Am 27. Oktober ist es wieder einmal so weit. Die Thüringer Wählergemeinschaft wird einen Neuen Landtag wählen. Aus diesem Anlass trafen sich die Gewerkschafter der IG BAU (Industriegewerkschaft Bau-Agrar-Umwelt) aus Nordthüringen...
Wahlprüfsteine übergeben (Foto: IG Bau)
Anzeige symplr (mr_1)
... und haben unter der Überschrift, Wahlprüfsteine ein paar interessante und anregende Fragen an die zukünftige Abgeordnete des Landtages gestellt.
Katja Mitteldorf, Stellvertretend Fraktionsvorsitzende DIE LINKE nahm den Fragenkatalog in der vergangenen Woche in Nordhausen entgegen und versprach, dass sich ihre Fraktion mit dem Papier auseinandersetzen wird. Auf eine Antwort sind die Gewerkschafter gespannt.
Als ich hier https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=256491 am 08.06. 12:09 meinen Kommentar drunter geschrieben habe, muss ich es wohl geahnt haben.
Nach RAF-Terror-West und Sozialismus-Ost sollte man eigentlich wissen was man dort geliefert bekommt, auch wenn vielleicht die Antworten auf die Fragen im Katalog nicht so deutlich ausfallen werden. Ob Konzernchefs mit Leuten verhandeln, welche auch Enteignung in Erwägung ziehen, wäre dann die nächste Frage.
@Herr Tabak, Mehrheiten für Projekte zu finden, heißt weder GroKo noch Komplott und auch nicht gegenseitige Handwäsche .Es gibt auf der Welt auch Minderheitsregierungen und zB. in der Schweiz sogar Volksabstimmungen. Dort funktioniert es auch. Einige in Deutschland denken aber man muss sich politisch prostituieren, um dann alles Mögliche abzunicken oder abzuschmettern.
Ich nehme sehr stark an, das dieses Schreiben allen Parteien zugestellt wird. Mit Ausnahme der AfD, wie jeder weiß, geht Gewerkschaft und AfD überhaupt nicht, oder doch? Man weiß nie.
Alles was der Arbeitnehmer braucht ist eine gute Rechtsschutzversicherung und im Notfall einen guten Anwalt für Arbeitsrecht. Den Rest entscheidet der Arbeitnehmer selbst an der Wahlurne. Für gerechte Löhne sollte ein gesunder Markt sorgen und gegen die Schwarzen Schafe steht die Strafverfolgung in der Pflicht. Gegen Leiharbeit und die Abwanderung von Arbeitsplätzen hat noch nie eine Gewerkschaft irgendetwas sinnvolles ausgerichtet, ganz im Gegenteil. Wenn Gewerkschaften anfangen mit der Antifa kuscheln, sich in politischer Erziehung versuchen, Andersdenkende denunzieren , wird es Zeit, andere Wege zu gehen. Auch den Mindestlohn frenetisch zu feiern oder sich vorfeiern zu lassen, ist suboptimal. Man könnte ganz legal den Mitarbeiter vom Kampfmittelräumdienst genau so entlohnen wie einen Floristen. Tarifpolitik ist eben mehr wie Mindestlohn. Wer allerdings in einen Arbeiter und Bauern Staat, die Diktatur des Proletariats zurück haben möchte, der geht mit den Linken.
in gewisser Art und Weise haben Sie schon recht, die Gewerkschaften kuscheln mit der SPD! Ich kenne viele Gewerkschafter, die Mitglieder der SPD sind und dadurch in ihrer Arbeit mächtig eingeschränkt sind, da "zwei Herzen in ihrer Brust" schlagen.
Vielleicht kann ja einer der beiden Gewerschaftsvertreter etwas dazu sagen oder sollten dies nur "Statisten" sein? Falls ja, kann bestimmt jemand von einer der Nordhäuser Gewerkschaften etwas dazu sagen, oder?