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Do, 12:02 Uhr
10.06.2021
Landratsamt verabschiedete helfende Soldaten

„Wichtige Unterstützung bei Pandemiebekämpfung“

Nordhausen Landrat Matthias Jendricke hat heute Vormittag die Bundeswehrsoldaten verabschiedet, die zuletzt das Gesundheitsamt bei der Testung und Kontaktnachverfolgung in der Corona-Krise unterstützt haben...

Landrat Jendricke verabschiedet Soldaten (Foto: Nicole Mattern) Landrat Jendricke verabschiedet Soldaten (Foto: Nicole Mattern)

„Die Bundeswehr war im letzten halben Jahr eine wichtige Unterstützung in unserer Arbeit der Pandemiebekämpfung. Dafür bedanken wir uns ausdrücklich, denn gerade nach den Feiertagen an Weihnachten und Ostern war auch bei uns ein deutlicher Anstieg der Infektionszahlen zu verzeichnen“, so Jendricke. Seit Anfang Januar waren verteilt über diese Zeit insgesamt rund 40 Bundeswehrsoldaten im Gesundheitsamt eingesetzt.

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Ebenfalls verabschiedet wurde Hans-Jörg Arndt. Der ehemalige Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes des Landkreises hatte seinen Ruhestand extra unterbrochen, um die Landkreisverwaltung insbesondere im Bereich der erforderlichen PCR-Testungen über viele Monate hinweg zu unterstützen. „So war es uns in diesem Jahr möglich, dass wir in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung immer sehr zeitnah einen Testtermin organisieren konnten. Damit hatten wir immer schnell Klarheit für die Betroffenen, was natürlich dann auch bei der Kontaktnachverfolgung maßgeblich geholfen hat“, sagt Jendricke.

Aufgrund der insgesamt zurückgegangen Fallzahlen und dem deutlich niedrigen Infektionsgeschehen, entsendet die Bundeswehr nun keine Soldaten mehr nach Nordhausen. „Seit fünf Tagen liegt unser Inzidenzwert nun unter 10, die Situation hat sich deutlich entspannt, was uns natürlich sehr freut“, betont Jendricke. „Leider kann ich aufgrund der Vorgaben der Landesverordnung keine weiteren Lockerungsschritte umsetzen. Im Grunde nach wären aus meiner Sicht jetzt nur noch die üblichen AHA-Regeln weiter wichtig und am besten, man hält sich draußen im Freien auf, da hier ein mögliches Ansteckungsrisiko deutlich geringer ist. Es gelten aber die weitergehenden Landesvorgaben unter dem Index 35.“
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