Gebremster Bau-Boom: Zwischen Januar und Juni wurde im Landkreis Nordhausen der Neubau von 58 Wohnungen genehmigt. Das sind 53,6 Prozent weniger als im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt...
Ämter hemmen Bautätigkeit (Foto: IG Bau)Wieder stärker gefragt – Steine sind der Rohstoff der Baukonjunktur. Doch eine entscheidende Bremse beim Neubau ist der Personalmangel in den Behörden, so die IG BAU.
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Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf neueste Zahlen des Statistischen Bundesamts. Investitionen von insgesamt 9,1 Millionen Euro planen demnach die Bauherren im Kreis Nordhausen, um aus den erteilten Genehmigungen neue Wohnungen zu machen. Die IG BAU Nordthüringen sieht jedoch Luft nach oben. Viele Sozialwohnungen sind aus der Preisbindung gefallen – und jetzt mit deutlich höherer Miete auf dem Markt. Gegen den Schwund bei Sozialmietwohnungen und gegen den Mangel an bezahlbaren Wohnungen hilft nur eins: bauen, bauen, bauen, sagt der stellvertretende Bezirksvorsitzende Harald Buntfuß.
Erschwert werde das Bauen und Planen allerdings durch fehlendes Personal in den Bauämtern. Nach IG BAU-Angaben sank die Zahl der Beschäftigten in den kommunalen Baubehörden in Thüringen zwischen 1995 und 2010 um 49 Prozent – zwischen 2011 und 2016 dann noch einmal um weitere 8 Prozent. Das hat eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) herausgefunden.
Danach kamen auf 1.000 Einwohner in Thüringen zuletzt lediglich rund 0,9 Vollzeit-Beschäftigte in den Bauverwaltungen. Der jahrelange Personalabbau in den Ämtern rächt sich in Zeiten einer anziehenden Baukonjunktur besonders, sagt Buntfuß. Engpässe bei der Planung und Genehmigung führten dazu, dass wichtige Bauprojekte verschleppt würden. Das betreffe auch die kommunale Infrastruktur – wie den Bau von Schulen, Straßen und Krankenhäusern.
Laut DIW geben Städte und Gemeinden im Schnitt 85 Prozent ihrer Investitionen für Bauten aus. Mangelnde Planungskapazitäten haben daher enorme Auswirkungen auf das Bauen vor Ort, so Buntfuß. Deshalb sei ein Großteil der Kämmerer auch weiterhin skeptisch, was den Abbau des Investitionsrückstands angehe. Nach einer Umfrage des aktuellen KfW-Kommunalpanels rechnen nur 32 Prozent der Kämmerer
damit, den Rückstand bei der Verkehrsinfrastruktur in den nächsten fünf Jahren abzubauen – trotz einer guten finanziellen Entwicklung in den meisten Kommunen. 68 Prozent erwarten, dass der Investitionsstau gleich bleibt oder anwächst.
Wohnungsbau und SOZIAL, so etwas geht in Nordhausen überhaupt nicht. Wer hier von seiner Hände Arbeit leben muss, der soll auch zusehen wo er eine bezahlbare Wohnung herbekommt.Hier in Nordhausen sind Sozialschmarotzer nicht erwünscht, es reicht schon aus wenn sie sich Ausbeuten lassen.
Hier bei uns sind nur solche Personen gefragt, die es sich leisten können in Feuerland zu wohnen. Ja Personen die immer genug Schmierstoff dabei haben, wenn sie ein Besuch bei den zuständigen Behörden um nicht zu sagen bei den Politiker/Innen machen, oder?
Hieß es nicht einmal Feuerland darf nicht bebaut werden, aber wenn man den richtigen Schmierstoff hat, läuft eben alles viel besser, oder?
Sie haben Recht der Begriff SOZIAL wird in Nordhausen nur benutzt um An Geld zu kommen. Nehmen wir nur die vielen Pflegeheime, die ja so sozial sind. In Wirklichkeit zieht man den Pflegebedürftigen nur das Geld aus der Tasche. Der Soziale Wohnungsbau ist auch nur so eine Phrase. Suchen sie in Nordhausen einmal eine wirklich soziale Wohnung.
In welchen Bauverwaltungen werden denn noch Planungen für Bauprojekte selbst gemacht? Ich lese nur von Planungsbüros.
Da können noch so viele Leute eingestellt werden, an der Tatsache, Planungsbüros zu beauftragen wird sich nichts ändern. Die Planungsbüros sind spezialisiert. Das können Verwaltungen nicht leisten.
Nur die Bilder bei immosxout. Parkett und Fußbodenheizung darf man für den Preis natürlich nicht erwarten. Schauen Sie doch einfach mal selbst.
Es gibt natürlich auch Ruinen, keine Frage....aber die wären eben auch teurer, wenn sie in gutem Zustand wären. Der Vermieter hat garantiert nichts gegen eigenes Engagement in solchen Fällen.
Habe bei mir auch sozial schwache Mieter... Auch mit Migrationshintergrund. Aber die Leute sind unendlich dankbar im hiesigen, sehr angespannten Wohnungsmarkt überhaupt einen Vermieter gefunden zu haben. Ich verzichte lieber auf etwas Miete, wenn ich im Gegenzug weiß, dass die Leute meine Wohnungen vernünftig behandeln....bisher funktioniert das tadellos.
Was ich damit sagen will: Wenn Vermieter und Mieter einen gemeinsamen Nenner finden, gewinnen beide.