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Do, 18:39 Uhr
16.01.2020
Gemeinde Hohenstein

Kontinuierliche Erneuerungen

Das Straßeninstandhaltungs- und -sanierungsprogramm in den Ortsteilen der Gemeinde Hohenstein hat eine langjährige Tradition. Im vergangenen Jahr wurden dafür knapp 85.000 Euro zur Verfügung gestellt...

Bürgermeister Andreas Gerbothe (links) und der Schiedunger Ortsteilbürgermeister Jens Thomas (rechts) freuen sich über das Ergebnis der diesjährigen Maßnahme in der Verbindungsstraße zwischen der Schenkgasse und der Schiedunger Dorfstraße

“Zum Beispiel konnten wir im Jahr 2019 die Verbindungsstraße zwischen der Schenkgasse und der Dorfstraße im Ortsteil Schiedungen sanieren”, berichtet der ehrenamtliche Bürgermeister der Einheitsgemeinde, Andreas Gerbothe, und der Schiedunger Ortsteilbürgermeister Jens Thomas ergänzt, dass auf rund 300 Meter Länge eine Asphaltdecke aufgebracht, die Randstreifen befestigt und zusätzlich zum bestehenden Ortsnetz eine moderne LED-Straßenleuchte installiert wurde. Auch der zentrale Containerstellplatz des Ortsteils konnte mit befestigt werden.

“Besonders freut mich, dass bei den vorbereitenden Arbeiten der Bauhof der Gemeinde und die Kameraden unserer Freiwilligen Feuerwehr mitgeholfen haben. So wurde durch die Feuerwehr Wildwuchs an den Straßenrändern entfernt”, sagt Jens Thomas. Andreas Gerbothe verweist in diesem Zusammenhang auf Kurt Heidecke, den vorherigen Ortsteilbürgermeister sowie den Ortsteilrat, die sich vehement für die Sanierung dieser Verbindungsstraße eingesetzt hatten.

Doch nicht nur die Schiedunger können sich über eine erneuerte Straße freuen, auch in Klettenberg wurden ein Teilbereich der Weidenstraße sowie ein Teil der Teichwiese instandgesetzt und in Liebenrode wurde der Gehweg entlang der Obersachswerfer Straße saniert. Sämtliche Arbeiten waren Bestandteil, des vom Gemeinderat im Jahr 2018 beschlossenen zweiten Straßeninstandhaltungs- und -sanierungskonzeptes. Ein erstes realisierte die Gemeinde Hohenstein in den Jahren 2009 bis 2017. Für all diese Maßnahmen kommt die Gemeinde Hohenstein eigenständig auf.


„Mit Hilfe der kontinuierlichen Straßeninstandhaltung können wir für unsere Bürger ein gut intaktes Gemeindestraßennetz vorhalten, waren nicht zu grundhaften Ausbaumaßnahmen gezwungen und mussten somit die Bürger nicht an den anfallenden Kosten durch Beiträge beteiligen. Wenn man Menschen, vor allem junge Familien, im ländlichen Raum halten will, dann sollte man sie nicht mit solchen Ausgaben auch noch belasten”, beschreibt Andreas Gerbothe das Motiv für die Beschlüsse des Gemeinderates zum ersten und zweiten Straßeninstandhaltungs- und –sanierungskonzeptes.

In diesem Jahr sollen die Arbeiten am Netz der Gemeindestraße in Branderode fortgesetzt werden. So laufen zum Beispiel seit Ende des vergangenen Jahres die Vorbereitungen für einen Gehwegebau entlang der Landesstraße, die vor allem von Lkw stark befahren wird. Für diese Maßnahme sollen Fördermittel beantragt werden und sie ist fester Bestandteil des rechtskräftigen Haushaltes 2020.
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