Dem ehemaligen Ferienpark in Almsfeld hat Peter Blei gestern einen Besuch abgestattet. Vor ein paar Jahre noch war hier alles abgesperrt und durch einen Wachschutz gesichert. Inzwischen ist das Gelände Wieder frei begehbar. Wie es aussieht, sehen Sie hier...
Ferienpark Almsfeld (Foto: P.Blei)
Die Aufnahmen Peter Bleis zeigen nur den Gasstättenkomplex der Anlage bei Altenbrak im Oberharz. Ganz in der Nähe war auch ein Kinderferienlager, das in einem ähnlich traurigen Zustand ist. Die Gebäude wurden zeitweise als Asylunterkunft genutzt, sind jetzt aber verwaist.
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Die Gaststätte mit einem Saal für rund 350 Gäste verfällt zusehends. Zum Gaststättenkomplex, gehörten die ehemalige Gaststätte Harzstube sowie der Hotel- und Ferienpark. In den vier Bettenhäusern standen rund 70 Zimmer für Übernachtungsgäste bereit.
Mitte der 1930er Jahre wurde mit der Bebauung des Geländes angefangen und bis 1968 dienten die Gebäude den Erbauern der Rappbodetalsperre als Unterkunft. Ab 1981 wurde die Anlage ein FDGB-Erholungsheim. Seit 2017 stehen die Gebäude nun leer und sind dem Verfall ausgesetzt.
Man muss sich nur einmal das Ferienlager Ratsfeld anschauen, das die Tage in der NNZ wegen einem bedauerlich Leichen Pfund, in denn Blick der Öffentlichkeit rückte. Ich wahr das letzte mal vor ca. 3 Jahren dort oben, es wahr wirklich traurig. Wir wahren zu Schulzeiten mehrmals dort oben, es wahr eine schöne Zeit mit vielen Ausflügen zum Kyffhäuser, in Barbarossa Hölle oder nach Bad Frankenhausen. Heute werden ja lieber Klassenfahren nach Malle, London oder Paris unternommen, anstatt die eigene Heimat richtig kennen zu lernen. Diese Ferienparkts( Almsfeld, oder Ratsfeld) kann man heute als Lost Places bezeichnen.
Gutes Stichwort, lieber Realist 1.0! Das wäre doch mal eine Anregung für Herrn Glashagel.
Ich habe ihn mal als Experten bei einer TV-Sendung zum Thema plötzliche Erdfälle/-Löcher gesehen. Da war auch Nordhausen ein Thema.
Ich glaube, das war sogar eine Doku von Discovery oder National Geographic. Sollte Herr Glashagel Kontakte zu Produktionsfirmen haben, wäre das nicht eine Gelegenheit, unsere Heimatregion interessant zu machen?
Lost Places müssen doch nicht immer nur Bunker oder sonstwelche verrottenden Hinterlasssenschaften aus (Kalten) Kriegen sein.