau. Im obersten Stockwerk spielen sich laut Zeugenaussagen wieder dramatische Szenen ab. Schreiende Kinder, schreiende Erwachsene, dann fliegen kleine Möbelstücke aus den Fenstern, danach Wäsche, Handtücher.
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Zwei Flüchtlingsfamilien sollen in dieser Etage wohnen und nahezu täglich erleben die Nachbarn dieses Schauspiel. Kurz bevor diese Aufnahmen gemacht wurden, war das meiste Gerümpel bereits weggeräumt. Durch wen, das wissen die Nachbarn nicht so genau.
Viele von ihnen sind es Leid, einige - auch über die wir einst berichteten - sind Erstmieter, wohnen meist schon mehrere Jahrzehnte hier. "Doch so schlimm war es noch nicht", sagt eine Frau, die den Tränen nahe ist. Ein anderer meint: "Die sind hier in Deutschland nun schon seit Anfang 2016 zu Gast und können sich immer noch nicht an das gewöhnen, was zum grundlegenden Zusammenleben in einem Haus gehört. Scheinbar wollen die das auch nicht." Beide wollen ihre Namen nicht veröffentlicht haben.
Ab und zu mal kommen Sozialarbeiter zu den Flüchtlingen und reden ihnen gut zu, doch wenn die weg seien, wird laut gelacht und schon werde mit Inlineskatern wieder auf den Fluren in und außerhalb der Wohnungen rumgefahren... Peter-Stefan Greiner
Die Frage ist, ob sich die Müßiggänger auch über Rollshuhfahrende Kinder auf dem Flur aufregen. Oder ob sie sich eher über schwerhörige Rentner aufregen, die sich ständig Anschreien und den Fernseher auf voller Pulle laufen lassen und dann einschlafen und sich im Gegenzug über die Kinder aufregen. Der Schreiber dieses Artikels scheint aber Verständnis nur für den armen Rentner zu haben.
kann man da echt wenig machen. Ändern werden sich diese Leute nicht und der Vermieter unternimmt auch nicht's. Ich wohne schon 30 Jahre in einem Wohnblock und habe super nette Nachbarn und alle Bewohner sind freundlich und ruhig. Für mich wäre es ein Albtraum mit solchen Menschen Tür an Tür zu wohnen. Um nicht als ausländerfeindlich zu gelten wird auch niemand durchgreifen.....schon gar nicht die SWG. Also bleibt nur aushalten oder wegziehen.
Die Mieter tun mir wirklich leid und so ein Bericht macht wirklich wütend. Aber... Da schaffen es die einheimischen Mieter aber auch nicht sich zusammen zu tun und dagegen in einer großen Gruppe gemeinsam vorzugehen. Tägliches Sturmklingeln, erklären wie es zu laufen hat. Einfach aus Prinzip. Auch wenn es nichts bringen wird. Kein Wunder das nach den Sozialarbeiterbesuchen gelacht wird. Das ist z.B. typisch deutsch. Warten und Tee trinken... jammern und im stillen meckern. Die neuen Mieter spüren doch die gelebte Mentalität der Deutschen (zurückhaltend, scheu, ängstlich). Ich weiß schon: gleich kommt trotzdem die Frage "Was ist denn bitteschön typisch deutsch?" Na eben genau das.
Die Bürger in NRW waren schon immer weltoffener und gastfreundlicher zu Kulturbereicherern und Neubundesbürgern. Deswegen haben die dort auch weniger Probleme, wie im Osten Deutschlands, weil hier aus unerfindlichen Gründen sich nur wenige dieser Klientel hergefunden haben. Bleibt nur zu hoffen, dass sich dieser Umstand ändert, damit auch hier die Alteingesessenen in den vollen Genuss der Vielfalt der Kulturen kommen wird, damit eine Angleichung zwischen Ost und West wieder einmal vollzogen werden kann.
Ein Vertreter der Linken äußerte sich einmal am Rande einer NPD Demo und sagte: "Nordhausen ist bunt!"
Also da könnte man doch feststellen.
Versprechen eingelöst!
Bei uns im Osten ist eben alles ärmer. Die Gehälter, die Renten... Der Strom ist teurer sowie das Benzin.
Nur die Arbeit ist dieselbe.
Welcher Flüchtling will denn schon hier her?
An uns kann es also nicht liegen.