Die Firma Eaton will ihr Werk in Nordhausen schließen und die Produktion bis Ende des Jahres nach Polen verlegen. Die Gewerkschaft IG-Metall hat jetzt massiven Widerstand angekündigt…
Gehen bei Eaton die Lichter aus? (Foto: agl)
Nach Informationen der nnz ließ in der Bleicheröder Straße am Freitag die Bombe platzen: den Mitarbeitern des Automobilzulieferers Eaton Germany GmbH wurde bekannt gegeben, dass man das Nordhäuser Werk zügig schließen werde, die Produktion soll wohl bis Jahresende nach Polen verlegt werden.
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Die Firma aus den USA verfügt laut eigenen Angaben weltweit über 97.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von 21 Milliarden US-Dollar. Angesichts solcher Zahlen herrscht am Harzrand Unverständnis. Wir sehen nicht ein das eine milliardenschwere Firma wie Eaton in Zeiten einer Pandemie die Leute auf die Straße setzen will. Wir werden das mit aller Kraft bekämpfen, sagt Alexander Scharff, der 2. Geschäftsführer der IG-Metall Nordhausen. Man arbeite derzeit an einem Aktionsplan und werde massiv Widerstand leisten.
Die Firma Eaton war zu Stunde nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Angelo Glashagel
Update Statement IG-Metall
Die IG Metall wird heute in eine Aktionsplanung einsteigen und die Vorbereitung für alle anstehenden Verhandlungen gemeinsam mit dem Betriebsrat besprechen, teilt die Gewerkschaft mit. Betriebsratsvorsitzender Karsten Hahn sagt: Wir sind mehr als verärgert, dass die Abwicklung unserer Arbeitsplätze in einem so kurzen Zeitraum stattfinden soll. Dennoch werden wir gemeinsam als Betriebsrat und Gewerkschaft alles für die Beschäftigten geben was in unserer Macht steht.
Junge junge, da geht der alexander aber ab. Was kann er da machen? Nix.
Ganz normale Abwicklung, mit Abfindung und Sozialplan u.s.w. ob Gewerkschaftsmitglied oder nicht. Am Ende sind die Arbeitsplätze weg und kommen auch nicht wieder. Schwarze Liste, und alle darauf, die ihre Produktion aus Deutschland ins Ausland verlegten und dann vom kleinen bis großen boykottieren.
Die ist genauso hilfreich, als ob man sich selbst um seine berufliche Zukunft kümmert.
Die Gewerkschaftsbosse sehen doch auch nur zu, wie sie selbst mit dem Hintern an die Wand kommen.
Maximal eine kleine Abfindung und im Höchstfall eine Übernahme in eine trostlose Transfergesellschaft, mit garantierter Übernahme durch das Jobcenter sind dann noch möglich.
Das ist Schwachsinn, da Eaton ja bereits 28 Jahre in Nordhausen das Werk relativ geräuschlos betrieben hat.
Amerika First schlägt hier zu und vielleicht der nachlassende Bedarf an Ventilen in Europa. Das machen die amerikanischen Werke dann halt mit.
linksgrünbunte Gängelei und Vernichtung ganzer Branchen führt eben dazu, dass sich Firmen abwenden. Würde ich genauso machen, wer will schon nur noch dafür arbeiten, damit sich ahnungslose Politiker ihre Traumpolitik finanzieren können.
Ist nichts anderes als Gewinnmaximierung.
Nicht untypisch in der freien Marktwirtschaft/Kapitalismus... machen es deutsche Konzerne anders ?
Stärkt ihr als Verbraucher lieber regionale Unternehmen oder kauft ihr lieber billiger bei Amazon, Wish und Co ?
.... jeder einzelne ist mit verantwortlich wie es in der Welt zugeht ...jeder...
Und solange das nicht in den Köpfen ankommt wird es weiter so bleiben... nur wer sich selbst bewegt kommt vorwärts und wird etwas bewirken ...
bestellt so geliefert.Die Oberen wollen E-Autos,E-Autos und
nochmal E-Autos.Der Ostblock wird jetzt der Hauptmarkt für Benziner oder Diesel.Batteriebetriebene-oder auch
Wasserstoffautos brauchen nun mal keine Ventile mehr.
Also auch kein Wunder,dass Eaton dahin geht wo es boomt.
Zunächst einmal ist es die "Eaton Germany GmbH", "Automotive" heißt es schon lange nicht mehr.
Im Grunde wird seit 10 Jahren gesagt das Eaton Nordhausen bald zu macht, nach einer Boomphase um die 2015-17er Jahre hat es die gesamte Automobilbranche schwer. Zum einen durch die Unsicherheit durch die E-Mobilität und dann Corona, zum anderen aber auch durch die günstigere Konkurrenz im Ausland. Im Fall Eaton Nordhausen also das eigene Schwesterwerk in Polen. Das es soweit kommen wird war klar, die Frage war nur wann. Nun kommt es wohl doch schneller als man gehofft hat.
Sehr traurig, vor allem für die Mitarbeiter und die Region, wirtschaftlich aber nachvollziehbar.
Damit geht eines der letzten Überbleibsel der damaligen IFA und ein guter Arbeitgeber. Die Hoffnung auf neue Industrie in der Goldenen Aue steigt damit sicher noch einmal deutlich.
was haben Sie nur mit den Intustriegebiet? Seit es Europaweit vermarktet wird, geht es doch in Riesen Schritten vorwärts. Bauern aus ganz Europa bauen doch hier ihren Mais an, oder sollte ich mich da irren? Kommen die Bauern nicht aus ganz Europa?
Auf jeden Fall wird das ganze Vorhaben vom Land Thüringen und vom Bund gefördert. So steht es zumindest auf einem großen Schild welches vor der Anbaufläche aufgestellt ist. Somit ist das ein sehr TEURES Maisanbaugebiet.
Die "Gewerkschaften" kannste sowieso auf den Müll hauen. Die sind verlogen und korrupt wie noch so einige hier in D. Und ihre großen Kampfansagen sind nichts weiter als leere Phrasen. Und die "großen" Gewerkschaftsbosse stehen doch schon seeehhhr lange auf der Gehaltsliste der Industriemanager, also was soll da kommen- NICHTS !!!
Der Staat wollte sich doch großkotzig in der Wirtschaft einkaufen wenn es Not seie. Dazu haben die schon oft genug Gelegenheit gehabt, um damit Arbeitsplätze zu sichern. Nun dann sollen die das doch endlich mal tun. Warum werden solche Firmen dann nicht von Land oder Bund übernommen und damit Arbeitsplätze zu halten. Weil daran garkein Interesse besteht, Punkt aus Ende !!!