Die Stadtverwaltung testet gemeinsam mit dem Partner InTraSol GmbH für sechs Wochen ein Elektrofahrzeug. Das Fahrzeug steht den Mitarbeitern aller Ämter im kommunalen Fuhrpark zur Verfügung...
E-Auto wird getestet (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)Johannes Götting (links), Klimamanager Stadt Nordhausen, Sebastian Kupfer (rechts), InTraSol GmbH
Elektrofahrzeuge sind durch hohe Energieeffizienz und einen niedrigen Energieverbrauch im Stadtverkehr, neben dem öffentlichen Personennahverkehr und dem Fahrrad, sehr gut geeignet für kurze Dienstwege in der Stadt bzw. den Ortsteilen.
Anzeige symplr (mr_1)
Der Klimaschutzmanager der Stadt Nordhausen, Johannes Götting, freut sich über den aktiven Einstieg der Stadtverwaltung in die E-Mobilität. Ziel ist es, durch nachhaltige Entscheidungen eine Vermeidung beziehungsweise Verminderung von CO2-Emissionen zu erreichen. Der Testbetrieb ist ein erster Schritt um umweltfreundliche Mobilität in der Stadtverwaltung zu fördern, so Götting.
Elektrofahrzeuge soll helfen Lärm im Stadtverkehr zu reduzieren und Treibhausgase einzusparen. Bei der Eignung der E-Fahrzeuge für den Fuhrpark der Stadt sollen ab 2019 Elektrofahrzeuge schrittweise in den Fahrzeugpool integriert werden. Des Weiteren sollen den Beschäftigten der Stadtverwaltung zukünftig Elektrofahrräder für Dienstwege zur Verfügung stehen.
Insgesamt gibt es in Nordhausen eine gut ausgebaute Infrastruktur für E-Autos. Die Energieversorgung Nordhausen betreibt bereits fünf Elektroladesäulen im öffentlichen Straßenraum, u.a. in der Engelsburg sowie in der Rautenstraße und weitere sind in Planung.
Im Rahmen des 2. Runden Tischs zur Elektromobilität wurde am Dienstag unter anderem das Projekt vorgestellt. Über die weitere Entwicklung der Elektromobilität in Nordhausen wird zukünftig der Ausschuss für Stadtentwicklung regelmäßig informiert.
Wer bezahlt denn diese Autos? Werden sie von Steuergeldern finanziert? Denn da kann man große Umweltsprüche machen, ist ja nicht das eigene Geld. Der Bürger zahlt.
So funktioniert halt Politik und Wirtschaft. Wenn es in der Politik nicht mehr klappt geht's halt in die Wirtschaft. Konntakte nach oben sind halt wichtig. . Finanziert durch Steuergelder.
Das es in der Stadtverwaltung Dienstfahrzeuge gibt ist dich okay, ist seit Jahren so und natürlich ist es auch so das wir das bezahlen.
Ich würde als Angestellter eines Unternehmens auch nicht mit meinen Privatauto dienstliche Fahrten durchführen.
Das man in der heutigen Zeit auf E Autos umstellen möchte ist finde ich auch der richtige Weg.
Im übrigen werden alle paar Jahre Dienstwagen von der Stadtverwaltung geleast. Ist doch ganz normal .
Und das ein Unternehmen aus der Region hier den Zuschlag bekommen soll bzw hier Fahrzeuge von ihnen getestet werden ist doch sehr gut .
Wenn man ein solches Projekt angeht und darauf achtet, dass das Geld vor Ort bleibt macht man doch nichts verkehrt!
An anderer Stelle wird hier bemängelt, dass Aufträge nicht an hiesige Unternehmen vergeben werden. Also in meinen Augen alles richtiggemacht.
Aber irgend etwas haben einige in Nordhausen ja immer zu meckern!
Kontakte in der Region, man ist ja Heimatverbunden. Wenn man keine doppelten kosten hat dadurch, da man ja schon Dienstwagen hat, ist das sehr gut. Andererseits können so gute aufstrebende Firmen, die gute Kontakte haben ( politisch wie wirtschaftliche) solche Angebote als Werbung verbuchen um zusätzliche Kosten für Ihre geliebte Region zu vermeiden.
In der letzten Ausschreibung zur Beschaffung von Neufahrzeugen für den Fahrzeugpool derStadt Nordhausen vom 23.7. wurde folgende Gewichtung zugrunde gelegt:
80% - Kosten
10% - CO2-Ausstoß
10% - Verbrauch
Wie allgemein bekannt ist, liegen allein die Kosten für die Anschaffung eine E-Autos (trotz Kaufprämie vom Staat) deutlich über denen eines vergleichbaren Fahrzeuges mit Verbrennermotor. In einer solchen Ausschreibung hätte ein E-Auto nie eine Chance. Demzufolge wird man die Ausschreibungskriterien ändern müssen, und den Kostenfaktor als "nicht mehr ganz so wichtig" herabstufen. In Zeiten, in denen reihenweise Projekte und Investitionen wegen "zu hoher Kosten" verhindert werden, ein fragwürdiges Unterfangen.