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Do, 13:59 Uhr
24.10.2019
Heute: Die Mauer ist weg. Wirklich?

Die WENDE – offene Diskussion in der nnz

In den nächsten Tagen wollen wir Ihnen an dieser Stelle in Zusammenarbeit mit demTheater Nordhausen „DenkAnStöße“ geben und von Ihnen als unsere Leser wissen, wie Sie über die DDR, die friedlichen Revolution, die Wende, den MauerfalI und die Nachwendezeit denken. Dazu geben wir Ihnen aller zwei Tage eine These vor, auf die Sie bitte in der Kommentarfunktion reagieren …

Schreiben Sie also bitte heute Ihre Meinung zur These:

Die Mauer ist weg. Wirklich?

...direkt unter den Artikel in der Kommentarfunktion und geben Sie uns allen Ihre „DenkAnStöße“!
In der Altendorfer Kirche, an einem der Ausgangspunkte der friedlichen Revolution, findet am 7. November 2019 um 19 Uhr ein Abend der DenkAnStöße statt.

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Es ist eine Podiumsdiskussion der anderen Art: Niemand erzählt „Geschichten“, sondern Ihre Gedanken, Erinnerungen und Aussagen werden zum Thema. Originalzitate aus dem öffentlichen Raum werden vorgelesen und aufgerufen, um von den fünf Diskutanten in 30-sekündigen Statements kommentiert zu werden. Zu jedem Stichpunkt wird eine Einzelmeinung aus dem Publikum gehört.
An diesem Abend werden keine, in Glanzpapier eingepackten und gestanzten Antworten gegeben, sondern „DenkAnStöße“!

lena schade grafik (Foto: Lena Schaade) lena schade grafik (Foto: Lena Schaade) Grafik von Lena Schaade, Klasse 11, Humboldt-Gymnasium Nordhausen

Zum Hintergrund:
„Die Mauer muss weg!“, das war eine der Forderungen im Herbst 1989. – Die Mauer ist weg, seit 30 Jahren! Das ist dem Theater Anlass, sich die damals im Raum stehenden Möglichkeiten und Verheißungen noch einmal zu vergegenwärtigen; über „Alt-“ und neue Lasten zu diskutieren; über genutzte Potenziale und Brachliegendes nachzudenken; und anhand persönlicher, exemplarischer Lebensläufe den Blick, den Verstand zu schärfen und die Horizonte zu weiten – um so sich selbst und dem anderen neu zu begegnen.

1989 wurde am „Schicksalstag“ 9. November erneut Geschichte geschrieben: An diesem Tag fiel die Mauer, und die Umwälzungen in Deutschland und in Europa waren von welthistorischer Bedeutung.

In der Woche vom 5. bis zum 10. November 2019 bietet die Theater Nordhausen/ Loh-Orchester Sondershausen GmbH verschiedene Möglichkeiten, sich selbst im Kontext der deutschen Geschichte wahrzunehmen. Sie möchte damit Anregungen geben, innezuhalten, nachzudenken, sich zu erfreuen, sich zu engagieren, sich einzumischen, sich zu empören und immer weiter konstruktiv an unserer demokratischen Gesellschaft weiterzuarbeiten.
Autor: red

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Kommentare
harzwj
24.10.2019, 17:42 Uhr
Die physische Mauer ist...
seit dreißig Jahren weg, die "geistige Mauer" sei in dieser Zeit "gewachsen", so liest man in den Medien? Diese Feststellung ist sicher streitbar. "Geistige Mauern" sind da, wo man sie sehen will, oder auch nicht? Meistens verbergen sich dahinter nicht geklärte Konflikte. Derer gibt es genung. Konflikte können Triebkraft oder kontraproduktiv sein. Auch in (fast) jeder Familie gibt es Konflikte. Wie werden diese (meistens) gelöst? Aus meiner Erfahrung, indem man miteinander Spricht und dem Gegenüber zuhört!!, um so einen gangbaren Wege zur Konfliktlösung zu finden. Ich denke, das ist im "Kleinen", wie im "Großen" eine gangbare Lösungsvariante.
Auf jeden Fall sollte man aus der Vergangenheit das lernen, was man in den nächsten 30 Jahren, gerichtet an die jungen Generationen, besser machen kann.
W. Jörgens
elektriker
24.10.2019, 20:27 Uhr
Hallo Wolfgang
Genau deinem Kommentar gegenüber lächelt mich der Kandidat von nebenan an. Es streubt sich mein Gefieder.Da das Internet nichts vergisst, frage ich mich was sagt er seinen Kindern wenn sie lesen ihr Vater hat einen Familienvater vom Leben zum Tode befördert?Auch deutsche Geschichte, oder was uns bevorsteht? Richter sprechen ein Urteil sonst nichts.
blondchen
25.10.2019, 10:59 Uhr
Toleranz
So lange bis die jüngsten Vorfälle am Theater nicht restlos und öffentlich aufgeklärt sind und eine klare Verurteilung der Geschehnisse erfolgt ist werde ich alles was mit dem Theater zu tun hat boykottieren. Man kann nicht Toleranz auf seine Fahnen schreiben und so ein intolerantes und undemokratisches Verhalten akzeptieren.
Latimer Rex
26.10.2019, 17:42 Uhr
Keine Wende/Ohne Bananen
Es war keine Wende, wie Egon Krenz negierte, sondern
eine friedliche Revolution, wie Gregor Gysi eingestand.
Was wäre aus der deutschen Einheit geworden, wenn
schon 1989 die Bananen-Plantagen in Lateinamerika
wie jetzt von Pilz befallen gewesen wären?
Gudrun1974
26.10.2019, 19:42 Uhr
Arroganz des Latimer Rex
Es waren jene, die Bananen und Freiheit wollten, die am Ende die kritische Masse für den 9. November bildeten. Niemals arrogant auf die vermeintlich kleinen Leute hinabschauen, auch nicht als pseudointellekter Lateiner, Latimer Rex.
Latimer Rex
26.10.2019, 22:14 Uhr
Stechbarth/Unterstellung
"Die Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht
hören wollen." George Orwell
Dreißig Jahre nach dem Mauerfall ist es in manchen Köpfen
mit der Meinungsfreiheit noch nicht weit her. Das beweist
die "Pseudo"-Unterstellung
Teja
26.10.2019, 23:58 Uhr
Latimer
Hätte die DDR Führung den Bürgern Reisefreiheit in Ihr System (wie zum Beispiel Jugoslawien ) gegeben, wäre vieles anders verlaufen .
Jeder hätte die Vor und Nachteile der damaligen sozialen Marktwirtschaft erleben können und hätte dann die Möglichkeit gehabt sich zu entscheiden,ob er im Westen oder im Osten leben will.Ich denke ,es wären viele wieder zurückgekommen.
Die Haltung der Betonköpfe hat letztendlich die Wende herbeigeführt , durch die DDR Bürger und natürlich der Genosse Gorbatschow.......
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